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Wer zu Soja und seinen gesundheitlichen Wirkungen im Web surft, findet von der „Superbohne“ bis zu „Giftmüll“ die gesamte Bandbreite. Auch in der wissenschaftlichen Literatur scheint die Lage auf den ersten Blick nicht eindeutig. Jährlich erscheinen dazu rund 2 000 wissenschaftliche Studien. Bedenken, die vor zwei Jahrzehnten noch gerechtfertigt waren, wurden mittlerweile ausgeräumt – etwa jene zur nachteiligen Wirkung bei Brustkrebspatientinnen. Doch gerade SojagegnerInnen beziehen ihre Argumente oft aus veralteten Quellen und übertragen Ergebnisse aus In-vitro-Studien und Tierversuchen einfach auf den Menschen. Speziell bei Soja ist hier Vorsicht angebracht, denn die meisten Tiere inklusive Nager und Primaten metabolisieren Isoflavone (Phytoöstrogene) wesentlich anders als Menschen [5].
Den vollständigen Artikel finden Sie kostenfrei hier und in Ernährungs Umschau 3/2019 von Seite M160 bis M169.