Peer-Review-Verfahren / Manuskript (Original) eingereicht: 02.06.2025; Überarbeitung angenommen: 12.12.2025

Ausgangslage, Akzeptanz und Herausforderungen bei der Umsetzung

Einleitung Ernährung spielt sowohl für die individuelle Gesundheit als auch für gesellschaftliche Herausforderungen wie die Bewältigung der Klimakrise eine zentrale Rolle. Sie ist ein entscheidender Faktor, um die nationalen und internationalen Ziele für nachhaltige Entwicklung zu erreichen [3]. Mit der Ernährungsstrategie des Bundes wurden 2024 ernährungspolitische Ziele und Leitlinien formuliert sowie Handlungsfelder definiert, um das Ernährungssystem zukunftsfähig zu gestalten [4]. Im selben Jahr veröffentlichte die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) neue lebensmittelbezogene Ernährungsempfehlungen [5, 6]. Sowohl die nationale Ernährungsstrategie als auch die Empfehlungen der DGE rücken eine pflanzenbetonte Ernährung in den Fokus und unterstreichen deren Bedeutung für Gesundheit und Nachhaltigkeit. Ein weiteres Ziel der Ernährungsstrategie ist es, einen sozial gerechten Zugang zu gesunder und nachhaltiger Ernährung zu gewährleisten. Besonders das gesunde Aufwachsen junger Menschen stellt dabei einen zentralen Schwerpunkt dar [4]. Bei der Implementierung einer pflanzenbetonten Ernährung gilt die Gemeinschaftsverpflegung nach Meinung von Expert*innen als ein wirkmächtiger Hebel [3]. Vor allem im Setting der Kindertagesstätten (Kita) und Schulen besteht großes Potenzial, das Ernährungsverhalten der Kinder und Jugendlichen durch eine entsprechende Ernährungsumgebung zu prägen. ... Abstract Die Umsetzung eines pflanzenbetonten Speisenangebots in Kindertagesstätten (Kitas) und Schulen ist Teil der Ernährungsstrategie der Bundesregierung, um den Zugang zu gesunder, nachhaltiger Verpflegung zu erleichtern. Im Projekt „Kenntnisstand und Akzeptanz einer pflanzenbasierten Ernährung sowie Herausforderungen bei der Umsetzung einer pflanzenbetonten Verpflegung“ (KAHUpE) wurden bundesweit Träger von Kitas und Schulen befragt, um das Verpflegungsangebot und die Umsetzung einer pflanzenbetonten Verpflegung (p. V.) in den Einrichtungen zu erfassen. An der Befragung nahmen 2840 Kitaträger und 956 Schulträger teil. 36 % der Kitaträger und 26 % der Schulträger berücksichtigen eine p. V., z. B. durch mehr vegetarische Gerichte, Hülsenfrüchte und Gemüse. Die DGE-Qualitätsstandards [1, 2] werden in den Einrichtungen von 21 % der Kitaträger und 33 % der Schulträger umgesetzt. Als größte Herausforderungen bei der Umsetzung der p. V. wurde eine geringe Akzeptanz bei Kindern, besonders in Schulen, genannt. Höhere Kosten wurden zwar erwartet, aber von denen, die eine pflanzenbetonte Verpflegung bereits umsetzen, deutlich seltener als Herausforderung wahrgenommen. Die im Rahmen der Ernährungsstrategie verbindliche Einführung der DGE-Standards bis 2030 kann die Umsetzung unterstützen, erfordert jedoch flankierende Maßnahmen.
Den vollständigen Artikel finden Sie demnächst auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 7/2026.
Ernährung spielt sowohl für die individuelle Gesundheit als auch für gesellschaftliche Herausforderungen wie die Bewältigung der Klimakrise eine zentrale Rolle. Sie ist ein entscheidender Faktor, um die nationalen und internationalen Ziele für nachhaltige Entwicklung zu erreichen [3]. Mit der Ernährungsstrategie des Bundes wurden 2024 ernährungspolitische Ziele und Leitlinien formuliert sowie Handlungsfelder definiert, um das Ernährungssystem zukunftsfähig zu gestalten [4]. Im selben Jahr veröffentlichte die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) neue lebensmittelbezogene Ernährungsempfehlungen [5, 6]. Sowohl die nationale Ernährungsstrategie als auch die Empfehlungen der DGE rücken eine pflanzenbetonte Ernährung in den Fokus und unterstreichen deren Bedeutung für Gesundheit und Nachhaltigkeit.
Peer-Review-Verfahren / Manuskript (Original) eingereicht: 02.06.2025; Überarbeitung angenommen: 12.12.2025

