© Susanne Dinkel
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Systemische Essberatung mit dem Konzept der Tischgespräche

Mit dem Ziel, dass jede und jeder selbstbestimmt, gesundheitsförderlich, nachhaltig und genussvoll essen lernen und essen kann, sollten Beratende sich besonders bewusst sein, dass Essen ein sehr persönliches und von vielen Faktoren bestimmtes Verhalten ist. Im Beratungsablauf gilt es, Klienten 1 zu helfen, die vielen Einflussfaktoren auf ihr Essverhalten – die Systeme, in denen sie sich beim Essen bewegen – zu erkunden und als Ressource für ihren Essalltag zu nutzen. Der systemische Beratungsansatz der „Tischgespräche“ unterstützt Beratende dabei, dieses Ziel umzusetzen.

Einleitung

Der Begriff „systemische Beratung” wird immer wieder mit Familienaufstellung in Verbindung gebracht, nicht selten auch mit der Frage nach „Wundern”. Geprägt wurde die systemische Beratung durch die von Virginia Satir gegründete systemische Familientherapie. Sie therapierte erstmals ganze Familiensysteme und nicht nur Einzelpersonen. Daraus haben sich verschiedene Richtungen entwickelt. Das heißt, es gibt nicht die eine systemische Schule, sondern verschiedene. Jede hat ihre eigene Methode entwickelt. Das ist für Berater eine Chance, die Vielfalt der Methoden zu nutzen und so auch den unterschiedlichen Klienten gerecht zu werden.
Was im Familiensystem begann, weitete sich immer mehr aus. Die Methoden und Konzepte der systemischen Beratung finden sich heute in Einzel-, Paar-, Familien-, Gruppen- und Multi-Familien-Beratung.
Seit 2008 ist die systemische Beratung als wissenschaftlich fundiertes Verfahren [1] in unterschiedlichen Bereichen anerkannt. Sie wird im Erziehungs- und Sozialwesen sowie auch in Unternehmens-, Team- und Organisationsberatung angewandt. Auch in der Ernährungsberatung ist der systemische Ansatz, die systemische Haltung, als eine mögliche Beratungsmethode angekommen. Ziel dieses Beratungskonzepts ist es, die Lücke der Klienten zwischen dem Wissen und dem gelingenden Tun zu schließen. Der systemische Ansatz in der Ernährungsberatung als ergänzender Blick bzw. Haltung eröffnet dem Berater einen Raum, der es den Klienten ermöglicht, nachhaltig das essen zu wollen, was sie sollen. So wie es nicht die eine Methode gibt, gibt es auch nicht eine einheitliche Definition für die systemische Beratung, da sich im Laufe der Zeit verschiedene Richtungen etabliert haben. Dennoch gibt es ein gemeinsames Merkmal für das systemische Arbeiten:

Im Fokus steht immer der Klient, wie er lebt und handelt, eingebunden in seine Systeme und die vielfältigen Rückkopplungsprozesse und daraus entstehende Beziehungsmuster.

Die Klienten, die in die Beratung kommen, haben ein Anliegen bzw. ein Problem, sie sind Symptomträger. Die Besonderheit der systemischen Beratung liegt darin, dass das gesamte System dieses Klienten betrachtet wird. Systemische Beratung dient somit der Verbesserung von Beziehungen zwischen den Systemen. Im Vordergrund der Beratung steht dabei der Klient in seinem Wachstum und der Entwicklung. Somit sind der Klient und seine Veränderungen in seinem System das zentrale Thema.
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1 Aufgrund der besseren Lesbarkeit werden in diesem Beitrag nur die männlichen Bezeichnungen verwendet. Diese gelten jeweils für alle Geschlechter.

Systeme und Essverhalten

Ein System ist eine Gesamtheit von Elementen, die untereinander durch Beziehungen verbunden sind. Es gibt verschiedene Systeme: Systeme auf molekularer Ebene, lebende Systeme in der Biologie, Sozial-, Kultur- und Wirtschaftssysteme sowie Familien-Systeme. Jeder Mensch ist Teil mehrerer Systeme in verschiedenen Ebenen:

  • übergeordnete Systeme, z. B. Familie, Schule, Arbeit, Gesundheitssystem
  • verschiedene Subsysteme innerhalb der übergeordneten Systeme, z. B. Geschwister, Klasse, Kollegen
  • Subsysteme in sich selbst bestehend aus den inneren Anteilen einer Person, physisch, psychisch, sozial.

