Peer-Review-Verfahren / Manuskript (Übersicht) eingereicht: 15.11.2024; Überarbeitung angenommen: 17.03.2025

Einleitung


Heutzutage werden Pflanzen nicht nur auf dem Feld oder in klassischen Gewächshäusern angebaut, sondern zunehmend auch im sogenannten Indoor-Farming. Hierbei werden die Pflanzen unter kontrollierten Umweltbedingungen angebaut. So können Lichtregime (Tageslänge, Lichtspektrum und -intensität), Bewässerung, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, -bewegung und -zusammensetzung, Substrat und Düngemittel umfassend kontrolliert werden. Durch Indoor-Farming ist eine automatisierte Pflanzenanzucht möglich [1].


Die Kultivierung findet in der Regel in erdfreien Bewässerungssystemen im hydroponischen Anbau (Hydroponik) statt. Derartige Systeme ermöglichen eine enorme Einsparung der Ressource Wasser. Beispiele für hydroponische Bewässerungssysteme sind die Nährstoff-Film-Technik (NFT) oder Ebbe-Flut-Systeme. Bei NFT wird lediglich die Unterseite des Wurzelbetts einer dünnen Schicht fließender Nährlösung ausgesetzt, während deren Oberseite der Luft ausgesetzt bleibt. Bei Ebbe-Flut-Systemen werden die Wurzeln in regelmäßigem Wechsel für einen bestimmten Zeitraum in eine Nährstofflösung eingetaucht, danach werden die Wurzeln durch Ablassen der Nährlösung belüftet. Ähnlich wie bei Hydroponik findet der Anbau mittels Aeroponik ebenfalls in erdelosen Systemen statt, allerdings kommen hier die Wurzeln mit der Nährstofflösung in Kontakt, indem diese mithilfe feiner Düsen zerstäubt wird [1]. Eine Variante von Indoor-Farming ist „Vertical Farming“: Hier werden Pflanzen in mehreren Ebenen übereinander angebaut und damit bei gleicher Grundfläche eine größere Anbaufläche erreicht. ...

Abstract


Pflanzen können sowohl erwünschte als auch unerwünschte Inhaltsstoffe enthalten. Im Indoor-Farming können solche Inhaltsstoffe durch Anpassung der kontrollierten Umweltbedingungen reduziert oder angereichert werden. Im Projekt „In4Food“ innerhalb des Innovationsraums NewFoodSystems wird dies am Beispiel der Aroma- und Gewürzpflanzen Borretsch, Oregano und Parakresse untersucht.

Lesen Sie den vollständigen Artikel kostenfrei!

https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/legalcode




Den vollständigen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 10/2025 auf den Seiten M598 bis M603.




Peer-Review-Verfahren / Manuskript (Übersicht) eingereicht: 15.11.2024; Überarbeitung angenommen: 17.03.2025

Einleitung


Heutzutage werden Pflanzen nicht nur auf dem Feld oder in klassischen Gewächshäusern angebaut, sondern zunehmend auch im sogenannten Indoor-Farming. Hierbei werden die Pflanzen unter kontrollierten Umweltbedingungen angebaut. So können Lichtregime (Tageslänge, Lichtspektrum und -intensität), Bewässerung, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, -bewegung und -zusammensetzung, Substrat und Düngemittel umfassend kontrolliert werden. Durch Indoor-Farming ist eine automatisierte Pflanzenanzucht möglich [1].


