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© phive2015/iStock/Getty Images Plus[/caption] Soja ist Bestandteil vieler Ernährungsweisen. Gleichzeitig kursieren gesundheitliche Bedenken zu Soja und Sojaprodukten bei Brustkrebs, zur Männergesundheit, bei Schilddrüsenerkrankungen oder zu Effekten in der (Peri-)Menopause. Eine Recherche der Verbraucherzentralen zeigt: Übliche Verzehrmengen gelten für die meisten Menschen als unbedenklich. Vorsicht geboten ist hingegen bei hochdosierten Isoflavonsupplementen.
Sojakonsum und Isoflavone Soja und Produkte wie Tofu, Tempeh oder Sojadrink sind zunehmend Bestandteil der Ernährung vieler Menschen. Gleichzeitig führen die enthaltenen Isoflavone wegen ihrer hormonähnlichen Struktur zu Unsicherheiten. Die sekundären Pflanzenstoffe gehören zu den Flavonoiden. Sie weisen strukturelle Ähnlichkeiten zu Östrogen auf, weshalb sie an entsprechende Rezeptoren binden können. So können sie in abgeschwächter Form wie Östrogen wirken. Bei hohen körpereigenen Östrogenkonzentrationen hingegen können Isoflavone das Hormon in seiner Wirkung jedoch auch abschwächen oder sogar blockieren [1]. Brustkrebs: Moderater Konsum Bei aktuell oder ehemals an Brustkrebs Erkrankten besteht teilweise die Sorge, dass Soja(-produkte) das Tumorwachstum fördern oder das Rezidivrisiko erhöhen könnten. Nach aktuellem wissenschaftlichem Kenntnisstand gibt es jedoch keine Hinweise, dass der Verzehr von Soja in üblichen Mengen das Risiko für ein Wiederauftreten der Erkrankung erhöht. Fachgesellschaften bewerten den Verzehr von täglich ein bis zwei Portionen Sojalebensmitteln, bspw. 100 g Tofu und 250 mL Sojadrink, auch während einer antihormonellen Therapie als unbedenklich [3, 4]. Schilddrüse: Jodversorgung entscheidend Diskutiert werden mögliche Effekte von Isoflavonen auf die Schilddrüsenhormonbildung oder -wirkung, besonders bei Jodmangel oder Schilddrüsenerkrankungen [5, 6]. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) weist darauf hin, dass mögliche Effekte auf die Schilddrüse noch nicht abschließend geklärt sind [7]. Studien zeigen jedoch, dass bei ausreichender Jodversorgung durch üblichen Sojakonsum keine relevanten Beeinträchtigungen zu erwarten sind [6]. Anders kann die Situation bei Jodmangel oder bestehenden Schilddrüsenerkrankungen sein. Hier können nachteilige Effekte durch sehr hohe Isoflavonmengen nicht ausgeschlossen werden [6]. Bei einer Therapie mit Schilddrüsenhormonen können Isoflavone die Einstellung erschweren. Wer Schilddrüsenhormone einnimmt, sollte vor und nach einer Ernährungsumstellung mit Sojaprodukten die Hormonkonzentration kontrollieren lassen und abklären, ob die Dosis des Schilddrüsenpräparats angepasst werden muss [8]. Menopause Supplemente mit Isoflavonen werden häufig als natürliche Alternative bei Beschwerden rund um die Menopause beworben. Aufgrund ihrer östrogenähnlichen Struktur sollen sie den Östrogenabfall in der (Peri-)Menopause teilweise kompensieren und Beschwerden lindern. Nach aktuellem wissenschaftlichem Kenntnisstand gibt es jedoch keine Anhaltspunkte dafür, dass Isoflavone einen positiven Einfluss auf Beschwerden rund um die Menopause haben [9]. Männergesundheit Auch die verbreitete Sorge vor einer „Verweiblichung“ bei Männern durch Sojakonsum wird durch Studien nicht bestätigt. Gemeint sind angeblich sinkende Testosteronwerte, ein Anstieg der Östrogenkonzentration oder körperliche Veränderungen, die als feminin wahrgenommen werden. Die Sorge beruht v. a. auf Ergebnissen in Tierstudien oder Einzelfällen mit extrem hohen Dosierungen [10]. Isoflavonsupplemente: Größerer Beratungsbedarf Deutlich kritischer wird die Verwendung hochdosierter Isoflavonpräparate bewertet. Diese werden teilweise zur Linderung von Wechseljahresbeschwerden oder zur Osteoporoseprävention vermarktet. