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Peer-Review-Verfahren / Manuskript (Original) eingereicht: 17. Dezember 2019 / Überarbeitung angenommen: 23. April 2020

Ein Überblick über geplante und umgesetzte Strategien in europäischen Staaten außerhalb Deutschlands – Teil 1


Einleitung


Kardiovaskuläre Erkrankungen verursachen in Europa mehr als die Hälfte aller Todesfälle, über 60 Mio. Menschen sind in Europa an Diabetes erkrankt und in vielen europäischen Staaten hat sich die Anzahl der Menschen mit Adipositas in den letzten 30 Jahren verdreifacht [1]. Zur Prävention dieser ernährungsmitbedingten Erkrankungen wurde in der Vergangenheit hauptsächlich auf Information, Verbraucherbildung und -aufklärung gesetzt, um das individuelle Ernährungsverhalten günstig zu beeinflussen. Solche Maßnahmen zählen zur Verhaltensprävention.


Inzwischen formulieren und/oder implementieren zahlreiche europäische Länder gesundheitspolitische Maßnahmen zur Veränderung des Ernährungsumfeldes [2]. Diese Maßnahmen gehören zur Verhältnisprävention. Ein solches Instrument ist die Einführung sogenannter „Reformulierungsmaßnahmen“. Durch diese Maßnahmen wird die Zusammensetzung von hoch verarbeiteten Lebensmitteln verändert, mit dem Ziel, die den VerbraucherInnen angeboten Produkte nachhaltig zu verbessern [3]. Dieser Ansatz entspricht einer „Änderung des Standards“: Durch die gezielte Reduktion von Inhaltsstoffen wie Zucker, Salz und/oder gesättigten Fetten kann die Zufuhr dieser Nährstoffe auch bei gleichbleibendem Ernährungsverhalten reduziert werden [4].

Abstract


Gesundheitsförderung und Prävention ernährungsmitbedingter Erkrankungen fokussierten in Deutschland bislang wesentlich auf Ernährungsbildung. International werden jedoch bereits vielfältige Maßnahmen zur Veränderung des Ernährungsumfeldes ergriffen. Dazu zählen sogenannte Reformulierungsmaßnahmen zur Verbesserung der Nährstoffzusammensetzung von angebotenen Lebensmitteln. Der erste Teil dieser Arbeit gibt eine systematische Übersicht über derzeit in europäischen Staaten außerhalb Deutschlands formulierte Strategien und deren Implementierungen.

Schlüsselwörter: Gesundheitsförderung, Public Health Nutrition, Reformulierung, Zucker, Salz, Fett, Energie




Peer reviewed / Manuscript (original) received: 17 December 2019 / Revision accepted: 23 April 2020

Reformulation across Europe

An overview on planned and implemented strategies in European countries other than Germany – part 1


Abstract


Health promotion and prevention of diet-related diseases in Germany have so far focused mainly on nutrition education. Internationally, however, a variety of measures are already implemented aiming at changes in the nutritional environment. These include so-called reformulation strategies to improve the nutritional composition of foods offered. Part 1 provides a systematic overview of strategies currently formulated in European countries outside Germany and their implementation.

Keywords: Health promotion, Public Health Nutrition, reformulation, sugar, salt, fat, energy

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Den vollständigen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 10/2020 von Seite M582 bis M591.




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Peer-Review-Verfahren / Manuskript (Original) eingereicht: 17. Dezember 2019 / Überarbeitung angenommen: 23. April 2020

Ein Überblick über geplante und umgesetzte Strategien in europäischen Staaten außerhalb Deutschlands – Teil 1


Einleitung


Kardiovaskuläre Erkrankungen verursachen in Europa mehr als die Hälfte aller Todesfälle, über 60 Mio. Menschen sind in Europa an Diabetes erkrankt und in vielen europäischen Staaten hat sich die Anzahl der Menschen mit Adipositas in den letzten 30 Jahren verdreifacht [1]. Zur Prävention dieser ernährungsmitbedingten Erkrankungen wurde in der Vergangenheit hauptsächlich auf Information, Verbraucherbildung und -aufklärung gesetzt, um das individuelle Ernährungsverhalten günstig zu beeinflussen. Solche Maßnahmen zählen zur Verhaltensprävention.


Inzwischen formulieren und/oder implementieren zahlreiche europäische Länder gesundheitspolitische Maßnahmen zur Veränderung des Ernährungsumfeldes [2]. Diese Maßnahmen gehören zur Verhältnisprävention. Ein solches Instrument ist die Einführung sogenannter „Reformulierungsmaßnahmen“. Durch diese Maßnahmen wird die Zusammensetzung von hoch verarbeiteten Lebensmitteln verändert, mit dem Ziel, die den VerbraucherInnen angeboten Produkte nachhaltig zu verbessern [3]. Dieser Ansatz entspricht einer „Änderung des Standards“: Durch die gezielte Reduktion von Inhaltsstoffen wie Zucker, Salz und/oder gesättigten Fetten kann die Zufuhr dieser Nährstoffe auch bei gleichbleibendem Ernährungsverhalten reduziert werden [4].

