Von Anfang Juni bis Mitte August 2025 hat die Ernährungsorganisation ProVeg eine Bedarfsumfrage zur Nachfrage nach pflanzlichen Alternativen in gastronomischen Betrieben durchgeführt, damit Hersteller und Großhändler ihre Sortimente künftig zielgerichteter gestalten können. 123 Unternehmen des Außer-Haus-Markts haben sich an der Umfrage beteiligt. Acht von zehn Betrieben gehören der Gemeinschaftsverpflegung an. Die Mehrheit der Betriebe gibt Herstellern und Großhändlern ein klares Mandat für alternative Proteine im Großgebinde: Zentrale Produktkategorien wie Hülsenfrüchte, Milchalternativen und Fleisch- und Wurstalternativen sind in 5- und sogar in 10-Kilogramm-Gebinden gefragt. Die derzeitige Wertschöpfungskette pflanzlicher Alternativen, die noch stark auf Kleinpackungen setzt, kollidiert mit dem Wunsch nach einer nachhaltigen pflanzenbetonten Verpflegung: Kleinpackungen produzieren mehr Müll und rauben den Küchenteams wertvolle Zeit. Besteht Unsicherheit, ob ein Produkt in 14 Wochen noch bestellbar ist, finden die Produkte nur schwerlich den Weg ins langfristige Speisenangebot. Der Großhandel ist für rund 90 % der Betriebe der präferierte Bezugskanal für pflanzliche Alternativen, gefolgt von regionalen Händler*innen und dem Direktbezug bei den Herstellern. Jeder dritte Betrieb zeigt sich mit der Verfügbarkeit dieser Produktkategorie zufrieden. Das größte Manko liegt  für die Unternehmen im Preis: Bei Alternativen zu Milchprodukten beträgt die Zufriedenheit mit der Preisgestaltung nur 17,2 %, bei Fleisch- und Wurstalternativen sogar nur 14,8 %. Geschmack, Textur und Handhabung erzielen derweil hohe Zufriedenheitswerte. Ernährungsphysiologische Aspekte (Unzufriedenheit mit dem Salzgehalt von Fleisch- und Wurstalternativen sowie dem Zuckergehalt von Milchproduktalternativen) und lange Zutatenlisten treffen indessen auf Kritik. Gesundheitliche Vorteile geraten dagegen oft ins Hintertreffen. ProVeg rät den Herstellern, Unsicherheiten durch transparente und faktenbasierte Aufklärung zu begegnen. So enthalten pflanzliche Fleischalternativen auf dem deutschen Markt im Schnitt weniger gesättigte Fette als ihre tierischen Pendants und bieten Ballaststoffe als gesundheitlichen Bonus. Kurze Zutatenlisten bauen außerdem nachhaltig Vertrauen bei den Küchenteams auf. Hier geht es zum Umfragebericht: https://proveg.org/de/report/umfrage-grossgebinde Quelle: ProVeg e. V., Pressemeldung vom 27.11.2025

Diesen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 8/2024 auf Seite M453.

Von Anfang Juni bis Mitte August 2025 hat die Ernährungsorganisation ProVeg eine Bedarfsumfrage zur Nachfrage nach pflanzlichen Alternativen in gastronomischen Betrieben durchgeführt, damit Hersteller und Großhändler ihre Sortimente künftig zielgerichteter gestalten können. 123 Unternehmen des Außer-Haus-Markts haben sich an der Umfrage beteiligt. Acht von zehn Betrieben gehören der Gemeinschaftsverpflegung an.
Von Anfang Juni bis Mitte August 2025 hat die Ernährungsorganisation ProVeg eine Bedarfsumfrage zur Nachfrage nach pflanzlichen Alternativen in gastronomischen Betrieben durchgeführt, damit Hersteller und Großhändler ihre Sortimente künftig zielgerichteter gestalten können. 123 Unternehmen des Außer-Haus-Markts haben sich an der Umfrage beteiligt. Acht von zehn Betrieben gehören der Gemeinschaftsverpflegung an. Die Mehrheit der Betriebe gibt Herstellern und Großhändlern ein klares Mandat für alternative Proteine im Großgebinde: Zentrale Produktkategorien wie Hülsenfrüchte, Milchalternativen und Fleisch- und Wurstalternativen sind in 5- und sogar in 10-Kilogramm-Gebinden gefragt. Die derzeitige Wertschöpfungskette pflanzlicher Alternativen, die noch stark auf Kleinpackungen setzt, kollidiert mit dem Wunsch nach einer nachhaltigen pflanzenbetonten Verpflegung: Kleinpackungen produzieren mehr Müll und rauben den Küchenteams wertvolle Zeit. Besteht Unsicherheit, ob ein Produkt in 14 Wochen noch bestellbar ist, finden die Produkte nur schwerlich den Weg ins langfristige Speisenangebot. Der Großhandel ist für rund 90 % der Betriebe der präferierte Bezugskanal für pflanzliche Alternativen, gefolgt von regionalen Händler*innen und dem Direktbezug bei den Herstellern. Jeder dritte Betrieb zeigt sich mit der Verfügbarkeit dieser Produktkategorie zufrieden. Das größte Manko liegt  für die Unternehmen im Preis: Bei Alternativen zu Milchprodukten beträgt die Zufriedenheit mit der Preisgestaltung nur 17,2 %, bei Fleisch- und Wurstalternativen sogar nur 14,8 %. Geschmack, Textur und Handhabung erzielen derweil hohe Zufriedenheitswerte. Ernährungsphysiologische Aspekte (Unzufriedenheit mit dem Salzgehalt von Fleisch- und Wurstalternativen sowie dem Zuckergehalt von Milchproduktalternativen) und lange Zutatenlisten treffen indessen auf Kritik. Gesundheitliche Vorteile geraten dagegen oft ins Hintertreffen. ProVeg rät den Herstellern, Unsicherheiten durch transparente und faktenbasierte Aufklärung zu begegnen. So enthalten pflanzliche Fleischalternativen auf dem deutschen Markt im Schnitt weniger gesättigte Fette als ihre tierischen Pendants und bieten Ballaststoffe als gesundheitlichen Bonus. Kurze Zutatenlisten bauen außerdem nachhaltig Vertrauen bei den Küchenteams auf. Hier geht es zum Umfragebericht: https://proveg.org/de/report/umfrage-grossgebinde Quelle: ProVeg e. V., Pressemeldung vom 27.11.2025