Diese Systeme stehen über Rückkopplungsprozesse untereinander in Verbindung und Beziehung. Durch Strukturen werden die einzelnen Systeme zusammengehalten. Als Strukturen oder Beziehungsmuster werden die Beziehungen und Abhängigkeiten der Elemente untereinander und zueinander bezeichnet. Diese Beziehungsmuster unterliegen eigenen Regeln und Dynamiken, die in der Regel in nicht leicht erkennbaren Wechselwirkungen stehen (weder für den Klienten noch für den Berater). Diese gilt es, in der Beratung zu identifizieren und für Veränderungsprozesse zu nutzen.
Jedes Verhalten, so auch das Essverhalten, steht in engem Zusammenhang mit den übergeordneten Systemen, den Subsystemen und den inneren Systemen. In der täglichen Ernährungsberatungspraxis wollen (oder sollen) Klienten ihr (Ess-)Verhalten ändern. Ihr problematisches Essverhalten (Ist-Verhalten) wie auch das Lösungsverhalten (Soll-Verhalten) sind eng mit den verschiedenen Systemen des Klienten verbunden und stehen in Beziehung untereinander.

Für die Klienten ist es relevant, herauszuarbeiten, welche Beziehungsmuster für das Lösungsverhalten förderlich sind und welche eher am Problemverhalten festhalten.

Dieses verstrickte Beziehungsmuster, in dem sich die Lösung befindet, aber auch das Problem, lässt das Problem manchmal komplex erscheinen und verschließt für den Klienten den Weg zum Finden der Lösung und damit die nachhaltige Motivation für den Veränderungsprozess. Um den Berater dabei zu unterstützen, Beziehungsmuster der Klienten besser zu erkennen und sie beim Finden der Lösung zu begleiten, wurde von der Autorin das systemische Konzept der Tischgespräche entwickelt [2], welches in diesem Artikel vorgestellt wird.


Systemische Essberatung versus Ernährungspläne

Klienten kommen in die Ernährungsberatung mit dem Auftrag, ihre Ernährung umstellen zu wollen. Nicht selten werden sie dabei vom Arzt „geschickt”, hier ist es eher ein „Sollen” als ein „Wollen”. Vor allem letztere Klienten haben die Vorstellung, dass der Berater einen Plan für sie bereithält, welcher die Lösung für ihn enthält. Wenn er sich an diesen Ernährungsplan hält, wird die Ernährungsumstellung den gewünschten bzw. den verordneten Erfolg erzielen.
Verlässt der Klient einen solchen vorgegebenen Plan, schleicht sich nicht selten das seit vielen Jahren eingeübte Essverhalten wieder ein. Das Wollen übernimmt langsam wieder den Alltag, denn der Alltag mit seinen Beziehungen zu den verschiedenen Systemen, in denen dieser Mensch sich bewegt, haben sich nicht geändert, so wie auch er selbst nicht. Nachhaltige Veränderungen haben nicht stattgefunden. Zurück zu dem Kontrakt zwischen den Klienten und dem Ernährungsberater: Ja, der Klient will/soll die Ernährung umstellen, der Ernährungsberater hat die Lösung, einen Ernährungsplan und auch ein Versprechen, dass der Klient erfolgreich sein wird, wenn er das tut was er soll, was der Ernährungsberater als Lösung vorgibt.
Menschen ernähren sich in erster Linie nicht, sondern sie essen. Essen ist ein Verhalten, dabei steht ein Bedürfnis im Vordergrund. Essen ist sinnlich und emotional, privat und intim. Essen bedient das Wollen. Kommt eine Person in die Ernährungsberatung, geschieht dies meist mit dem Ziel, dieses Verhalten „umzustellen”. Hier möchte ich gerne ein Bild zur Hilfe nehmen: Ernährung umstellen ist wie „Küche auf den Kopf stellen”! Stellen Sie sich eine Küche vor, die seit 30 Jahren fest eingebaut ist. Wie leicht fällt es Ihnen da, etwas umzustellen? Die Ölflasche von rechts nach links, das klappt. Im Kühlschrank die Milchprodukte an die richtige Stelle – gut, auch kein Problem. Den Vorratsschrank ganz aufräumen – etwas zeitaufwändiger – geht aber auch. Die Hängeschränke abzumontieren, das alte Küchenbuffet umzustellen, das geht nicht alleine und man muss Platz schaffen. Aber die Spüle oder die Spülmaschine auf der anderen Seite anzuschließen, an der noch kein Wasseranschluss liegt … unmöglich. Zu erwarten, dass die Klienten ihre Ernährung auf die Schnelle ändern aufgrund gerade gehörter Informationen darüber, was sie umstellen sollen, ist eine Illusion.
In der systemischen Essbegleitung wird der Fokus auf die Distanz gelegt und deren Bewertung, zwischen dem, was die Klienten essen „sollen” und was sie essen „wollen”, indem die Beziehungsmuster aufgedeckt werden, um zu sehen, wann das Problem nicht auftritt, um dann Lösungen zu generieren. Der systemische Essbegleiter versteht seine Klienten innerhalb ihres Lebenszusammenhangs und abhängig von diesem (• Kasten „Systemische Haltung” und Kasten „Systemisch beraten heißt”).


