Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Oxfam-Analyse im Vorfeld des G7-Gipfels im italienischen Borgo Egnazia. Rund 3,1 Mrd. US-Dollar seien jährlich zusätzlich nötig, um den weltweiten Hunger zu beenden. Zudem müssten die G7-Länder den einkommensschwachen Ländern Schulden in Höhe von rund 4 Mrd. US-Dollar erlassen. Täglich fließen laut Oxfam 291 Mio. US-Dollar an Schuldenrückzahlungen und Zinsen aus dem Globalen Süden in die G7-Länder. Gleichzeitig schulden die G7-Länder selbst den Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen insgesamt 15 Bio. US-Dollar an zugesagter, aber nicht geleisteter Entwicklungsunterstützung sowie Unterstützung bei der Anpassung an die klimatischen Veränderungen und für die Bewältigung unvermeidlicher Klimafolgeschäden.

Quelle: Oxfam, Pressemeldung vom 12.06.2024




Diesen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 7/2024 auf Seite M376.


Mit 2,9 % (35,7 Mrd. US-Dollar) ihrer jährlichen Militärausgaben in Höhe von insgesamt 1,2 Bio. US-Dollar könnten die G7-Länder den Hunger in der Welt beenden und ihren fairen Anteil zur Lösung der Schuldenkrise im Globalen Süden beitragen.


Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Oxfam-Analyse im Vorfeld des G7-Gipfels im italienischen Borgo Egnazia. Rund 3,1 Mrd. US-Dollar seien jährlich zusätzlich nötig, um den weltweiten Hunger zu beenden. Zudem müssten die G7-Länder den einkommensschwachen Ländern Schulden in Höhe von rund 4 Mrd. US-Dollar erlassen. Täglich fließen laut Oxfam 291 Mio. US-Dollar an Schuldenrückzahlungen und Zinsen aus dem Globalen Süden in die G7-Länder. Gleichzeitig schulden die G7-Länder selbst den Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen insgesamt 15 Bio. US-Dollar an zugesagter, aber nicht geleisteter Entwicklungsunterstützung sowie Unterstützung bei der Anpassung an die klimatischen Veränderungen und für die Bewältigung unvermeidlicher Klimafolgeschäden.

Quelle: Oxfam, Pressemeldung vom 12.06.2024




Diesen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 7/2024 auf Seite M376.


Ernährungssicherheit: Oxfam beim G7-Gipfel in Italien

Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Oxfam-Analyse im Vorfeld des G7-Gipfels im italienischen Borgo Egnazia. Rund 3,1 Mrd. US-Dollar seien jährlich zusätzlich nötig, um den weltweiten Hunger zu beenden. Zudem müssten die G7-Länder den einkommensschwachen Ländern Schulden in Höhe von rund 4 Mrd. US-Dollar erlassen. Täglich fließen laut Oxfam 291 Mio. US-Dollar an Schuldenrückzahlungen und Zinsen aus dem Globalen Süden in die G7-Länder. Gleichzeitig schulden die G7-Länder selbst den Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen insgesamt 15 Bio. US-Dollar an zugesagter, aber nicht geleisteter Entwicklungsunterstützung sowie Unterstützung bei der Anpassung an die klimatischen Veränderungen und für die Bewältigung unvermeidlicher Klimafolgeschäden.

Quelle: Oxfam, Pressemeldung vom 12.06.2024


Diesen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 7/2024 auf Seite M376.
Verschlagwortet mit: Hunger

News zum Thema des Artikels

Online News: EAT-Lancet-Report: Ernährungssysteme überschreiten planetare Grenzen

Aufbauend auf dem EAT-Lancet-Report von 2019, zeigt der neue Bericht der EAT-Lancet-Kommission, dass gerechte und nachhaltige Ernährungssysteme entscheidend sind, um die Gesundheit zu verbessern, Ungleichheiten zu verringern und innerhalb der planetaren Grenzen zu bleib …
weiterlesen

Online News: Nachhaltigkeit in der Ernährung rückt in den Hintergrund

Ob beim Einkaufen im Supermarkt oder bei Reisen: In den letzten Jahren haben die Menschen in Deutschland offenbar weniger auf das Klima geachtet. Das zeigt eine aktuelle Analyse. Aber warum ist das so …
weiterlesen

