Online News: Semaglutid-Tablette in Deutschland voraussichtlich im 3. Quartal erhältlich
Nach EU-Zulassung: Novo Nordisk plant Markteinführung des GLP-1-Rezeptor-Agonisten (GLP-1-RA) in Tablettenform …
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Mit einem präkonzeptionell bestehenden Diabetes mellitus gelten Frauen als Hochrisiko-Schwangere und bedürfen einer komplexen Betreuung durch ein interdisziplinär arbeitendes Team, um das Risiko für Komplikationen und unerwünschte Folgen möglichst gering zu halten [6, 7]. Dabei gelten strenge Blutglukosezielwerte, zu deren Erreichung eine abgestimmte Insulintherapie sowie Lebensstilmaßnahmen erforderlich sind.
Risiken innerhalb der Schwangerschaft können sowohl Mutter als auch Kind betreffen. Komplikationen treten bei Frauen mit Diabetes häufiger auf als bei gesunden Müttern. So liegt gegenüber der Allgemeinbevölkerung ein vierfach erhöhtes Fehlbildungsrisiko vor. Dies entspricht absolut einer Fehlbildungsrate von 8,8 %, was sich etwa in Herzfehlern, Neuralrohrdefekten oder auch Veränderungen des Skeletts niederschlagen kann. Dabei kommen gehäuft mehrere Fehlbildungen zusammen vor, wobei kein spezifischer Fehlbildungstyp mit Diabetes mellitus assoziiert ist [1, 6].