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Bestandsaufnahme, Barrieren, Handlungsfelder1
Der Begriff der Reformulierung beschreibt die Umstellung von Rezepturen verarbeiteter Lebensmittel auf geringere Gehalte an Fett und Zucker (und somit Energiegehalt), aber auch von Salz. Als Instrument der Verhältnisprävention steht der Reformulierungsansatz umso höher im Kurs, je klarer wird, dass Verhaltensprävention nicht erfolgreich genug ist, um die hohe Übergewichtsprävalenz in Deutschland zu verringern. Die „Nationale Reduktionsstrategie“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) der zurückliegenden Regierungsperiode lag während des letzten Regierungswechsels auf Eis. Nun kam wieder Bewegung in die Debatte: Der Anfang 2018 ausgehandelte Koalitionsvertrag kündigt ein wissenschaftsbasiertes und abgestimmtes Konzept an und knüpft es an eine verständliche, vergleichbare Lebensmittelkennzeichnung für verarbeite bzw. verpackte Lebensmittel [1].
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