Essen – systemisch betrachtet

Essen ist von Geburt an ein Verhalten, welches fest in zwischenmenschliche Interaktion eingebunden ist und so auch immer etwas mit Beziehung zu tun hat. Essen findet stets in der Auseinandersetzung zwischen der Kultur, Gemeinschaft und Beziehungen auf der einen und seinen physischen, psychischen und sozialen inneren Anteilen auf der anderen Seite statt. Essen, an Mahlzeiten gebunden, sättigt den physiologischen und emotionalen Hunger, „hält Leib und Seele zusammen”. Im Prozess „Stillen” geschieht beides zusammen in einer Handlung. Später, am Esstisch, wird der physiologische Hunger über die Lebensmittel gesättigt, der emotionale Hunger wird über Kontakt und Kommunikation, über die Menschen, mit denen gegessen wird, gestillt. So wird ein Teil unserer Identität im Laufe des Lebens über das gemeinsame Essen gebildet und hat umgekehrt einen Einfluss auf unser Essverhalten.
Essen ist somit – aus systemischer Sicht betrachtet – ein vielschichtiges, komplexes Verhalten, ein Thema der Beziehung:
• zu mir selbst,
• zu den Lebensmitteln,
• zu den Menschen, mit denen gegessen wird und
• zu den „virtuellen Mitessern”.
Der Körper ist nach außen hin sichtbar, die Beziehungsthemen sind unsichtbar.
Essen – Beziehung zu mir selbst

Essen dient der Regulation von Gefühlen, Gefühlszuständen und Stimmungen, der Befriedigung unserer Bedürfnisse und nicht ausschließlich dem Ausgleich der Nährstoffbilanz. Nicht nur negative Gefühle werden „heruntergeschluckt” – Essen dient auch der Verstärkung positiver Gefühle, z. B. zur Belohnung, Entspannung und Versöhnung. So kann Essen auf der einen Seite negative Emotionen ausgleichen und auf der anderen Seite kann es freudig erregte Emotionen verstärken. Dass Menschen ihr seelisches Gleichgewicht mit Essen beeinflussen, gehört zu einem ganz normalen Essverhalten. Auch Nicht-Essen dient der Regulation von Gefühlen, die ja nichts anderes sind als ein Hinweis auf unsere Bedürfnisse. Problematisch wird es nur, wenn Essen (oder Nicht-Essen) das einzige Regulativ für seelische Unruhe ist. Dann wird Essen – anstelle von Kontakt und Kommunikation – meist die Schokolade oder Chips, zum Stillen des emotionalen Hungers eingesetzt. Schokolade nährt auch, wann immer man es will, verlangt aber keine Gegenliebe und bleibt dennoch bei mir. Ein Teufelskreis entsteht: Am Anfang ist die Frustration, die eine Anspannung auslöst und jetzt „gegessen” werden muss. Ein „Besserfühlen” stellt sich ein. Zeitgleich wird der Automatismus reflektiert, Scham und Schuldgefühle stellen sich ein, neue Frustration entsteht, der wiederum mit Essen begegnet wird. Unangenehme Gefühle können weggegessen oder weggehungert werden.

Essen –Beziehung zu den Lebensmitteln

Ab der „ersten Möhre” knüpfen wir zu den Lebensmitteln, die wir in unserem Leben essen, unterschiedliche Beziehungen in Bezug auf Art und Intensität. Verschiedene Kriterien beeinflussen, was für eine Beziehung wir zu den einzelnen Lebensmitteln aufbauen: gut, sehr gut, schlecht, eng, locker, abhängig oder unabhängig etc. Es sind die Sinne, die sicherlich an erster Stelle stehen, wenn wir ein Lebensmittel bewerten, gefolgt von den Erfahrungen, dem Kontext, in dem Lebensmittel oder Speisen kennen gelernt wurden, den Personen, die diese Gerichte zubereitet haben und mit denen sie in einer besonderen Atmosphäre verzehrt wurden.
Der Gesundheitswert bzw. der Krankheitsvermeidungswert ist ebenfalls entscheidend für die Beziehung zu bestimmten Lebensmitteln. Eine gute Beziehung können wir zu Lebensmitteln aufbauen, die wir auf den ersten Blick nicht gut finden, aber aus gesundheitlichen oder ethischen Gründen für gut bewerten. Auch ist es möglich, eine gute Beziehung zu einem Lebensmittel zu pflegen, welches wir aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr essen sollten, welches wir aber immer sehr gerne gegessen haben. Es ist möglich, eine sehr starke Verbundenheit zu diesem Lebensmittel zu haben, es aber trotzdem nicht zu essen oder nur in der Menge, die mir guttut.

Beziehungen fühlen wir! Eine gute Beziehung macht uns sicher, glücklich und zufrieden und zeichnet sich aus durch eine günstige Balance zwischen Autonomie und Verbundenheit.

