Pablo Steinberg, Hannover

Weinrebensprösslinge, wie sie beim Zurückschneiden der Reben anfallen, enthalten hohe Mengen an trans-Resveratrol und Resveratrol-Oligomeren . Für trans-Resveratrol wurde eine krebshemmende Wirkung mehrfach nachgewiesen. In der vorliegenden Kurzmitteilung werden erste Untersuchungen zur wachstumshemmenden Wirkung von Resveratrol-Oligomeren auf Humantumorzelllinien sowie zu den zugrundeliegenden Mechanismen dieser Wirkung vorgestellt.

Weinrebensprösslinge enthalten hohe Mengen an Resveratrol und Resveratrol-Oligomeren, bestehend aus zwei bis acht Resveratrol-Einheiten. Anders als im Falle von Resveratrol wurde die potenzielle krebshemmende Wirkung der Resveratrol-Oligomere bisher kaum erforscht. In einem ersten Schritt konnte gezeigt werden, dass die Resveratrol-Oligomere ε-Viniferin, r-2-Viniferin, Hopeaphenol und Ampelopsin A das Wachstum verschiedener Humantumorzelllinien in einem erheblichen Maße hemmen können (Hopeaphenol = r-2-Viniferin > ε-Viniferin > Ampelopsin A).

Besonders hervorzuheben ist die Tatsache, dass Hopeaphenol und r-2-Viniferin eine wesentlich stärkere wachstumshemmende Wirkung gegenüber Humantumorzelllinien aufweisen als trans-Resveratrol selbst. Ergebnisse einer Zellzyklus-Analyse in Verbindung mit Caspase 3/7-Aktivitätsmessungen deuten darauf hin, dass die Resveratrol-Oligomere Hopeaphenol und r-2-Viniferin erst einen Zellzyklus-Arrest in der S-Phase hervorrufen und zeitversetzt die Apoptose auslösen.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs Umschau 07/11 ab Seite 366.

Eingegangen: 14.03.2011 | Akzeptiert: 22.03.2011





Pablo Steinberg, Hannover

Weinrebensprösslinge, wie sie beim Zurückschneiden der Reben anfallen, enthalten hohe Mengen an trans-Resveratrol und Resveratrol-Oligomeren . Für trans-Resveratrol wurde eine krebshemmende Wirkung mehrfach nachgewiesen. In der vorliegenden Kurzmitteilung werden erste Untersuchungen zur wachstumshemmenden Wirkung von Resveratrol-Oligomeren auf Humantumorzelllinien sowie zu den zugrundeliegenden Mechanismen dieser Wirkung vorgestellt.

Weinrebensprösslinge enthalten hohe Mengen an Resveratrol und Resveratrol-Oligomeren, bestehend aus zwei bis acht Resveratrol-Einheiten. Anders als im Falle von Resveratrol wurde die potenzielle krebshemmende Wirkung der Resveratrol-Oligomere bisher kaum erforscht. In einem ersten Schritt konnte gezeigt werden, dass die Resveratrol-Oligomere ε-Viniferin, r-2-Viniferin, Hopeaphenol und Ampelopsin A das Wachstum verschiedener Humantumorzelllinien in einem erheblichen Maße hemmen können (Hopeaphenol = r-2-Viniferin > ε-Viniferin > Ampelopsin A).

Besonders hervorzuheben ist die Tatsache, dass Hopeaphenol und r-2-Viniferin eine wesentlich stärkere wachstumshemmende Wirkung gegenüber Humantumorzelllinien aufweisen als trans-Resveratrol selbst. Ergebnisse einer Zellzyklus-Analyse in Verbindung mit Caspase 3/7-Aktivitätsmessungen deuten darauf hin, dass die Resveratrol-Oligomere Hopeaphenol und r-2-Viniferin erst einen Zellzyklus-Arrest in der S-Phase hervorrufen und zeitversetzt die Apoptose auslösen.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs Umschau 07/11 ab Seite 366.

Eingegangen: 14.03.2011 | Akzeptiert: 22.03.2011



Special: Resveratrol-Oligomere – Eine neue Klasse von krebspräventiven Naturstoffen? (Peer-Review-Verfahren)

Pablo Steinberg, Hannover

Weinrebensprösslinge, wie sie beim Zurückschneiden der Reben anfallen, enthalten hohe Mengen an trans-Resveratrol und Resveratrol-Oligomeren . Für trans-Resveratrol wurde eine krebshemmende Wirkung mehrfach nachgewiesen. In der vorliegenden Kurzmitteilung werden erste Untersuchungen zur wachstumshemmenden Wirkung von Resveratrol-Oligomeren auf Humantumorzelllinien sowie zu den zugrundeliegenden Mechanismen dieser Wirkung vorgestellt.

Weinrebensprösslinge enthalten hohe Mengen an Resveratrol und Resveratrol-Oligomeren, bestehend aus zwei bis acht Resveratrol-Einheiten. Anders als im Falle von Resveratrol wurde die potenzielle krebshemmende Wirkung der Resveratrol-Oligomere bisher kaum erforscht. In einem ersten Schritt konnte gezeigt werden, dass die Resveratrol-Oligomere ε-Viniferin, r-2-Viniferin, Hopeaphenol und Ampelopsin A das Wachstum verschiedener Humantumorzelllinien in einem erheblichen Maße hemmen können (Hopeaphenol = r-2-Viniferin > ε-Viniferin > Ampelopsin A).

Besonders hervorzuheben ist die Tatsache, dass Hopeaphenol und r-2-Viniferin eine wesentlich stärkere wachstumshemmende Wirkung gegenüber Humantumorzelllinien aufweisen als trans-Resveratrol selbst. Ergebnisse einer Zellzyklus-Analyse in Verbindung mit Caspase 3/7-Aktivitätsmessungen deuten darauf hin, dass die Resveratrol-Oligomere Hopeaphenol und r-2-Viniferin erst einen Zellzyklus-Arrest in der S-Phase hervorrufen und zeitversetzt die Apoptose auslösen.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs Umschau 07/11 ab Seite 366.

Eingegangen: 14.03.2011 | Akzeptiert: 22.03.2011

Artikelfakten

DOI: 2011.965
Veröffentlicht: 11.07.2011

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