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Ketogene oder kohlenhydratarme Diäten existieren mittlerweile in mehreren Varianten und unter verschiedenen Bezeichnungen. Ihre Gemeinsamkeiten sind, dass sie sich im Vergleich zu den nationalen Empfehlungen für die Nährstoffzufuhr der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) durch einen hohen Fettanteil bei gleichzeitig geringem Kohlenhydratanteil von meistens unter 70 g täglich auszeichnen [1– 5].
Durchgeführt unter enger Begleitung eines gut geschulten interdisziplinären Teams ist die ketogene Diät eine wirksame nicht-pharmakologische Therapieoption für Patienten mit GLUT1-Defekt, Pyruvat-Dehydrogenase-Mangel und bei Kindern mit therapierefraktärer Epilepsie, bei denen bereits mindestens zwei klinische Versuche mit antiepileptischen Medikamenten gescheitert sind [6, 7].1 Diese Diäten werden jedoch seit einigen Jahren auch für Patienten mit einer Krebserkrankung empfohlen.
1 => Lesen Sie hierzu den Fortbildungsbeitrag „Ketogene Diät – eine Herausforderung für Patienten und Fachkräfte“ in Ernährungs Umschau 8/2017.
Den vollständigen Artikel finden Sie hier und in Ernährungs Umschau 9/17 von Seite M514 bis M516.