Lesetipp Heft 6/2026: Süßgetränkesteuern und ihre Wirksamkeit aus wissenschaftlicher Sicht
Wirksamkeit von Süßgetränkesteuern: Ein aktueller Beitrag ordnet die wissenschaftliche Evidenz zur Debatte in Deutschland ein …
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Bei einer Preissteigerung um mindestens 20 % erwartet die WHO einen deutlich verringerten Konsum und rät zur Besteuerung von Getränken, die mit Monosacchariden wie Glukose und Fruktose und/oder mit Disacchariden wie Saccharose gesüßt werden. Damit sollen der steigenden Prävalenz von Übergewicht und Adipositas, Diabetes mellitus Typ 2 und Karies Einhalt geboten und die gesundheitsökonomischen Kosten gesenkt werden.
In ihrem Bericht fordert die WHO zudem eine Subventionierung von frischem Obst und Gemüse (Preisreduktion um 10–30 %) und eine Besteuerung von Lebensmitteln und Getränken, die einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren, Trans-Fetten, Mono- oder Disacchariden oder Salz haben (Preissteigerung: mindestens 20 %).
=> Zur Problematik industriefinanzierter Studien zu Zuckerkonsum und chronischen Erkrankungen ab S. M46
Quelle: WHO, Pressemeldung vom 11.10.2016
Diesen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 1/17 auf Seite M6.