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Karl von Koerber, München; Claus Leitzmann, Gießen

Die Zahl der Hungernden hat sich in den letzten Jahren nicht verringert, sondern sie hat weiter zugenommen, obwohl im Durchschnitt heute mehr Nahrungsenergie pro Einwohner zur Verfügung steht als noch vor zehn Jahren. Die Gründe für die nach wie vor große Zahl an Hungernden sind komplex, sie reichen von Einflüssen der globalen Wirtschaft über die Flächenkonkurrenz bis hin zu Folgen des Klimawandels und zur ungleichen Verteilung der Ressourcen, darunter des Wassers.

Einleitung

Nach dem UN-Sozialpakt von 1966 steht jedem Menschen das Recht auf Nahrung zu. Trotz global ausreichender Lebensmittelproduktion befindet sich jedoch ein erheblicher Teil der Menschheit in einer gravierenden und sich verschärfenden Hungerkrise. Die Zahl der weltweit unterernährten Menschen schwankte in den letzten Jahren zwischen 900 Mio. und 1 Mrd. – fast alle leben in den sog. Entwicklungsländern.

Es ist zu befürchten, dass das von der UNO 1990 erklärte Millenniumsziel, die Zahl der Hungernden bis 2015 auf 400 Mio. zu halbieren, verfehlt wird. Denn trotz zahlreicher Anstrengungen nahm die Zahl der Hungernden bisher nicht wesentlich ab, sondern sogar noch zu. Im Gegensatz hierzu sind weltweit über 1 Mrd. Menschen übergewichtig, hauptsächlich in Industrieländern. Diese Über- und Fehlernährung führt zu einer Reihe von inzwischen weit verbreiteten ernährungsmitbedingten Krankheiten. Die Welternährung hat also zwei Gesichter.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs Umschau 12/11 von Seite 668 bis 673.


*auf Basis eines Buchbeitrags von Karl VON KOERBER und Claus LEITZMANN: Eine globale Perspektive: Welternährung. In: Hoffmann I, Schneider K, Leitzmann C. Ernährungsökologie – Komplexen Herausforderungen integrativ begegnen. oekom, München



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Karl von Koerber, München; Claus Leitzmann, Gießen

Die Zahl der Hungernden hat sich in den letzten Jahren nicht verringert, sondern sie hat weiter zugenommen, obwohl im Durchschnitt heute mehr Nahrungsenergie pro Einwohner zur Verfügung steht als noch vor zehn Jahren. Die Gründe für die nach wie vor große Zahl an Hungernden sind komplex, sie reichen von Einflüssen der globalen Wirtschaft über die Flächenkonkurrenz bis hin zu Folgen des Klimawandels und zur ungleichen Verteilung der Ressourcen, darunter des Wassers.

Einleitung

Nach dem UN-Sozialpakt von 1966 steht jedem Menschen das Recht auf Nahrung zu. Trotz global ausreichender Lebensmittelproduktion befindet sich jedoch ein erheblicher Teil der Menschheit in einer gravierenden und sich verschärfenden Hungerkrise. Die Zahl der weltweit unterernährten Menschen schwankte in den letzten Jahren zwischen 900 Mio. und 1 Mrd. – fast alle leben in den sog. Entwicklungsländern.

Es ist zu befürchten, dass das von der UNO 1990 erklärte Millenniumsziel, die Zahl der Hungernden bis 2015 auf 400 Mio. zu halbieren, verfehlt wird. Denn trotz zahlreicher Anstrengungen nahm die Zahl der Hungernden bisher nicht wesentlich ab, sondern sogar noch zu. Im Gegensatz hierzu sind weltweit über 1 Mrd. Menschen übergewichtig, hauptsächlich in Industrieländern. Diese Über- und Fehlernährung führt zu einer Reihe von inzwischen weit verbreiteten ernährungsmitbedingten Krankheiten. Die Welternährung hat also zwei Gesichter.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs Umschau 12/11 von Seite 668 bis 673.


*auf Basis eines Buchbeitrags von Karl VON KOERBER und Claus LEITZMANN: Eine globale Perspektive: Welternährung. In: Hoffmann I, Schneider K, Leitzmann C. Ernährungsökologie – Komplexen Herausforderungen integrativ begegnen. oekom, München

Special: Welternährung: globale Nahrungssicherung für eine wachsende Weltbevölkerung*

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Karl von Koerber, München; Claus Leitzmann, Gießen

Die Zahl der Hungernden hat sich in den letzten Jahren nicht verringert, sondern sie hat weiter zugenommen, obwohl im Durchschnitt heute mehr Nahrungsenergie pro Einwohner zur Verfügung steht als noch vor zehn Jahren. Die Gründe für die nach wie vor große Zahl an Hungernden sind komplex, sie reichen von Einflüssen der globalen Wirtschaft über die Flächenkonkurrenz bis hin zu Folgen des Klimawandels und zur ungleichen Verteilung der Ressourcen, darunter des Wassers.

Einleitung

Nach dem UN-Sozialpakt von 1966 steht jedem Menschen das Recht auf Nahrung zu. Trotz global ausreichender Lebensmittelproduktion befindet sich jedoch ein erheblicher Teil der Menschheit in einer gravierenden und sich verschärfenden Hungerkrise. Die Zahl der weltweit unterernährten Menschen schwankte in den letzten Jahren zwischen 900 Mio. und 1 Mrd. – fast alle leben in den sog. Entwicklungsländern.

Es ist zu befürchten, dass das von der UNO 1990 erklärte Millenniumsziel, die Zahl der Hungernden bis 2015 auf 400 Mio. zu halbieren, verfehlt wird. Denn trotz zahlreicher Anstrengungen nahm die Zahl der Hungernden bisher nicht wesentlich ab, sondern sogar noch zu. Im Gegensatz hierzu sind weltweit über 1 Mrd. Menschen übergewichtig, hauptsächlich in Industrieländern. Diese Über- und Fehlernährung führt zu einer Reihe von inzwischen weit verbreiteten ernährungsmitbedingten Krankheiten. Die Welternährung hat also zwei Gesichter.

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs Umschau 12/11 von Seite 668 bis 673.

*auf Basis eines Buchbeitrags von Karl VON KOERBER und Claus LEITZMANN: Eine globale Perspektive: Welternährung. In: Hoffmann I, Schneider K, Leitzmann C. Ernährungsökologie – Komplexen Herausforderungen integrativ begegnen. oekom, München

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Artikelfakten

Veröffentlicht: 12.12.2011

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