Wer Leistungssport oder ambitionierten Freizeitsport betreibt, muss ganz besonders gut auf seinen Körper achten und die Ernährung speziell auf die jeweiligen z. T. extremen körperlichen Anforderungen in der Wettkampfvorbereitung, vor, während und nach dem Wettkampf sowie in evtl. verletzungs- oder wettkampffreien Phasen abstimmen. Zu den verschiedenen Aspekten der Sporternährung hat die DGE-Arbeitsgruppe Sporternährung in den vergangenen Jahren sieben grundlegende Positionspapiere erarbeitet und in der ERNÄHRUNGS UMSCHAU publiziert.

AthletInnen haben es in ihrer aktiven Laufbahn i. d. R. glücklicherweise nicht mit fettmassebedingten Übergewichtsproblemen zu tun. Das Erreichen und der Erhalt einer leistungsfördernden Körperzusammensetzung mit idealem Körpermuskel- und -fettanteil stellt aber nicht Wenige vor erhebliche Probleme, sodass ein wirksames Gewichtsmanagement angesagt ist. Da sind z. B. die gewichtssensiblen Sportarten wie Skispringen oder Langstreckenlauf, bei denen jedes Gramm Fett zu viel über Sieg oder Niederlage entscheidet. Da die körperliche Belastung oft aber bereits am Anschlag ist, kann eine Gewichtsbeeinflussung ausschließlich über die Ernährung erfolgen. Oder der Tour de France-Radrennfahrer, der seinen Körper in der bewegungsärmeren Wintersaison von 8 000 kcal/Tag wieder an bescheidene 2 500–3 000 kcal/Tag gewöhnen muss, oder die Fußballerin, die einige Kilo Körperfett abnehmen möchte um ihre Spritzigkeit zu erhöhen, ohne dass ihre fußballerischen Leistungen dabei beeinträchtigt werden. Oder berufstätige LeistungssportlerInnen, die neben Beruf und Training kaum Zeit finden, sich auch ohne schnelles Essen ausreichend und leistungsfördernd zu ernähren.

Daher ist im Leistungssport eine spezifische und auf den/die Einzelne/n zugeschnittene Ernährungsberatung im Zusammenhang mit einem individuellen Trainingsplan und -ziel überaus wichtig und letztlich mitentscheidend für den erhofften sportlichen Erfolg.

Dr. Georg Abel – selbst Triathlet – arbeitet als Ernährungscoach mit vielen SportlerInnen zusammen und hat einen zweiteiligen Beitrag mit prägnanten Praxis- und Fallbeispielen geschrieben, der die vielfältigen Probleme und Facetten des Gewichtmanagements im Sport beleuchtet, das gegenüber einer „normalen Ernährungsberatung“ erhebliches Diagnose- und Spezialernährungswissen erfordert. Topsportvereine haben das Potenzial für die entscheidenden hundertstel Sekunden schon lange erkannt.

Ihr

Helmut Heseker





Dieses Editorial finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 4/2021 auf Seite M177.


Um im Leistungssport absolute Höchstleistungen zu erbringen, ist nicht nur sportartenspezifisches Talent erforderlich. Neben den relevanten Begabungen (inkl. Körperbau und Genetik) sind ideale Umfeldbedingungen (inkl. familiärer Unterstützung, Trainingsmöglichkeiten und Ausrüstung) und entsprechende Persönlichkeitsmerkmale (inkl. Eigenmotivation, Ehrgeiz und Beharrlichkeit) notwendige Voraussetzungen, um ein vorhandenes sportmotorisches Leistungspotenzial voll zur Entfaltung zu bringen.


Wer Leistungssport oder ambitionierten Freizeitsport betreibt, muss ganz besonders gut auf seinen Körper achten und die Ernährung speziell auf die jeweiligen z. T. extremen körperlichen Anforderungen in der Wettkampfvorbereitung, vor, während und nach dem Wettkampf sowie in evtl. verletzungs- oder wettkampffreien Phasen abstimmen. Zu den verschiedenen Aspekten der Sporternährung hat die DGE-Arbeitsgruppe Sporternährung in den vergangenen Jahren sieben grundlegende Positionspapiere erarbeitet und in der ERNÄHRUNGS UMSCHAU publiziert.