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ProVeg-Bedarfsumfrage 2025: Steigerung von Effizienz und Vertrauen in pflanzliche Alternativen

Von Anfang Juni bis Mitte August 2025 hat die Ernährungsorganisation ProVeg eine Bedarfsumfrage zur Nachfrage nach pflanzlichen Alternativen in gastronomischen Betrieben durchgeführt, damit Hersteller und Großhändler ihre Sortimente künftig zielgerichteter gestalten können. 123 Unternehmen des Außer-Haus-Markts haben sich an der Umfrage beteiligt. Acht von zehn Betrieben gehören der Gemeinschaftsverpflegung an.

Die Mehrheit der Betriebe gibt Herstellern und Großhändlern ein klares Mandat für alternative Proteine im Großgebinde: Zentrale Produktkategorien wie Hülsenfrüchte, Milchalternativen und Fleisch- und Wurstalternativen sind in 5- und sogar in 10-Kilogramm-Gebinden gefragt. Die derzeitige Wertschöpfungskette pflanzlicher Alternativen, die noch stark auf Kleinpackungen setzt, kollidiert mit dem Wunsch nach einer nachhaltigen pflanzenbetonten Verpflegung: Kleinpackungen produzieren mehr Müll und rauben den Küchenteams wertvolle Zeit. Besteht Unsicherheit, ob ein Produkt in 14 Wochen noch bestellbar ist, finden die Produkte nur schwerlich den Weg ins langfristige Speisenangebot. Der Großhandel ist für rund 90 % der Betriebe der präferierte Bezugskanal für pflanzliche Alternativen, gefolgt von regionalen Händler*innen und dem Direktbezug bei den Herstellern. Jeder dritte Betrieb zeigt sich mit der Verfügbarkeit dieser Produktkategorie zufrieden. Das größte Manko liegt  für die Unternehmen im Preis: Bei Alternativen zu Milchprodukten beträgt die Zufriedenheit mit der Preisgestaltung nur 17,2 %, bei Fleisch- und Wurstalternativen sogar nur 14,8 %.
Geschmack, Textur und Handhabung erzielen derweil hohe Zufriedenheitswerte. Ernährungsphysiologische Aspekte (Unzufriedenheit mit dem Salzgehalt von Fleisch- und Wurstalternativen sowie dem Zuckergehalt von Milchproduktalternativen) und lange Zutatenlisten treffen indessen auf Kritik. Gesundheitliche Vorteile geraten dagegen oft ins Hintertreffen. ProVeg rät den Herstellern, Unsicherheiten durch transparente und faktenbasierte Aufklärung zu begegnen. So enthalten pflanzliche Fleischalternativen auf dem deutschen Markt im Schnitt weniger gesättigte Fette als ihre tierischen Pendants und bieten Ballaststoffe als gesundheitlichen Bonus. Kurze Zutatenlisten bauen außerdem nachhaltig Vertrauen bei den Küchenteams auf.
Hier geht es zum Umfragebericht: https://proveg.org/de/report/umfrage-grossgebinde

Quelle: ProVeg e. V., Pressemeldung vom 27.11.2025



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Veröffentlicht: 12.08.2026

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