Eine gute Beziehung zu Schokolade würde also z. B. bedeuten: Ich bin seit Jahren verbunden mit der Schokolade, esse sie wahnsinnig gerne, habe aber die Autonomie, nur einen Riegel zu nehmen, zu genießen und so zufrieden zu sein.

Essen – Beziehung zu den Menschen, mit denen gegessen wird

Gemeinsam essen am Esstisch ist ein beziehungsstarker Moment. Essen ist wie Lachen, ein kommunikativer Akt. Kontakt und Kommunikation sättigen beim gemeinsamen Essen den emotionalen Hunger. Wenn die Beziehungen zu den Menschen, mit denen ich esse, gut sind (Balance zwischen Autonomie und Verbundenheit ist gegeben), dann ist der Mensch nach der Mahlzeit „rundum” gesättigt. Hier ist die Beziehung untereinander in der Gemeinschaft und eines jeden einzelnen zu jedem aus der Essensgemeinschaft sowie die individuelle Beziehung zum Essen, den Lebensmitteln selbst, entscheidend. Hat jeder aus der Gemeinschaft eine gute Beziehung zu jedem und zu den Lebensmitteln, dann entsteht eine nährende Essens-, eine tragende Tisch-Gemeinschaft.
Im Eltern-Kind-Kontext sind es die Eltern, die bei Tisch Verantwortung für die Beziehung übernehmen. Dies bedarf eines hohen Maßes an Selbstreflexion zum einen über die eigene Beziehung zu den Lebensmitteln und zum anderen über die Beziehung zum Kind. Autonomie generieren Eltern dabei über Vertrauen, Verbundenheit und ihre Glaubwürdigkeit. So dient Essen auch immer der Regulation von Nähe und Distanz, Autonomie und Abhängigkeit.

Essen – Beziehung zu den „virtuellen Mitessern”

Wie man isst, was man isst, warum gerade so und nicht anders, aber auch wann oder wo wir essen, ist familiär und kulturell auf verschiedenen Ebenen vorgelebt und über Erfahrungen geprägt worden, physisch, psychisch und sozial. Wir erwerben unser Essverhalten – wir essen es uns an, es bleibt aber prinzipiell ein Leben lang veränderbar. Diese erworbenen „virtuellen Mitesser”, verortet in Gedanken und Gefühlen, sind beim Essen immer mit dabei. Aus diesem Blickwinkel isst kein Mensch alleine, auch wenn er alleine am Esstisch sitzt und isst. Sehr bewusst, weniger bewusst oder unbewusst steuern virtuelle Mitesser unser Essverhalten.
Jeder Mensch hat seine eigenen virtuellen Mitesser, z. B. die Erziehung, Regeln und Normen oder die Essgewohnheiten der Eltern, Großeltern bzw. der Urgroßeltern. Diese virtuellen Mitesser werden familiär und kulturell geprägt und häufig familiär in Form von Glaubenssätzen tradiert. Es sind Vorstellungen und Überzeugungen, die unser Leben begleiten, sie sind Weg- und Lebensbegleiter. In der Kindheit entsprechen sie der Wahrheit, als Erwachsene definieren wir uns über diese Wegbegleiter. Sie sind relevant für die Beziehung zu uns selbst, zu den Menschen, mit denen wir leben und für die Beziehung zum Leben an sich.
Die Art der Beziehung zu den eigenen virtuellen Mitessern kann fördernd oder bremsend sein. Dies entscheidet darüber, in welchem Maße wir es zulassen, dass sie unser Essverhalten beeinflussen. Die Beziehungen zu den virtuellen Mitessern sind wiederum abhängig von der momentanen physischen und psychischen Verfassung sowie der sozialen Eingebundenheit des Menschen.
Konkrete Empfehlungen, Trend-Essen, Lebensmittelskandale, Druck von Seiten des Hausarztes, Allergien, Unverträglichkeiten, aber auch die Personenwaage können als virtueller Mitesser das Geschehen am Tisch bestimmen. Seelisches Ungleichgewicht, Stress in der Schule oder Arbeit, aber auch Angst haben als virtuelle Mittesser ebenfalls einen großen Einfluss auf das, was und wie gegessen wird, manchmal auch, ob überhaupt gegessen wird.

Arbeiten mit Hypothesen

In der systemischen Arbeit wird mit Hypothesen – unbestätigten Vorannahmen – gearbeitet. Der Berater stellt diese auf Basis seiner Erfahrung und der Beziehung zu den Klienten auf.

Eine Hypothese muss weder richtig noch falsch sein, sondern nur hilfreich für den Klienten. Sie soll Orientierung geben und bedeutsame von unbedeutsamen Informationen trennen.

