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Dazu gehören bspw. Mehrwegboxen für Salate und Speisen oder Pfandsysteme für Mehrwegbecher. 99 Firmen reagierten gar nicht auf die Anfrage. „Das Thema scheint für den Handel und die Gastronomie nur von geringer Bedeutung zu sein“, sagt Silke Schwartau von der Verbraucherzentrale Hamburg.
Zahlreiche Beschwerden bei der Verbraucherzentrale zeigen: Die meisten Verbraucher wollen keine überdimensionierten „Luftpackungen“ mit großen Hohlräumen, Minimengen in riesigen Plastikverpackungen oder eingeschweißtes Obst und Gemüse. „Dennoch setzt die Wirtschaft Maßnahmen, um der Plastikflut Herr zu werden, nur vereinzelt, dann zuweilen klammheimlich, oder gar nicht um“, so Schwartau.
Sie sieht angesichts der Vermüllung der Meere und des Aufkommens von Mikroplastik allerorten dringenden Handlungsbedarf. „Die Lage ist ernst. Die Anbieter müssen das Thema aktiv angehen und es Konsumenten endlich leichter machen, weniger Plastik zu verbrauchen.“ Mit einem EU-Verbot für Wattestäbchen, Einweggeschirr und Trinkhalme sei es aus Sicht vieler Verbraucher nicht getan.
Quelle: Verbraucherzentrale Hamburg e. V., Pressemeldung vom 05.11.2018