Lesetipp Heft 9/2024: Der Innovationsraum NewFoodSystems und die Transformation unserer Ernährungs- und Lebensmittelsysteme

Der Innovationsraum NewFoodSystems sucht nach Lösungen in Lebensmittel- und Ernährungsforschung sowie in der Lebensmittelwirtschaft, um bioökonomische Innovationen für eine Transformation unserer Ernährungs- und Lebensmittelsysteme anzustoßen …
weiterlesen

Artikelfakten

Veröffentlicht: 15.07.2024

Dieser Artikel erscheint in

Artikel teilen

Weitere Artikel zum Thema

15.09.2025

Welternährung: UN-Gipfel zu Ernährungssystemen

Weltweit hungern 733 Mio. Menschen, während über eine Milliarde stark übergewichtig sind. Gleichzeitig zerstört unser Ernährungssystem Ökosysteme, treibt den Klimawandel voran und gefährdet unsere Gesundheit. Es vertieft Ungleichheiten – auf Kosten von Mensch und Umwelt … weiterlesen

12.02.2025

Ernährungssysteme: Mehrwertsteuer als Hebel für nachhaltige Ernährung

Die Ernährungssysteme in Deutschland und Europa sind weder gesund noch nachhaltig. Es werden zu viele tierische und zu wenige pflanzliche Produkte konsumiert. Da Lebensmittelpreise unser Kaufverhalten beeinflussen, würde sich eine Anpassung der Mehrwertsteuer (Erhöhung … weiterlesen

11.09.2024

Der Innovationsraum NewFoodSystems und die Transformation unserer Ernährungs- und Lebensmittelsysteme

Klimawandel, wachsende Bevölkerungszahlen und die Auswirkungen anthropogener Umweltbelastungen stellen die Lebensmittelproduktion für die globale Gemeinschaft vor große Herausforderungen. Gemeinsam gilt es, neue Wege zu gehen und Lösungen für eine Transformation unserer … weiterlesen

13.12.2023

Selbstversorgungsgrad und Re-Regionalisierung: Studienergebnisse zu Potenzialen von München und Hessen veröffentlicht

Die Förderung regionaler Ernährungssysteme und Stärkung der regionalen Landwirtschaft zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen in der Lebensmittelproduktion ist von entscheidender Bedeutung. Studien zeigen, dass eine Rückkehr zu regionaler, nachhaltiger Landwirtschaft … weiterlesen

Der Zusammenhang zwischen hochverarbeiteten Lebensmitteln und dem Verlust an Diversität im Ernährungssystem

Industrialisierung und Globalisierung haben zu einer zunehmenden Verdichtung der Ernährungssysteme geführt, die mit einem Verlust an Diversität in allen Sektoren der Lebensmittelkette einhergeht. Eine geringe Anzahl intensiv kultivierter Getreidearten wird heute auf der … weiterlesen

15.02.2023

Universität Gießen: Zentrum für Nachhaltige Ernährungssysteme

„Ein nachhaltiges Ernährungssystem ist umweltfreundlich, gesundheitsfördernd, ethisch verantwortlich, alltagsangepasst, ermöglicht soziokulturelle Vielfalt, ist sozialverträglich in allen Schichten der Gesellschaft umsetzbar und ökonomisch tragfähig“, sagt Prof. Dr. Ram … weiterlesen

12.08.2022

Ernährungssicherung: Hirse in der Bronzezeit

Forschende der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) haben den Ausbreitungsweg von Rispenhirse im Detail rekonstruiert und herausgefunden, dass das Getreide damals von Ostasien nach Mitteleuropa verbreitet wurde. Sie schlussfolgern, dass bereits vor 3 500 Jahren … weiterlesen

11.05.2022

Editorial 5/2022: Weiter so ist keine Option

Im Februar 2019 haben wir in der ERNÄHRUNGS UMSCHAU erstmals umfangreicher über den Eat Lancet Report1 und die in diesem Bericht vorgeschlagene Planetary Health Diet berichtet. Auch das Themenspecial der Juli-Ausgabe 2019 war dem weltweiten Ernährungssystem gewidmet. Di … weiterlesen