Hanni Rützler, Wien

Neue Trends beim Kochen und Einkaufen: Total Regional, Communicooking und Gourmet Gardening signalisieren einen Paradigmenwechsel bei unserem Einkaufs-, Koch- und Essverhalten.

Die rasanten gesellschaftlichen Veränderungen – ausgelöst und forciert durch Megatrends wie Globalisierung, Individualisierung, neue Arbeitsformen und Geschlechterverhältnisse – haben unser Einkaufs-, Koch- und Essverhalten in den letzten Jahrzehnten deutlich verändert. Der wissenschaftliche und populärwissenschaftliche Diskurs über diesen Wandel unserer Esskultur war dabei vor allem von Negativschlagzeilen geprägt: Das „Ende der Tischgemeinschaft“ wurde ausgerufen, der „Verlust der Kochkunst“ und die endgültige „McDonaldisierung unserer Gesellschaft“ beklagt. Die vielen Single-, Einsam- und Nebenbeiesser waren Beleg für die Erosion Jahrhunderte alter gemeinsamer Essrituale, für die „unglücklichen Mahlzeiten“ (Michael POLLAN), die zwischen Tür und Angel, am Schreibtisch, in der U-Bahn, am Imbissstand oder im Fast-Food-Restaurant eingenommen werden.

Große Unzufriedenheit beim Essen im Alltag

Parallel dazu ist die subjektive Unzufriedenheit über das eigene Essverhalten stetig gewachsen: Laut einer aktuellen Studie möchten sich 85 % der arbeitstätigen Bevölkerung in Deutschland anders ernähren als sie es im Alltag tatsächlich tun.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs Umschau 09/09 ab Seite 522.





Hanni Rützler, Wien

Neue Trends beim Kochen und Einkaufen: Total Regional, Communicooking und Gourmet Gardening signalisieren einen Paradigmenwechsel bei unserem Einkaufs-, Koch- und Essverhalten.

Die rasanten gesellschaftlichen Veränderungen – ausgelöst und forciert durch Megatrends wie Globalisierung, Individualisierung, neue Arbeitsformen und Geschlechterverhältnisse – haben unser Einkaufs-, Koch- und Essverhalten in den letzten Jahrzehnten deutlich verändert. Der wissenschaftliche und populärwissenschaftliche Diskurs über diesen Wandel unserer Esskultur war dabei vor allem von Negativschlagzeilen geprägt: Das „Ende der Tischgemeinschaft“ wurde ausgerufen, der „Verlust der Kochkunst“ und die endgültige „McDonaldisierung unserer Gesellschaft“ beklagt. Die vielen Single-, Einsam- und Nebenbeiesser waren Beleg für die Erosion Jahrhunderte alter gemeinsamer Essrituale, für die „unglücklichen Mahlzeiten“ (Michael POLLAN), die zwischen Tür und Angel, am Schreibtisch, in der U-Bahn, am Imbissstand oder im Fast-Food-Restaurant eingenommen werden.

Große Unzufriedenheit beim Essen im Alltag

Parallel dazu ist die subjektive Unzufriedenheit über das eigene Essverhalten stetig gewachsen: Laut einer aktuellen Studie möchten sich 85 % der arbeitstätigen Bevölkerung in Deutschland anders ernähren als sie es im Alltag tatsächlich tun.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs Umschau 09/09 ab Seite 522.



Special: Konsumtrends – Re-Imagine Quality

Hanni Rützler, Wien

Neue Trends beim Kochen und Einkaufen: Total Regional, Communicooking und Gourmet Gardening signalisieren einen Paradigmenwechsel bei unserem Einkaufs-, Koch- und Essverhalten.

Die rasanten gesellschaftlichen Veränderungen – ausgelöst und forciert durch Megatrends wie Globalisierung, Individualisierung, neue Arbeitsformen und Geschlechterverhältnisse – haben unser Einkaufs-, Koch- und Essverhalten in den letzten Jahrzehnten deutlich verändert. Der wissenschaftliche und populärwissenschaftliche Diskurs über diesen Wandel unserer Esskultur war dabei vor allem von Negativschlagzeilen geprägt: Das „Ende der Tischgemeinschaft“ wurde ausgerufen, der „Verlust der Kochkunst“ und die endgültige „McDonaldisierung unserer Gesellschaft“ beklagt. Die vielen Single-, Einsam- und Nebenbeiesser waren Beleg für die Erosion Jahrhunderte alter gemeinsamer Essrituale, für die „unglücklichen Mahlzeiten“ (Michael POLLAN), die zwischen Tür und Angel, am Schreibtisch, in der U-Bahn, am Imbissstand oder im Fast-Food-Restaurant eingenommen werden.

Große Unzufriedenheit beim Essen im Alltag

Parallel dazu ist die subjektive Unzufriedenheit über das eigene Essverhalten stetig gewachsen: Laut einer aktuellen Studie möchten sich 85 % der arbeitstätigen Bevölkerung in Deutschland anders ernähren als sie es im Alltag tatsächlich tun.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs Umschau 09/09 ab Seite 522.

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Veröffentlicht: 15.09.2009

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