Die Kultivierung findet in der Regel in erdfreien Bewässerungssystemen im hydroponischen Anbau (Hydroponik) statt. Derartige Systeme ermöglichen eine enorme Einsparung der Ressource Wasser. Beispiele für hydroponische Bewässerungssysteme sind die Nährstoff-Film-Technik (NFT) oder Ebbe-Flut-Systeme. Bei NFT wird lediglich die Unterseite des Wurzelbetts einer dünnen Schicht fließender Nährlösung ausgesetzt, während deren Oberseite der Luft ausgesetzt bleibt. Bei Ebbe-Flut-Systemen werden die Wurzeln in regelmäßigem Wechsel für einen bestimmten Zeitraum in eine Nährstofflösung eingetaucht, danach werden die Wurzeln durch Ablassen der Nährlösung belüftet. Ähnlich wie bei Hydroponik findet der Anbau mittels Aeroponik ebenfalls in erdelosen Systemen statt, allerdings kommen hier die Wurzeln mit der Nährstofflösung in Kontakt, indem diese mithilfe feiner Düsen zerstäubt wird [1]. Eine Variante von Indoor-Farming ist „Vertical Farming“: Hier werden Pflanzen in mehreren Ebenen übereinander angebaut und damit bei gleicher Grundfläche eine größere Anbaufläche erreicht. ...

Abstract


Pflanzen können sowohl erwünschte als auch unerwünschte Inhaltsstoffe enthalten. Im Indoor-Farming können solche Inhaltsstoffe durch Anpassung der kontrollierten Umweltbedingungen reduziert oder angereichert werden. Im Projekt „In4Food“ innerhalb des Innovationsraums NewFoodSystems wird dies am Beispiel der Aroma- und Gewürzpflanzen Borretsch, Oregano und Parakresse untersucht.

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Den vollständigen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 10/2025 auf den Seiten M598 bis M603.


Produktion von Aroma- und Gewürzpflanzen im Indoor-Farming

Peer-Review-Verfahren / Manuskript (Übersicht) eingereicht: 15.11.2024; Überarbeitung angenommen: 17.03.2025

Einleitung
Heutzutage werden Pflanzen nicht nur auf dem Feld oder in klassischen Gewächshäusern angebaut, sondern zunehmend auch im sogenannten Indoor-Farming. Hierbei werden die Pflanzen unter kontrollierten Umweltbedingungen angebaut. So können Lichtregime (Tageslänge, Lichtspektrum und -intensität), Bewässerung, Temperatur, Luftfeuchtigkeit, -bewegung und -zusammensetzung, Substrat und Düngemittel umfassend kontrolliert werden. Durch Indoor-Farming ist eine automatisierte Pflanzenanzucht möglich [1].

Die Kultivierung findet in der Regel in erdfreien Bewässerungssystemen im hydroponischen Anbau (Hydroponik) statt. Derartige Systeme ermöglichen eine enorme Einsparung der Ressource Wasser. Beispiele für hydroponische Bewässerungssysteme sind die Nährstoff-Film-Technik (NFT) oder Ebbe-Flut-Systeme. Bei NFT wird lediglich die Unterseite des Wurzelbetts einer dünnen Schicht fließender Nährlösung ausgesetzt, während deren Oberseite der Luft ausgesetzt bleibt. Bei Ebbe-Flut-Systemen werden die Wurzeln in regelmäßigem Wechsel für einen bestimmten Zeitraum in eine Nährstofflösung eingetaucht, danach werden die Wurzeln durch Ablassen der Nährlösung belüftet. Ähnlich wie bei Hydroponik findet der Anbau mittels Aeroponik ebenfalls in erdelosen Systemen statt, allerdings kommen hier die Wurzeln mit der Nährstofflösung in Kontakt, indem diese mithilfe feiner Düsen zerstäubt wird [1]. Eine Variante von Indoor-Farming ist „Vertical Farming“: Hier werden Pflanzen in mehreren Ebenen übereinander angebaut und damit bei gleicher Grundfläche eine größere Anbaufläche erreicht. …

Abstract

Pflanzen können sowohl erwünschte als auch unerwünschte Inhaltsstoffe enthalten. Im Indoor-Farming können solche Inhaltsstoffe durch Anpassung der kontrollierten Umweltbedingungen reduziert oder angereichert werden. Im Projekt „In4Food“ innerhalb des Innovationsraums NewFoodSystems wird dies am Beispiel der Aroma- und Gewürzpflanzen Borretsch, Oregano und Parakresse untersucht.

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Den vollständigen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 10/2025 auf den Seiten M598 bis M603.

Artikelfakten

Rubrik: Peer Review
Veröffentlicht: 15.10.2025

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