AthletInnen haben es in ihrer aktiven Laufbahn i. d. R. glücklicherweise nicht mit fettmassebedingten Übergewichtsproblemen zu tun. Das Erreichen und der Erhalt einer leistungsfördernden Körperzusammensetzung mit idealem Körpermuskel- und -fettanteil stellt aber nicht Wenige vor erhebliche Probleme, sodass ein wirksames Gewichtsmanagement angesagt ist. Da sind z. B. die gewichtssensiblen Sportarten wie Skispringen oder Langstreckenlauf, bei denen jedes Gramm Fett zu viel über Sieg oder Niederlage entscheidet. Da die körperliche Belastung oft aber bereits am Anschlag ist, kann eine Gewichtsbeeinflussung ausschließlich über die Ernährung erfolgen. Oder der Tour de France-Radrennfahrer, der seinen Körper in der bewegungsärmeren Wintersaison von 8 000 kcal/Tag wieder an bescheidene 2 500–3 000 kcal/Tag gewöhnen muss, oder die Fußballerin, die einige Kilo Körperfett abnehmen möchte um ihre Spritzigkeit zu erhöhen, ohne dass ihre fußballerischen Leistungen dabei beeinträchtigt werden. Oder berufstätige LeistungssportlerInnen, die neben Beruf und Training kaum Zeit finden, sich auch ohne schnelles Essen ausreichend und leistungsfördernd zu ernähren.

Daher ist im Leistungssport eine spezifische und auf den/die Einzelne/n zugeschnittene Ernährungsberatung im Zusammenhang mit einem individuellen Trainingsplan und -ziel überaus wichtig und letztlich mitentscheidend für den erhofften sportlichen Erfolg.

Dr. Georg Abel – selbst Triathlet – arbeitet als Ernährungscoach mit vielen SportlerInnen zusammen und hat einen zweiteiligen Beitrag mit prägnanten Praxis- und Fallbeispielen geschrieben, der die vielfältigen Probleme und Facetten des Gewichtmanagements im Sport beleuchtet, das gegenüber einer „normalen Ernährungsberatung“ erhebliches Diagnose- und Spezialernährungswissen erfordert. Topsportvereine haben das Potenzial für die entscheidenden hundertstel Sekunden schon lange erkannt.

Ihr

Helmut Heseker





Dieses Editorial finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 4/2021 auf Seite M177.


Editorial 4/2021: Spitzensport ist mehr als Talent

Wer Leistungssport oder ambitionierten Freizeitsport betreibt, muss ganz besonders gut auf seinen Körper achten und die Ernährung speziell auf die jeweiligen z. T. extremen körperlichen Anforderungen in der Wettkampfvorbereitung, vor, während und nach dem Wettkampf sowie in evtl. verletzungs- oder wettkampffreien Phasen abstimmen. Zu den verschiedenen Aspekten der Sporternährung hat die DGE-Arbeitsgruppe Sporternährung in den vergangenen Jahren sieben grundlegende Positionspapiere erarbeitet und in der ERNÄHRUNGS UMSCHAU publiziert.

AthletInnen haben es in ihrer aktiven Laufbahn i. d. R. glücklicherweise nicht mit fettmassebedingten Übergewichtsproblemen zu tun. Das Erreichen und der Erhalt einer leistungsfördernden Körperzusammensetzung mit idealem Körpermuskel- und -fettanteil stellt aber nicht Wenige vor erhebliche Probleme, sodass ein wirksames Gewichtsmanagement angesagt ist. Da sind z. B. die gewichtssensiblen Sportarten wie Skispringen oder Langstreckenlauf, bei denen jedes Gramm Fett zu viel über Sieg oder Niederlage entscheidet. Da die körperliche Belastung oft aber bereits am Anschlag ist, kann eine Gewichtsbeeinflussung ausschließlich über die Ernährung erfolgen. Oder der Tour de France-Radrennfahrer, der seinen Körper in der bewegungsärmeren Wintersaison von 8 000 kcal/Tag wieder an bescheidene 2 500–3 000 kcal/Tag gewöhnen muss, oder die Fußballerin, die einige Kilo Körperfett abnehmen möchte um ihre Spritzigkeit zu erhöhen, ohne dass ihre fußballerischen Leistungen dabei beeinträchtigt werden. Oder berufstätige LeistungssportlerInnen, die neben Beruf und Training kaum Zeit finden, sich auch ohne schnelles Essen ausreichend und leistungsfördernd zu ernähren.

Daher ist im Leistungssport eine spezifische und auf den/die Einzelne/n zugeschnittene Ernährungsberatung im Zusammenhang mit einem individuellen Trainingsplan und -ziel überaus wichtig und letztlich mitentscheidend für den erhofften sportlichen Erfolg.

Dr. Georg Abel – selbst Triathlet – arbeitet als Ernährungscoach mit vielen SportlerInnen zusammen und hat einen zweiteiligen Beitrag mit prägnanten Praxis- und Fallbeispielen geschrieben, der die vielfältigen Probleme und Facetten des Gewichtmanagements im Sport beleuchtet, das gegenüber einer „normalen Ernährungsberatung“ erhebliches Diagnose- und Spezialernährungswissen erfordert. Topsportvereine haben das Potenzial für die entscheidenden hundertstel Sekunden schon lange erkannt.

Ihr

Helmut Heseker


Dieses Editorial finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 4/2021 auf Seite M177.

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Rubrik: Editorial
Veröffentlicht: 14.04.2021

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