Der Berater konstruiert die Hypothesen auf der Grundlage folgender Fragestellungen: Welchen Sinn hat ein gezeigtes Symptom oder Problem für den Klienten oder sein System? Und: Welche Absicht könnte unterstellt werden und könnten die Symptome Bewältigungsstrategien sein? Hypothesen werden im Konjunktiv konstruiert. Wenn die Beziehung zwischen Berater und Klient stabil und der Rahmen für den Klienten sicher ist, werden sie offen formuliert. Sie werden mit Interventionen überprüft, können verworfen und durch neue ersetzt werden und verändern sich im Arbeitsprozess.
Mit der Bereitstellung der Hypothese, ob direkt oder indirekt, werden den Klienten durch die Fragen und Interventionen des Beraters andere Sichtweisen und neue Möglichkeiten von Verhalten und Lösungen ermöglicht. Mit der Aufstellung von Hypothesen öffnet der Berater den Klienten also Möglichkeitsräume. Ziel ist es, den Fokus der Wahrnehmung des Klienten so zu verändern, dass diese Räume als mögliche Optionen zur Verfügung stehen. Die Anzahl der Möglichkeiten vergrößert sich und so entsteht eine Erweiterung der Handlungskompetenzen, die neue Sichtweisen, Möglichkeiten von Verhalten sowie Lösungen ermöglicht.

Das Konzept der Tischgespräche – ein Hypothesenmodell

Als Konkretisierung der systemischen Arbeitsweise für die Ernährungsberatung wurde von der Autorin das systemische Konzept der „Tischgespräche” entwickelt und veröffentlicht [2]. Das Konzept der Tischgespräche dient der Komplexitätsreduzierung. Beziehungsmuster innerhalb der Systeme und zwischen den Systemen des Klienten werden erkannt und im besten Fall verbessert mit dem Ziel, dass die Klienten das essen und genießen „wollen”, was sie „sollen”.
Systemische Beratung macht Ernährungsberatung für den Berater und die Klienten lebendiger, intensiver – sie wird zur bilateralen Beziehungsarbeit. Das Konzept der Tischgespräche unterstützt den Berater, die systemische Haltung im Beratungsprozess zu leben. Es verhindert, dass das Essverhalten des Klienten, welches ja Teil seiner Identität ist, von dem Berater in Frage gestellt und mit einer Forderung der Verhaltensänderung beantwortet wird. So wird es leichter, den systemischen Grundsatz „der Klient ist der Symptomträger, gestört ist das System” in der Beratung umzusetzen. Die Tischgespräche strukturieren die Analyse von Systemzusammenhängen in verschiedenen Ebenen. Aufgebaut auf der bildlichen Vorstellung von vier einzelnen fiktiven Tischen und einem Tisch, der alle vereint. Die vier Tische sind den Systemen, deren Teil der Mensch ist, zugeordnet.

  • Der Mitessertisch steht für das übergeordnete System.
  • Der Familientisch steht für die Subsysteme.
  • Der innere Esstisch steht für die inneren Systeme mit dem physiologischen Anteil. 
  • Der Beistelltisch steht für die inneren Systeme mit dem psychisch-sozialen Anteil.
  • Der buntgedeckte Tisch steht für alle vier Tische.

Die Tische sind als Hypothesenmodell zu verstehen – mit ihrer Hilfe lassen sich Hypothesen über eine Situation oder ein Verhalten entwickeln, aus denen sich konkrete Arbeitshypothesen über weitere Entwicklungen ableiten lassen. Sie dienen den Beratenden als Leitfaden der Strukturierung der Beratungseinheit, der Auswahl der Interventionen und der Orientierung sowie einem möglichen Perspektivwechsel.

Der buntgedeckte Tisch

Der buntgedeckte Tisch ist eine einfache Darstellung der systemischen, zirkulären Wechselwirkungen der Klienten in den Systemen im Kontext „Essen”. Er dient dem Berater als Ansatzpunkt, um sich zu den Systemen der Klienten Zugang zu ermöglichen. Der buntgedeckte Tisch als bildliche Vorstellung vereinfacht die Konstruktion von Hypothesen und Arbeitshypothesen. Die Funktion dieser Hypothesen ist es, Beobachtungen und Daten zu ordnen, zusammenzufassen und ein Gefühl dafür zu bekommen, welcher Tisch den besten Zugang zu den spezifischen Beziehungsmustern und Lösungen des jeweiligen Systems bietet. Mithilfe unterschiedlicher systemischer Interventionen verdichtet der Berater seine Hypothesen zu konkreten Arbeitshypothesen über die spezifischen Beziehungsmuster innerhalb der Systeme. Die vier einzelnen Tische stellen die Arbeitshypothesen dar.

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Der Mitessertisch

Aussagen wie:

  • „Seit Generationen sind die Frauen in unserer Familie dick, ohne Ausnahme.”
  • „Meine Mutter hat immer gesagt, wenn wir mal kein Geld für Fleisch und Wurst mehr haben, dann sind wir wirklich arm.”
  • „Nach 18 Uhr darf man kein Gemüse und Obst mehr essen.” 

führen vorrangig zum Mitessertisch. Sie beschreiben das Essverhalten der Klienten im Zusammenhang mit den Beziehungen zu den virtuellen Mitessern.

