Anja Austel, Simone Mickelat, Helmut Heseker, Thomas Ellrott, Göttingen und Paderborn

Der Ernährungs-IQ-Test misst mit 40 Fragen Ernährungswissen in seinen vielfältigen Facetten. Dabei wurden sowohl Fragen aus älteren Befragungsinstrumenten als auch aktuelle Fragestellungen in den Fragenkatalog integriert. Die Ergebnisse der Auswertung einer repräsentativen Stichprobe zeigen, dass das Ernährungswissen der deutschen Bevölkerung in einigen Bereichen zwar recht gut ist, sich jedoch in anderen, vor allem praxisrelevanten Bereichen erhebliche Defizite erkennen lassen.

Ein Vergleich der aktuellen Ergebnisse mit identischen bzw. ähnlichen Fragen in älteren Untersuchungen zeigt deutlich, dass sich das Wissen, z. B. im Bereich der Lebensmittelkennzeichnung oder bezüglich des Energiebedarfs und -verbrauchs, in den vergangenen 10 bis 20 Jahren in der deutschen Bevölkerung kaum verbessert hat. Lebensmittelkennzeichnungen wie „Fett i. Tr.“ oder die Unterscheidung von „Fruchtsaft“ und „Fruchtnektar“ sind für einen Großteil der Verbraucher noch immer schwierig zu verstehen.

Eine korrekte, verlässliche und verständliche Produktdeklaration und Nährwertinformation sowie die Aufklärung hierüber sind für den Verbraucher von hohem Interesse. Es muss allerdings angemerkt werden, dass Essentscheidungen nur zu einem Teil durch Informationen und Wissen gesteuert werden. Es ist daher unrealistisch zu erwarten, dass eine optimale Produktkennzeichnung allein zu wesentlichen Änderungen des Essverhaltens führt.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs Umschau 06/11 ab Seite 304.

Eingegangen: 18.04.2011 | Akzeptiert: 09.05.2011





Anja Austel, Simone Mickelat, Helmut Heseker, Thomas Ellrott, Göttingen und Paderborn

Der Ernährungs-IQ-Test misst mit 40 Fragen Ernährungswissen in seinen vielfältigen Facetten. Dabei wurden sowohl Fragen aus älteren Befragungsinstrumenten als auch aktuelle Fragestellungen in den Fragenkatalog integriert. Die Ergebnisse der Auswertung einer repräsentativen Stichprobe zeigen, dass das Ernährungswissen der deutschen Bevölkerung in einigen Bereichen zwar recht gut ist, sich jedoch in anderen, vor allem praxisrelevanten Bereichen erhebliche Defizite erkennen lassen.

Ein Vergleich der aktuellen Ergebnisse mit identischen bzw. ähnlichen Fragen in älteren Untersuchungen zeigt deutlich, dass sich das Wissen, z. B. im Bereich der Lebensmittelkennzeichnung oder bezüglich des Energiebedarfs und -verbrauchs, in den vergangenen 10 bis 20 Jahren in der deutschen Bevölkerung kaum verbessert hat. Lebensmittelkennzeichnungen wie „Fett i. Tr.“ oder die Unterscheidung von „Fruchtsaft“ und „Fruchtnektar“ sind für einen Großteil der Verbraucher noch immer schwierig zu verstehen.

Eine korrekte, verlässliche und verständliche Produktdeklaration und Nährwertinformation sowie die Aufklärung hierüber sind für den Verbraucher von hohem Interesse. Es muss allerdings angemerkt werden, dass Essentscheidungen nur zu einem Teil durch Informationen und Wissen gesteuert werden. Es ist daher unrealistisch zu erwarten, dass eine optimale Produktkennzeichnung allein zu wesentlichen Änderungen des Essverhaltens führt.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs Umschau 06/11 ab Seite 304.

Eingegangen: 18.04.2011 | Akzeptiert: 09.05.2011



Special: Ernährungswissen in Deutschland (Peer-Review-Verfahren)

Anja Austel, Simone Mickelat, Helmut Heseker, Thomas Ellrott, Göttingen und Paderborn

Der Ernährungs-IQ-Test misst mit 40 Fragen Ernährungswissen in seinen vielfältigen Facetten. Dabei wurden sowohl Fragen aus älteren Befragungsinstrumenten als auch aktuelle Fragestellungen in den Fragenkatalog integriert. Die Ergebnisse der Auswertung einer repräsentativen Stichprobe zeigen, dass das Ernährungswissen der deutschen Bevölkerung in einigen Bereichen zwar recht gut ist, sich jedoch in anderen, vor allem praxisrelevanten Bereichen erhebliche Defizite erkennen lassen.

Ein Vergleich der aktuellen Ergebnisse mit identischen bzw. ähnlichen Fragen in älteren Untersuchungen zeigt deutlich, dass sich das Wissen, z. B. im Bereich der Lebensmittelkennzeichnung oder bezüglich des Energiebedarfs und -verbrauchs, in den vergangenen 10 bis 20 Jahren in der deutschen Bevölkerung kaum verbessert hat. Lebensmittelkennzeichnungen wie „Fett i. Tr.“ oder die Unterscheidung von „Fruchtsaft“ und „Fruchtnektar“ sind für einen Großteil der Verbraucher noch immer schwierig zu verstehen.

Eine korrekte, verlässliche und verständliche Produktdeklaration und Nährwertinformation sowie die Aufklärung hierüber sind für den Verbraucher von hohem Interesse. Es muss allerdings angemerkt werden, dass Essentscheidungen nur zu einem Teil durch Informationen und Wissen gesteuert werden. Es ist daher unrealistisch zu erwarten, dass eine optimale Produktkennzeichnung allein zu wesentlichen Änderungen des Essverhaltens führt.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs Umschau 06/11 ab Seite 304.

Eingegangen: 18.04.2011 | Akzeptiert: 09.05.2011

Artikelfakten

DOI: 2011.971
Veröffentlicht: 14.06.2011

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