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) sieht hierfür jedoch keine gesicherten positiven Effekte [11]. Ein Marktcheck der Verbraucherzentralen zeigte zudem teils hohe Dosierungen und fehlende Angaben zur Einnahmedauer [12, 13]. Personen unter Schilddrüsenhormontherapie sollten solche Präparate nur nach ärztlicher Rücksprache verwenden [5–7]. Menschen, die an hormonabhängigem Brust- oder Gebärmutterkrebs erkrankt sind oder waren, rät das BfR von Supplementen mit isolierten Isoflavonen ab [14]. Fazit für die Beratungspraxis Ernährungsfachkräfte sollten zwischen hochdosierten Nahrungsergänzungsmitteln mit isolierten Isoflavonen und in üblichen Mengen konsumierten, traditionellen Sojalebensmitteln unterscheiden. Während erstere eine differenzierte Risiko-Nutzen-Abwägung erfordern, können zweitere ernährungsphysiologisch wertvolle Bestandteile der Ernährung sein. Sie liefern hochwertiges Protein, Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe. Wer sich vielseitig ernährt und auf die Jodversorgung achtet, muss Soja nicht meiden. Gefördert durch das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Marlene Bär1 Nele Sofie Huke-Niemeyer2 Sabine Hülsmann3 Lisa Scholz4 Sabine Schuster-Woldan3 Stella Glogowski4 1 Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz 2 Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt 3 Verbraucherzentrale Bayern 4 Verbraucherzentrale Hessen Literatur 

© phive2015/iStock/Getty Images Plus[/caption] Soja ist Bestandteil vieler Ernährungsweisen. Gleichzeitig kursieren gesundheitliche Bedenken zu Soja und Sojaprodukten bei Brustkrebs, zur Männergesundheit, bei Schilddrüsenerkrankungen oder zu Effekten in der (Peri-)Menopause. Eine Recherche der Verbraucherzentralen zeigt: Übliche Verzehrmengen gelten für die meisten Menschen als unbedenklich. Vorsicht geboten ist hingegen bei hochdosierten Isoflavonsupplementen.
Sojakonsum und Isoflavone Soja und Produkte wie Tofu, Tempeh oder Sojadrink sind zunehmend Bestandteil der Ernährung vieler Menschen. Gleichzeitig führen die enthaltenen Isoflavone wegen ihrer hormonähnlichen Struktur zu Unsicherheiten. Die sekundären Pflanzenstoffe gehören zu den Flavonoiden. Sie weisen strukturelle Ähnlichkeiten zu Östrogen auf, weshalb sie an entsprechende Rezeptoren binden können. So können sie in abgeschwächter Form wie Östrogen wirken. Bei hohen körpereigenen Östrogenkonzentrationen hingegen können Isoflavone das Hormon in seiner Wirkung jedoch auch abschwächen oder sogar blockieren [1]. Brustkrebs: Moderater Konsum Bei aktuell oder ehemals an Brustkrebs Erkrankten besteht teilweise die Sorge, dass Soja(-produkte) das Tumorwachstum fördern oder das Rezidivrisiko erhöhen könnten. Nach aktuellem wissenschaftlichem Kenntnisstand gibt es jedoch keine Hinweise, dass der Verzehr von Soja in üblichen Mengen das Risiko für ein Wiederauftreten der Erkrankung erhöht. Fachgesellschaften bewerten den Verzehr von täglich ein bis zwei Portionen Sojalebensmitteln, bspw. 100 g Tofu und 250 mL Sojadrink, auch während einer antihormonellen Therapie als unbedenklich [3, 4]. Schilddrüse: Jodversorgung entscheidend Diskutiert werden mögliche Effekte von Isoflavonen auf die Schilddrüsenhormonbildung oder -wirkung, besonders bei Jodmangel oder Schilddrüsenerkrankungen [5, 6]. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) weist darauf hin, dass mögliche Effekte auf die Schilddrüse noch nicht abschließend geklärt sind [7]. Studien zeigen jedoch, dass bei ausreichender Jodversorgung durch üblichen Sojakonsum keine relevanten Beeinträchtigungen zu erwarten sind [6]. Anders kann die Situation bei Jodmangel oder bestehenden Schilddrüsenerkrankungen sein. Hier können nachteilige Effekte durch sehr hohe Isoflavonmengen nicht ausgeschlossen werden [6]. Bei einer Therapie mit Schilddrüsenhormonen können Isoflavone die Einstellung erschweren. Wer Schilddrüsenhormone einnimmt, sollte vor und nach einer Ernährungsumstellung mit Sojaprodukten die Hormonkonzentration kontrollieren lassen und abklären, ob die Dosis des Schilddrüsenpräparats angepasst werden muss [8]. Menopause Supplemente mit Isoflavonen werden häufig als natürliche Alternative bei Beschwerden rund um die Menopause beworben. Aufgrund ihrer östrogenähnlichen Struktur sollen sie den Östrogenabfall in der (Peri-)Menopause teilweise kompensieren und Beschwerden lindern. Nach aktuellem wissenschaftlichem Kenntnisstand gibt es jedoch keine Anhaltspunkte dafür, dass Isoflavone einen positiven Einfluss auf Beschwerden rund um die Menopause haben [9]. Männergesundheit Auch die verbreitete Sorge vor einer „Verweiblichung“ bei Männern durch Sojakonsum wird durch Studien nicht bestätigt. Gemeint sind angeblich sinkende Testosteronwerte, ein Anstieg der Östrogenkonzentration oder körperliche Veränderungen, die als feminin wahrgenommen werden. Die Sorge beruht v. a. auf Ergebnissen in Tierstudien oder Einzelfällen mit extrem hohen Dosierungen [10]. Isoflavonsupplemente: Größerer Beratungsbedarf Deutlich kritischer wird die Verwendung hochdosierter Isoflavonpräparate bewertet. Diese werden teilweise zur Linderung von Wechseljahresbeschwerden oder zur Osteoporoseprävention vermarktet. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) sieht hierfür jedoch keine gesicherten positiven Effekte [11]. Ein Marktcheck der Verbraucherzentralen zeigte zudem teils hohe Dosierungen und fehlende Angaben zur Einnahmedauer [12, 13]. Personen unter Schilddrüsenhormontherapie sollten solche Präparate nur nach ärztlicher Rücksprache verwenden [5–7]. Menschen, die an hormonabhängigem Brust- oder Gebärmutterkrebs erkrankt sind oder waren, rät das BfR von Supplementen mit isolierten Isoflavonen ab [14]. Fazit für die Beratungspraxis Ernährungsfachkräfte sollten zwischen hochdosierten Nahrungsergänzungsmitteln mit isolierten Isoflavonen und in üblichen Mengen konsumierten, traditionellen Sojalebensmitteln unterscheiden. Während erstere eine differenzierte Risiko-Nutzen-Abwägung erfordern, können zweitere ernährungsphysiologisch wertvolle Bestandteile der Ernährung sein. Sie liefern hochwertiges Protein, Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe. Wer sich vielseitig ernährt und auf die Jodversorgung achtet, muss Soja nicht meiden. Gefördert durch das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Marlene Bär1 Nele Sofie Huke-Niemeyer2 Sabine Hülsmann3 Lisa Scholz4 Sabine Schuster-Woldan3 Stella Glogowski4 1 Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz 2 Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt 3 Verbraucherzentrale Bayern 4 Verbraucherzentrale Hessen Literatur 
© phive2015/iStock/Getty Images Plus
Soja ist Bestandteil vieler Ernährungsweisen. Gleichzeitig kursieren gesundheitliche Bedenken zu Soja und Sojaprodukten bei Brustkrebs, zur Männergesundheit, bei Schilddrüsenerkrankungen oder zu Effekten in der (Peri-)Menopause. Eine Recherche der Verbraucherzentralen zeigt: Übliche Verzehrmengen gelten für die meisten Menschen als unbedenklich. Vorsicht geboten ist hingegen bei hochdosierten Isoflavonsupplementen.
Sojakonsum und Isoflavone
Soja und Produkte wie Tofu, Tempeh oder Sojadrink sind zunehmend Bestandteil der Ernährung vieler Menschen. Gleichzeitig führen die enthaltenen Isoflavone wegen ihrer hormonähnlichen Struktur zu Unsicherheiten. Die sekundären Pflanzenstoffe gehören zu den Flavonoiden. Sie weisen strukturelle Ähnlichkeiten zu Östrogen auf, weshalb sie an entsprechende Rezeptoren binden können. So können sie in abgeschwächter Form wie Östrogen wirken. Bei hohen körpereigenen Östrogenkonzentrationen hingegen können Isoflavone das Hormon in seiner Wirkung jedoch auch abschwächen oder sogar blockieren [1].