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Der Familientisch

Aussagen wie:

  • „Bei meinem Papa darf ich immer so viel essen, wie ich will – das darf die Mama aber nicht wissen.”
  • „Mein Mann akzeptiert nicht, wenn ich nicht mitesse, dann hat er immer schlechte Laune.”
  • „Wenn alle am Tisch sitzen, ist es immer so hektisch, dann vergeht mir der Appetit, ich esse dann immer hinterher alleine, da kenne ich keine Grenzen.”

führen vorrangig zum Familientisch. Sie beschreiben das Essverhalten der Klienten im Zusammenhang mit den Beziehungen zu den Menschen, mit denen sie essen.

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Der innere Esstisch

Aussagen wie:

  • „Egal, wann ich morgens aufstehe, ob ich Hunger habe oder nicht, ich esse ein Ei, ein Marmeladenbrot, ein Frischkäsebrot und trinke zwei Tassen Kaffee mit Milch und Zucker.”
  • „Jogurt und Käse stehen bei mir ganz oben auf der Liste, davon esse ich bei jeder Mahlzeit, darauf kann ich auch nicht verzichten.”

führen vorrangig zum inneren Esstisch. Sie beschreiben das Essverhalten der Klienten im Zusammenhang mit ihren Beziehungen zu den Lebensmitteln.

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Der Beistelltisch

Aussagen wie:

  • „Sobald ich von der Arbeit nach Hause komme, war es das mit der Diät, dann falle ich über den Kühlschrank her, da hält mich nichts mehr.”
  • „Wenn ich esse, bin ich weniger allein.”
  • „Ich schaffe es nur, die Hausaufgaben zu machen, wenn ich weiß, dass ich hinterher ein Eis bekomme.”

führen vorrangig zum Beistelltisch. Sie beschreiben das Essverhalten der Klienten im Zusammenhang mit den Beziehungen zu sich selbst. Da die Beziehungssysteme und -muster ineinandergreifen, stehen auch die Tische ineinander verschränkt. Oberste Priorität für die Auswahl eines Tisches für die aktuelle Beratungssituation ist die Annahme des Beraters, dass dieser Tisch das Beziehungsmuster anspricht, welches der Klient am leichtesten verändern kann, wo er die positiven Erfahrungen machen kann, die ihm das Vertrauen geben, seine Lösung zu finden und in der Motivation zu bleiben. Bei der Auswahl eines Tisches ist folgendes zu berücksichtigen: Jedes problematische Essverhalten ist begründet in Störungen aller Systeme, aller vier Tische. So kann ein Problem praktisch immer alles bedeuten. Es gibt auch nicht die eine Intervention, die der Berater für den jeweiligen Tisch einsetzt, um die Nützlichkeit der jeweiligen Arbeitshypothese zu überprüfen. Die Auswahl eines Tisches und einer Intervention ist der Versuch, sich der Lösung bestmöglich zu nähern. Das Arbeitshypothesenmodell der Tische führt im nächsten Schritt zu den möglichen Interventionen, mit denen die Beratenden weiterarbeiten können.

Systemische Interventionen

Systemische Interventionen sind Instrumente, die im Beratungsprozess mit verschiedenen Zielsetzungen eingesetzt werden, u. a. beschrieben werden sie von Schwing und Fryszer [3].
Der Beratung geht ein Erstgespräch voraus. Dies entscheidet, ob der Klient sich wohl und bei dem Berater gut aufgehoben fühlt und ob es vom Kontakt zum Kontrakt kommt. Mit der Methode des Joining, einem sanften, nicht problembehafteten Einstieg in die Beratung durch Fragen außerhalb des Problembereiches, wird der Aufbau einer Beziehung auf Augenhöhe gefördert. Klienten können innerlich in der Beratung ankommen. Den Beratenden gelingt es, sich selbst nicht als den Experten zu sehen und den Klienten nicht mit seinen Problemen gleichzusetzen. Folgende Fragen könnten u. a. dem Joining dienen: „Haben Sie gut zu mir gefunden – auch einen Parkplatz?” „Womit verbringen Sie gerne Ihre freie Zeit?”.
Mit Komplimenten würdigt der Berater bereits im Erstgespräch Erfolge der Klienten. Komplimente beziehen sich auf das, was die Klienten beschreiben, benennen und zeigen. Dabei liegt der Fokus auf den Stärken, den Ressourcen. Dies stellt auch die Herausforderung für den Berater dar, da Klienten nicht selten nur das beschreiben, was ihnen nicht gelingt. Komplimente machen den Klienten Mut und schenken ihnen Selbstvertrauen und Zuversicht, sich von dem Problem weg in Richtung Lösung zu bewegen, sich auf das Risiko einer Veränderung einzulassen. Sie dienen auch dazu, eigene Erfahrungen der Klienten aus einer wohlwollenden Perspektive zu betrachten. Komplimente werden bewusst eingesetzt und sind Teil der Gesprächsführung, z. B.: „Ich sehe, wie wichtig es Ihnen ist, morgens zu frühstücken.” „Dass es Ihnen gelingt, nach einem langen Arbeitstag noch für die Familie zu kochen – Hut ab!”
Im Erstgespräch bildet der Berater anhand der Problembeschreibung erste Hypothesen zu den Beziehungssystemen am buntgedeckten Tisch. Am Ende des ersten Beratungsgesprächs hat er mithilfe der systemischen Fragen und auf der Basis seiner Beobachtungsfähigkeiten, Erfahrungen, Datenerhebung, Fachwissen und Intuition Arbeitshypothesen zu Beziehungsmustern gebildet und somit den Tisch, mit dem er beginnen möchte, festgelegt.
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Timeline

