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Als so genannte Primärproduzenten stehen die Pflanzen an der Basis aller Nahrungsketten, ob im Meer oder auf dem Festland. Ohne grünen Blattfarbstoff gäbe es kein Gemüse, Getreide, Mais oder Kartoffeln, aber auch kein Gras – und damit auch kein saftiges Steak. So banal dieser Zusammenhang ist, gerät er doch leicht in den Hintergrund in einer Zeit, in der Lebensmittel „aus dem Supermarkt“ kommen und Fischerei, Ackerbau und Viehzucht für viele nur als romantische Werbekulisse oder in Form von Katastrophenmeldungen über Meeresverschmutzung, Verlust landwirtschaftlicher Böden oder Massentierhaltung präsent sind.
Aber auch in anderen Lebensbereichen treffen wir immer wieder auf den Zusammenhang von Farben und Ernährung: So spielt die Farbpsychologie eine wichtige Rolle bei unserer individuellen Lebensmittelauswahl und farbige Lebensmittelinhaltsstoffe haben biochemisch-physiologische Wirkungen, die unmittelbar mit ihrer Farbigkeit zusammenhängen – unser Themenspecial stellt spannende Beispiele vor.