Mit Interesse habe ich den Artikel in der Ernährungs Umschau zum Thema postoperative Ernährung gelesen (August-Ausgabe, S. M432–M439).


Im klinischen Alltag sind wir manchmal so im alten Trott, da freuen wir uns auf neue Impulse und sind motiviert, unseren alten „Stiefel“ (Kostplan) auf den Prüfstand zu nehmen. Dabei haben sich mir jedoch ein paar Fragen gestellt:

  1. Der flüssige Kostaufbau wird bei bariatrischer OP im Text empfohlen, verwirrend finde ich in der Darstellung allerdings die Mengenangaben. Diese sind doch egal bei welcher bariatrischen OP viel zu hoch?
  2. Bei Aufbaukost Stufe 3 ist das Prinzip „sehr fettarm, max. 30 g Fett/Tag“ die Rede. Im Beispielplan sind aber deutlich mehr als 30 g Fett verarbeitet?
  3. Der Kostaufbau wird auch für Eingriffe im unteren Gastrointestinaltrakt empfohlen. Warum sollte hier stark eiweißreduziert ernährt werden (Stufe 1 und 2)?


Dr. Julia Pilgram


Adipositaszentrum/Ernährungsmedizin

Klinikum Friedrichshafen GmbH

Röntgenstr. 2

88048 Friedrichshafen

pilgram.julia@medizincampus.de 

www.medizin-campus-bodensee.de 














Diesen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 12/2022 auf Seite M645.










Mit Interesse habe ich den Artikel in der Ernährungs Umschau zum Thema postoperative Ernährung gelesen (August-Ausgabe, S. M432–M439).


Im klinischen Alltag sind wir manchmal so im alten Trott, da freuen wir uns auf neue Impulse und sind motiviert, unseren alten „Stiefel“ (Kostplan) auf den Prüfstand zu nehmen. Dabei haben sich mir jedoch ein paar Fragen gestellt:

  1. Der flüssige Kostaufbau wird bei bariatrischer OP im Text empfohlen, verwirrend finde ich in der Darstellung allerdings die Mengenangaben. Diese sind doch egal bei welcher bariatrischen OP viel zu hoch?
  2. Bei Aufbaukost Stufe 3 ist das Prinzip „sehr fettarm, max. 30 g Fett/Tag“ die Rede. Im Beispielplan sind aber deutlich mehr als 30 g Fett verarbeitet?
  3. Der Kostaufbau wird auch für Eingriffe im unteren Gastrointestinaltrakt empfohlen. Warum sollte hier stark eiweißreduziert ernährt werden (Stufe 1 und 2)?


Dr. Julia Pilgram


Adipositaszentrum/Ernährungsmedizin

Klinikum Friedrichshafen GmbH

Röntgenstr. 2

88048 Friedrichshafen

pilgram.julia@medizincampus.de 

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Diesen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 12/2022 auf Seite M645.


Leserbrief: Postoperative Ernährung

Mit Interesse habe ich den Artikel in der Ernährungs Umschau zum Thema postoperative Ernährung gelesen (August-Ausgabe, S. M432–M439).

Im klinischen Alltag sind wir manchmal so im alten Trott, da freuen wir uns auf neue Impulse und sind motiviert, unseren alten „Stiefel“ (Kostplan) auf den Prüfstand zu nehmen. Dabei haben sich mir jedoch ein paar Fragen gestellt:

  1. Der flüssige Kostaufbau wird bei bariatrischer OP im Text empfohlen, verwirrend finde ich in der Darstellung allerdings die Mengenangaben. Diese sind doch egal bei welcher bariatrischen OP viel zu hoch?
  2. Bei Aufbaukost Stufe 3 ist das Prinzip „sehr fettarm, max. 30 g Fett/Tag“ die Rede. Im Beispielplan sind aber deutlich mehr als 30 g Fett verarbeitet?
  3. Der Kostaufbau wird auch für Eingriffe im unteren Gastrointestinaltrakt empfohlen. Warum sollte hier stark eiweißreduziert ernährt werden (Stufe 1 und 2)?
Dr. Julia Pilgram

Adipositaszentrum/Ernährungsmedizin

Klinikum Friedrichshafen GmbH

Röntgenstr. 2

88048 Friedrichshafen

pilgram.julia@medizincampus.de 

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Diesen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 12/2022 auf Seite M645.
Verschlagwortet mit: Leserbrief, postoperative Ernährung

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Veröffentlicht: 14.12.2022

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