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1891, also vor über 100 Jahren, propagierte der Pflanzenphysiologe Albrecht Kossel erstmals den Begriff „sekundäre Pflanzenstoffe“ (SPS). Während es Anfang des 20. Jahrhunderts noch hauptsächlich darum ging, wieviel Energie verschiedene Lebensmittel liefern, befasst sich die Ernährungswissenschaft seit 1990 auch verstärkt mit SPS.
Sekundär bedeutet dabei keinesfalls zweitrangig in der Bedeutung für die Ernährung und Gesundheit, sondern stellt nur die Unterscheidung zu den sogenannten primären Pflanzenstoffen dar [2, 3]. Tatsächlich wird vermutet, dass das Vorkommen von SPS in Obst und Gemüse zu wesentlichen Teilen mitverantwortlich für deren gesundheitsförderliche Wirkung ist [6].