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Sektionsleiter Prof. Dr. Lutz GRAEVE machte in seiner Begrüßung deutlich, dass Superfood, das überwiegend aus exotischen Ländern kommt, in In-vitro-Versuchen häufig positive Effekte zugeschrieben wird. Es fehlen jedoch fundierte Nachweise zu den genauen Inhaltsstoffen sowie deren Bioverfügbarkeit und Wirkungsweisen im Menschen.
Zudem häufen sich Hinweise auf toxische Inhaltsstoffe, mikrobielle Belastung, Schwermetallbelastung und Allergien. Darüber hinaus darf beim Hype um Superfood nicht der CO2-Fußabdruck als Folge großer Produktionsmengen und der weiten Transportwege vergessen werden. Schnelle Märkte und ein schneller Anstieg der Nachfrage verleiten oft zum vermehrten Angebot von Produkten minderer Qualität und zu Fälschungen.