Steht das Problem des Klienten in Beziehung zu seinen virtuellen Mitessern, so überprüft der Berater seine Arbeitshypothese mit der Intervention Timeline oder einer „Bilderreise”.
Mit der Lebenslinienarbeit – Timeline – wird die Entwicklung der Klienten oder ihrer Systeme mit dem Blick auf bestimmte Fragestellungen im zeitlichen Verlauf bildlich und beweglich dargestellt.
Drei Aspekte können hier herausgearbeitet werden:

  1. Die Entwicklungsgeschichte der Klienten, die Familienanamnese,
  2. die Problementwicklung,
  3. die Anamnese bisheriger Lösungsversuche.

Ziel ist es, aus einer Problembiografie in der Vergangenheit, einer Neubewertung der Ereignisse und der Entdeckung der Ressourcen eine Erfolgsbiografie in der Zukunft zu gestalten.

Bilderreise

Bei der Bilderreise geht es darum, dass der Berater den Klienten dazu anregt, darüber zu reflektieren, wie es „damals”, z. B. in einer bestimmten Esssituation, war und wie es heute ist. Die Bilderreise dient dazu, dass Bilder bei dem Klienten entstehen, diese sowie auch die dazugehörigen Gefühle wahrgenommen werden und somit die virtuellen Mitesser aufgedeckt werden können.
Ist die Arbeitshypothese bestätigt, dass für den Veränderungsprozess das Arbeiten am Mitessertisch hilfreich erscheint, wird im nächsten Schritt daran gearbeitet, welche virtuellen Mitesser als Förderer für das Lösungsverhalten fungieren und welche als Bremser.

Genogramm

Steht das Problem des Klienten in Beziehung zu den Menschen, mit denen er isst, so überprüft der Berater seine Arbeitshypothese mit der Intervention Genogrammaufstellung (harte Daten) oder der Bilderreise.
Das Genogramm ist eine grafische Darstellung von Verwandtschaftsverhältnissen (harte Daten) und emotionalen Beziehungen bzw. Abgrenzungen (weiche Daten) mittels verschiedener Symbole. Komplexe Informationen werden auf diese Weise schriftlich festgehalten und abgebildet, sodass Berater und Klient einen guten Überblick über die verwandtschaftlichen Beziehungen in dem System des Klienten bekommen und diese schnell und gut sicht- und erfassbar sind.
Zuerst werden die harten Daten aufgeschrieben, wie Name, Geburtsdaten, Sterbedaten, Beruf, Heirat, Wohnort, wer mit wem zusammenwohnt, Ernährungsweise, Erkrankung (chronisch, ernährungsbedingt) und ggf. Todesursache.
Zu den weichen Daten gehören z. B. drei Eigenschaften, die jeder Person zugeschrieben werden, Hinweise auf Streitfragen in der Familie, Tabus, besondere Nähe bzw. Konflikte zwischen Personen und Beziehungsmuster. Generationsübergreifende Muster werden über das Genogramm sichtbar.
Ist die Arbeitshypothese bestätigt, dass für den Veränderungsprozess das Arbeiten am Familientisch hilfreich erscheint, wird im nächsten Schritt gemeinsam auf das Beziehungsmuster geschaut, welches das Problem aufrechterhält und wofür es möglicherweise gut ist. Dann geht es darum, Wege zu finden und Ressourcen zu aktivieren, um diese Muster zu unterbrechen. Am Familientisch geht es um die Regulierung von Nähe und Distanz.

Arbeiten mit Bildern, Decken des inneren Esstischs

Steht das Problem des Klienten in Beziehung mit den Lebensmitteln selbst, so überprüft der Berater seine Arbeitshypothese mit der Intervention „Arbeiten mit Bildern, Decken des inneren Esstischs”. Die Intervention „Decken des inneren Esstischs” ermöglicht es dem Beratenden, dem Klienten seinen Lebensmittelkorb zu reflektieren und den eigenen Esstisch damit zu decken. Das Ziel ist es, diesen Lebensmitteln ein neues Beziehungsangebot zu machen bzw. auch einen Beziehungsabbruch zu begleiten und den veränderten Speiseplan ganz eng an den Lebensmitteln zu gestalten, die der Klient kennt und gerne mag.

