Im Flugzeug werden aber nicht nur Urlauber*innen zu ihren Sehnsuchtsorten gebracht, sondern auch Waren transportiert. Das Verschicken von Waren über Luftfracht ist schneller als über Seefracht, die Kosten sind in der Regel jedoch höher1 und die Ökobilanz schlechter.

Sommerzeit, das heißt Früchte und Beeren haben Saison. Endlich kann man bspw. Erdbeeren aus heimischem Anbau genießen und muss nicht mehr die schon im Winter im Supermarkt angebotenen Erdbeeren aus ferneren Ländern ignorieren. Doch wie sieht es mit Bananen, Kiwis, Orangen, Mangos aus? Auch diese Obstsorten gehören schon lange zum Sortiment der Supermärkte und hier können wir zu keiner Zeit des Jahres auf heimischen Anbau zurückgreifen. DerSpecialbeitragin diesem Heft ab S. M454 beleuchtet die Ökobilanz der zum Teil weit gereisten Exoten und Zitrusfrüchte. Da kommen einem zunächst die Treibhausgasemissionen in den Sinn, die durch den Transport verursacht werden, aber auch der Anbau der Früchte in den Herkunftsländern ist aufgrund der Umwelt nicht zuträglicher Anbaumethoden und sozialer Missstände bei den ortsansässigen Arbeiter*innen kritisch zu betrachten. Um Ihnen den Geschmack und die Freude auf Exoten und Zitrusfrüchte nicht komplett zu trüben, gibt die Autorin Informationen hinsichtlich der Ökobilanzen der einzelnen Früchte und ihrer jeweiligen Herkunftsländer sowie Tipps zu einem nachhaltigeren Einkauf.

So lässt sich der Sommer, sei es zu Hause auf „Balkonien“ bzw. in „Gardenien“, auf Erkundungstour innerhalb Deutschlands oder im nahen oder fernen Ausland, genießen.

Ihre Caroline Krämer

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1 www.dhl.com/ch-de/home/global-forwarding/bildungszentrum-zum-thema-frachtversand/entscheidung-zwischen-luft-und-seefracht.html  (last accessed on 22 July 2024)




Dieses Editorial finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 8/2024 auf Seite M425.


Die Urlaubsplanung kann mitunter kontroverse Standpunkte und Diskussionen mit sich bringen. Während die einen völlige Entspannung im All-Inclusive-Urlaub am Pool eines Hotels am Mittelmeer, auf den Balearen oder auf den Kanaren finden, ist diese Art des Urlaubs für andere indiskutabel. Hier stehen Abenteuerlust und das Entdecken neuer Kulturen im Vordergrund. Andere wiederum ziehen es vor, Flugreisen möglichst zu vermeiden – aus Gründen des Klima- und Umweltschutzes.


Im Flugzeug werden aber nicht nur Urlauber*innen zu ihren Sehnsuchtsorten gebracht, sondern auch Waren transportiert. Das Verschicken von Waren über Luftfracht ist schneller als über Seefracht, die Kosten sind in der Regel jedoch höher1 und die Ökobilanz schlechter.

Sommerzeit, das heißt Früchte und Beeren haben Saison. Endlich kann man bspw. Erdbeeren aus heimischem Anbau genießen und muss nicht mehr die schon im Winter im Supermarkt angebotenen Erdbeeren aus ferneren Ländern ignorieren. Doch wie sieht es mit Bananen, Kiwis, Orangen, Mangos aus? Auch diese Obstsorten gehören schon lange zum Sortiment der Supermärkte und hier können wir zu keiner Zeit des Jahres auf heimischen Anbau zurückgreifen. DerSpecialbeitragin diesem Heft ab S. M454 beleuchtet die Ökobilanz der zum Teil weit gereisten Exoten und Zitrusfrüchte. Da kommen einem zunächst die Treibhausgasemissionen in den Sinn, die durch den Transport verursacht werden, aber auch der Anbau der Früchte in den Herkunftsländern ist aufgrund der Umwelt nicht zuträglicher Anbaumethoden und sozialer Missstände bei den ortsansässigen Arbeiter*innen kritisch zu betrachten. Um Ihnen den Geschmack und die Freude auf Exoten und Zitrusfrüchte nicht komplett zu trüben, gibt die Autorin Informationen hinsichtlich der Ökobilanzen der einzelnen Früchte und ihrer jeweiligen Herkunftsländer sowie Tipps zu einem nachhaltigeren Einkauf.

So lässt sich der Sommer, sei es zu Hause auf „Balkonien“ bzw. in „Gardenien“, auf Erkundungstour innerhalb Deutschlands oder im nahen oder fernen Ausland, genießen.

Ihre Caroline Krämer

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1 www.dhl.com/ch-de/home/global-forwarding/bildungszentrum-zum-thema-frachtversand/entscheidung-zwischen-luft-und-seefracht.html  (last accessed on 22 July 2024)




Dieses Editorial finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 8/2024 auf Seite M425.


Editorial 8/2024: Sommerzeit = Reisezeit

Im Flugzeug werden aber nicht nur Urlauber*innen zu ihren Sehnsuchtsorten gebracht, sondern auch Waren transportiert. Das Verschicken von Waren über Luftfracht ist schneller als über Seefracht, die Kosten sind in der Regel jedoch höher1 und die Ökobilanz schlechter.

Sommerzeit, das heißt Früchte und Beeren haben Saison. Endlich kann man bspw. Erdbeeren aus heimischem Anbau genießen und muss nicht mehr die schon im Winter im Supermarkt angebotenen Erdbeeren aus ferneren Ländern ignorieren. Doch wie sieht es mit Bananen, Kiwis, Orangen, Mangos aus? Auch diese Obstsorten gehören schon lange zum Sortiment der Supermärkte und hier können wir zu keiner Zeit des Jahres auf heimischen Anbau zurückgreifen. DerSpecialbeitragin diesem Heft ab S. M454 beleuchtet die Ökobilanz der zum Teil weit gereisten Exoten und Zitrusfrüchte. Da kommen einem zunächst die Treibhausgasemissionen in den Sinn, die durch den Transport verursacht werden, aber auch der Anbau der Früchte in den Herkunftsländern ist aufgrund der Umwelt nicht zuträglicher Anbaumethoden und sozialer Missstände bei den ortsansässigen Arbeiter*innen kritisch zu betrachten. Um Ihnen den Geschmack und die Freude auf Exoten und Zitrusfrüchte nicht komplett zu trüben, gibt die Autorin Informationen hinsichtlich der Ökobilanzen der einzelnen Früchte und ihrer jeweiligen Herkunftsländer sowie Tipps zu einem nachhaltigeren Einkauf.

So lässt sich der Sommer, sei es zu Hause auf „Balkonien“ bzw. in „Gardenien“, auf Erkundungstour innerhalb Deutschlands oder im nahen oder fernen Ausland, genießen.

Ihre Caroline Krämer

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1 www.dhl.com/ch-de/home/global-forwarding/bildungszentrum-zum-thema-frachtversand/entscheidung-zwischen-luft-und-seefracht.html  (last accessed on 22 July 2024)


Dieses Editorial finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 8/2024 auf Seite M425.

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Rubrik: Editorial
Veröffentlicht: 14.08.2024

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