Brustkrebs: Moderater Konsum
Bei aktuell oder ehemals an Brustkrebs Erkrankten besteht teilweise die Sorge, dass Soja(-produkte) das Tumorwachstum fördern oder das Rezidivrisiko erhöhen könnten. Nach aktuellem wissenschaftlichem Kenntnisstand gibt es jedoch keine Hinweise, dass der Verzehr von Soja in üblichen Mengen das Risiko für ein Wiederauftreten der Erkrankung erhöht. Fachgesellschaften bewerten den Verzehr von täglich ein bis zwei Portionen Sojalebensmitteln, bspw. 100 g Tofu und 250 mL Sojadrink, auch während einer antihormonellen Therapie als unbedenklich [3, 4].
Schilddrüse: Jodversorgung entscheidend
Diskutiert werden mögliche Effekte von Isoflavonen auf die Schilddrüsenhormonbildung oder -wirkung, besonders bei Jodmangel oder Schilddrüsenerkrankungen [5, 6]. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) weist darauf hin, dass mögliche Effekte auf die Schilddrüse noch nicht abschließend geklärt sind [7]. Studien zeigen jedoch, dass bei ausreichender Jodversorgung durch üblichen Sojakonsum keine relevanten Beeinträchtigungen zu erwarten sind [6].
Anders kann die Situation bei Jodmangel oder bestehenden Schilddrüsenerkrankungen sein. Hier können nachteilige Effekte durch sehr hohe Isoflavonmengen nicht ausgeschlossen werden [6].
Bei einer Therapie mit Schilddrüsenhormonen können Isoflavone die Einstellung erschweren. Wer Schilddrüsenhormone einnimmt, sollte vor und nach einer Ernährungsumstellung mit Sojaprodukten die Hormonkonzentration kontrollieren lassen und abklären, ob die Dosis des Schilddrüsenpräparats angepasst werden muss [8].
Menopause
Supplemente mit Isoflavonen werden häufig als natürliche Alternative bei Beschwerden rund um die Menopause beworben. Aufgrund ihrer östrogenähnlichen Struktur sollen sie den Östrogenabfall in der (Peri-)Menopause teilweise kompensieren und Beschwerden lindern. Nach aktuellem wissenschaftlichem Kenntnisstand gibt es jedoch keine Anhaltspunkte dafür, dass Isoflavone einen positiven Einfluss auf Beschwerden rund um die Menopause haben [9].
Männergesundheit
Auch die verbreitete Sorge vor einer „Verweiblichung“ bei Männern durch Sojakonsum wird durch Studien nicht bestätigt. Gemeint sind angeblich sinkende Testosteronwerte, ein Anstieg der Östrogenkonzentration oder körperliche Veränderungen, die als feminin wahrgenommen werden. Die Sorge beruht v. a. auf Ergebnissen in Tierstudien oder Einzelfällen mit extrem hohen Dosierungen [10].
Isoflavonsupplemente: Größerer Beratungsbedarf
Deutlich kritischer wird die Verwendung hochdosierter Isoflavonpräparate bewertet. Diese werden teilweise zur Linderung von Wechseljahresbeschwerden oder zur Osteoporoseprävention vermarktet. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) sieht hierfür jedoch keine gesicherten positiven Effekte [11]. Ein Marktcheck der Verbraucherzentralen zeigte zudem teils hohe Dosierungen und fehlende Angaben zur Einnahmedauer [12, 13]. Personen unter Schilddrüsenhormontherapie sollten
solche Präparate nur nach ärztlicher Rücksprache verwenden [5–7]. Menschen, die an hormonabhängigem Brust- oder Gebärmutterkrebs erkrankt sind oder waren, rät das BfR von Supplementen mit isolierten Isoflavonen ab [14].
Fazit für die Beratungspraxis
Ernährungsfachkräfte sollten zwischen hochdosierten Nahrungsergänzungsmitteln mit isolierten Isoflavonen und in üblichen Mengen konsumierten, traditionellen Sojalebensmitteln unterscheiden. Während erstere eine differenzierte Risiko-Nutzen-Abwägung erfordern, können zweitere ernährungsphysiologisch wertvolle Bestandteile der Ernährung sein. Sie liefern hochwertiges Protein, Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe. Wer sich vielseitig ernährt und auf die Jodversorgung achtet, muss Soja nicht meiden.
Gefördert durch das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.
Marlene Bär1
Nele Sofie Huke-Niemeyer2
Sabine Hülsmann3
Lisa Scholz4
Sabine Schuster-Woldan3
Stella Glogowski4
1 Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz
2 Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt
3 Verbraucherzentrale Bayern
4 Verbraucherzentrale Hessen
Literatur
Diesen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 5/2026 auf Seite M262.