Der innere Esstisch bleibt so bestehen, nur die Beziehungen verändern sich.

Im Anschluss markiert der Klient die Lebensmittel, zu denen er eine ganz enge Beziehung hat, also diejenigen Lebensmittel, die er besonders oft isst. Danach werden alle Lebensmittel markiert, zu denen er eine lockere Beziehung hat. Diese werden gerne gegessen, müssen aber nicht gegessen werden. Der Berater gleicht diese mit der Diagnose/ Fragestellung und seinem Wissen ab und schaut, inwieweit es notwendig ist, eventuell zu einem bestimmten Lebensmittel einen Beziehungsabbruch zu begleiten oder ob es ausreicht, diese Beziehung einfach zu lockern. Am inneren Esstisch geht es um den Aufbau bzw. Abbau von Beziehungen zu den Lebensmitteln.

„Genauern” mit konstruktiven W-Fragen

Steht das Problem der Klienten in der Beziehung zu sich selbst, überprüft der/die BeraterIn die Arbeitshypothese mit der Intervention „Genauern”, mit konstruktiven W-Fragen (• Kasten „Systemische Fragen”) und Komplimenten.
Das Genauern bewirkt, dass der Klient zu suchen beginnt, dass er sich selbst entdeckt, seine Handlung in Frage stellt und darüber eigene Lösungen entwickelt. Es geht darum, dass der Klient versteht, wie sein Problem „funktioniert”, welches Beziehungsmuster sich dahinter verbirgt. Mithilfe der vielen kleinen konstruktiven Fragen kann der Klient unterschiedliche Möglichkeitsräume für sich öffnen mit dem Ziel, den Lösungsraum zu finden.
Das Genauern ist ausgerichtet auf Ressourcen, Verbesserungen und Lösungen, es stärkt die Berater-Klienten-Beziehung, da der Klient spürt, dass sich der Berater für ihn interessiert. Der Berater konzentriert sich bei der Intervention des Genauerns auf das Verstehen des Problems und nicht auf das Antworten und zeigt so Interesse an dem ganz genauen Vorgang. So gelingt es, dass der Klient den Fokus seiner Wahrnehmung auf das kleinste Detail herunterbricht und so insbesondere alltägliche Handlungen besser versteht.



Fazit und Literatur

Mit den Tischgesprächen öffnen Sie den Klienten Räume zur Erkundung ihres Essverhaltens und zum Ausleuchten von Lösungswegen. Die Beratung nach systemischen Grundsätzen hilft dem Klienten dabei in besonderer Weise, das Anstoßen von Veränderungsprozessen als bedürfnisbefriedigende Ressource zu erleben.


Edith Gätjen

Mielenforster Kirchweg 56, 51069 Köln
edith@gaetjen.de 



Beiträge der zertifizierten Fortbildung sind prinzipiell produkt- und dienstleistungsneutral.



Interessenkonflikt

Edith Gätjen ist Autorin des Buches „Tischgespräche. Das systemische Konzept in der Ernährungsberatung”. Darüber hinaus liegt kein Interessenkonflikt vor.
Die ärztliche Leitung erklärt, dass für diesen Artikel kein Interessenkonflikt besteht.


Literatur
  1. Wissenschaftlicher Beirat Psychotherapie nach § 11 PsychThG: Gutachten zur wissenschaftlichen Anerkennung der Systemischen Therapie. 14. Dezember 2008. https://systemische-gesellschaft.de/wp-content/uploads/2014/05/GutachtenSystemischeTherapie20081214-1.pdf   (last accessed on 07 June 2021).
  2. Gätjen E: Tischgespräche. Das systemische Konzept in der Ernährungsberatung. Stuttgart: Eugen Ulmer 2019.
  3. Schwing R, Fryszer A: Systemisches Handwerk. Werkzeug für die Praxis. Göttingen: Vandenhoek & Ruprecht 2015.

Weiterführende Literatur

  • Bornemann H: Systemische Perspektiven in der Ernährungsberatung. Ernährungs Umschau 2014; 61(1): M44–5.
  • Kaiser P, Onnen-Isemann C: Psychologie für den Alltag. Heidelberg: mvgVerlag 2007.
  • Schlippe A von, Schweitzer J: Systemische Interventionen. 2. ed., Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2010.
  • Simon FB, Clement U, Stierlin H: Die Sprache der Familientherapie. Ein Vokabular. Stuttgart: Klett-Cotta 2004.
  • Wirth J, Kleve H: Lexikon des systemischen Arbeitens: Grundbegriffe der systemischen Praxis, Methodik und Theorie. Heidelberg: Carl-Auer 2012.
Verschlagwortet mit: POS, Schuhmarke

Artikelfakten

Veröffentlicht: 11.08.2021

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