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Josephine Schwarz-Gerö, Wien/Österreich
25–40 % aller Säuglinge und Kleinkinder können zumindest phasenweise von Ess- und Fütterungsproblemen betroffen sein. Bei Kindern mit Grundleiden und nach Frühgeburt liegt dieser Wert sogar bei 80 %. Bei 5–10 % aller Kinder sind die Fütterungsprobleme so ausgeprägt, dass von manifesten Fütterungsstörungen gesprochen wird. Bei 3–4 % sind bereits körperliche Folgeerscheinungen im Sinne von Gedeihstörungen nachzuweisen. Die Gründe für Fütterungsstörungen sind vielfältig und können als „Präsentiersymptom“ für dahinter stehende Konflikte verstanden werden.
“The child does not eat“ – Infants’ feeding disorders and their therapy1
Josephine Schwarz-Gerö, Vienna/Austria
Eating and feeding disorders2 in early childhood are a common problem, which puts paediatricians, child therapists and other professional groups under as much strain as the parents and children concerned. Families with infant feeding disorders are regularly treated at the infant psychosomatics department in the Wilhelminenspital in Vienna; the causes of these disorders and the treatment thereof are presented in this article.
1Der Beitrag ist eine neu bearbeitete und erweiterte Version des Beitrags: „Das Kind isst nicht.“ In: Arzt und Kind, Heft 5/2013.
This article is a revised and expanded version of the article: “Das Kind isst nicht.” In: Arzt und Kind, Issue 5/2013.
2 In Deutschland ist der Begriff «Fütterstörungen» üblich, in Österreich wird eher von «Fütterungsstörungen» gesprochen.
The term “Fütterstörungen” is commonly used in Germany; the terms “Fütterungsstörungen” and “Fütterungsprobleme” are more common in Austria.