Ausgangslage, Akzeptanz und Herausforderungen bei der Umsetzung

Einleitung Ernährung spielt sowohl für die individuelle Gesundheit als auch für gesellschaftliche Herausforderungen wie die Bewältigung der Klimakrise eine zentrale Rolle. Sie ist ein entscheidender Faktor, um die nationalen und internationalen Ziele für nachhaltige Entwicklung zu erreichen [3]. Mit der Ernährungsstrategie des Bundes wurden 2024 ernährungspolitische Ziele und Leitlinien formuliert sowie Handlungsfelder definiert, um das Ernährungssystem zukunftsfähig zu gestalten [4]. Im selben Jahr veröffentlichte die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) neue lebensmittelbezogene Ernährungsempfehlungen [5, 6]. Sowohl die nationale Ernährungsstrategie als auch die Empfehlungen der DGE rücken eine pflanzenbetonte Ernährung in den Fokus und unterstreichen deren Bedeutung für Gesundheit und Nachhaltigkeit. Ein weiteres Ziel der Ernährungsstrategie ist es, einen sozial gerechten Zugang zu gesunder und nachhaltiger Ernährung zu gewährleisten. Besonders das gesunde Aufwachsen junger Menschen stellt dabei einen zentralen Schwerpunkt dar [4]. Bei der Implementierung einer pflanzenbetonten Ernährung gilt die Gemeinschaftsverpflegung nach Meinung von Expert*innen als ein wirkmächtiger Hebel [3]. Vor allem im Setting der Kindertagesstätten (Kita) und Schulen besteht großes Potenzial, das Ernährungsverhalten der Kinder und Jugendlichen durch eine entsprechende Ernährungsumgebung zu prägen. ... Abstract Die Umsetzung eines pflanzenbetonten Speisenangebots in Kindertagesstätten (Kitas) und Schulen ist Teil der Ernährungsstrategie der Bundesregierung, um den Zugang zu gesunder, nachhaltiger Verpflegung zu erleichtern. Im Projekt „Kenntnisstand und Akzeptanz einer pflanzenbasierten Ernährung sowie Herausforderungen bei der Umsetzung einer pflanzenbetonten Verpflegung“ (KAHUpE) wurden bundesweit Träger von Kitas und Schulen befragt, um das Verpflegungsangebot und die Umsetzung einer pflanzenbetonten Verpflegung (p. V.) in den Einrichtungen zu erfassen. An der Befragung nahmen 2840 Kitaträger und 956 Schulträger teil. 36 % der Kitaträger und 26 % der Schulträger berücksichtigen eine p. V., z. B. durch mehr vegetarische Gerichte, Hülsenfrüchte und Gemüse. Die DGE-Qualitätsstandards [1, 2] werden in den Einrichtungen von 21 % der Kitaträger und 33 % der Schulträger umgesetzt. Als größte Herausforderungen bei der Umsetzung der p. V. wurde eine geringe Akzeptanz bei Kindern, besonders in Schulen, genannt. Höhere Kosten wurden zwar erwartet, aber von denen, die eine pflanzenbetonte Verpflegung bereits umsetzen, deutlich seltener als Herausforderung wahrgenommen. Die im Rahmen der Ernährungsstrategie verbindliche Einführung der DGE-Standards bis 2030 kann die Umsetzung unterstützen, erfordert jedoch flankierende Maßnahmen.
Den vollständigen Artikel finden Sie demnächst auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 7/2026.

Pflanzenbetonte Verpflegung in Kitas und Schulen

Ernährung spielt sowohl für die individuelle Gesundheit als auch für gesellschaftliche Herausforderungen wie die Bewältigung der Klimakrise eine zentrale Rolle. Sie ist ein entscheidender Faktor, um die nationalen und internationalen Ziele für nachhaltige Entwicklung zu erreichen [3]. Mit der Ernährungsstrategie des Bundes wurden 2024 ernährungspolitische Ziele und Leitlinien formuliert sowie Handlungsfelder definiert, um das Ernährungssystem zukunftsfähig zu gestalten [4]. Im selben Jahr veröffentlichte die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) neue lebensmittelbezogene Ernährungsempfehlungen [5, 6]. Sowohl die nationale Ernährungsstrategie als auch die Empfehlungen der DGE rücken eine pflanzenbetonte Ernährung in den Fokus und unterstreichen deren Bedeutung für Gesundheit und Nachhaltigkeit.

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Rubrik: Peer Review
Veröffentlicht: 06.05.2026

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