Abstract


Gesundheitsförderung und Prävention ernährungsmitbedingter Erkrankungen fokussierten in Deutschland bislang wesentlich auf Ernährungsbildung. International werden jedoch bereits vielfältige Maßnahmen zur Veränderung des Ernährungsumfeldes ergriffen. Dazu zählen sogenannte Reformulierungsmaßnahmen zur Verbesserung der Nährstoffzusammensetzung von angebotenen Lebensmitteln. Der erste Teil dieser Arbeit gibt eine systematische Übersicht über derzeit in europäischen Staaten außerhalb Deutschlands formulierte Strategien und deren Implementierungen.

Schlüsselwörter: Gesundheitsförderung, Public Health Nutrition, Reformulierung, Zucker, Salz, Fett, Energie




Peer reviewed / Manuscript (original) received: 17 December 2019 / Revision accepted: 23 April 2020

Reformulation across Europe

An overview on planned and implemented strategies in European countries other than Germany – part 1


Abstract


Health promotion and prevention of diet-related diseases in Germany have so far focused mainly on nutrition education. Internationally, however, a variety of measures are already implemented aiming at changes in the nutritional environment. These include so-called reformulation strategies to improve the nutritional composition of foods offered. Part 1 provides a systematic overview of strategies currently formulated in European countries outside Germany and their implementation.

Keywords: Health promotion, Public Health Nutrition, reformulation, sugar, salt, fat, energy

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Den vollständigen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 10/2020 von Seite M582 bis M591.


Reformulierung in Europa

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Peer-Review-Verfahren / Manuskript (Original) eingereicht: 17. Dezember 2019 / Überarbeitung angenommen: 23. April 2020

Ein Überblick über geplante und umgesetzte Strategien in europäischen Staaten außerhalb Deutschlands – Teil 1
Einleitung
Kardiovaskuläre Erkrankungen verursachen in Europa mehr als die Hälfte aller Todesfälle, über 60 Mio. Menschen sind in Europa an Diabetes erkrankt und in vielen europäischen Staaten hat sich die Anzahl der Menschen mit Adipositas in den letzten 30 Jahren verdreifacht [1]. Zur Prävention dieser ernährungsmitbedingten Erkrankungen wurde in der Vergangenheit hauptsächlich auf Information, Verbraucherbildung und -aufklärung gesetzt, um das individuelle Ernährungsverhalten günstig zu beeinflussen. Solche Maßnahmen zählen zur Verhaltensprävention.

Inzwischen formulieren und/oder implementieren zahlreiche europäische Länder gesundheitspolitische Maßnahmen zur Veränderung des Ernährungsumfeldes [2]. Diese Maßnahmen gehören zur Verhältnisprävention. Ein solches Instrument ist die Einführung sogenannter „Reformulierungsmaßnahmen“. Durch diese Maßnahmen wird die Zusammensetzung von hoch verarbeiteten Lebensmitteln verändert, mit dem Ziel, die den VerbraucherInnen angeboten Produkte nachhaltig zu verbessern [3]. Dieser Ansatz entspricht einer „Änderung des Standards“: Durch die gezielte Reduktion von Inhaltsstoffen wie Zucker, Salz und/oder gesättigten Fetten kann die Zufuhr dieser Nährstoffe auch bei gleichbleibendem Ernährungsverhalten reduziert werden [4].

Abstract

Gesundheitsförderung und Prävention ernährungsmitbedingter Erkrankungen fokussierten in Deutschland bislang wesentlich auf Ernährungsbildung. International werden jedoch bereits vielfältige Maßnahmen zur Veränderung des Ernährungsumfeldes ergriffen. Dazu zählen sogenannte Reformulierungsmaßnahmen zur Verbesserung der Nährstoffzusammensetzung von angebotenen Lebensmitteln. Der erste Teil dieser Arbeit gibt eine systematische Übersicht über derzeit in europäischen Staaten außerhalb Deutschlands formulierte Strategien und deren Implementierungen.

Schlüsselwörter: Gesundheitsförderung, Public Health Nutrition, Reformulierung, Zucker, Salz, Fett, Energie


Peer reviewed / Manuscript (original) received: 17 December 2019 / Revision accepted: 23 April 2020

Reformulation across Europe

An overview on planned and implemented strategies in European countries other than Germany – part 1

Abstract

Health promotion and prevention of diet-related diseases in Germany have so far focused mainly on nutrition education. Internationally, however, a variety of measures are already implemented aiming at changes in the nutritional environment. These include so-called reformulation strategies to improve the nutritional composition of foods offered. Part 1 provides a systematic overview of strategies currently formulated in European countries outside Germany and their implementation.

Keywords: Health promotion, Public Health Nutrition, reformulation, sugar, salt, fat, energy

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Verschlagwortet mit: Reformulierung, Lebensmittel_Zucker, Salz

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Artikelfakten

Rubrik: Peer Review
Veröffentlicht: 14.10.2020

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