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Damit ist Deutschland Spitzenreiter in der EU, gefolgt von Belgien und Frankreich. Das Deutsche Tierschutzbüro e. V. betont, dass exotisches Fleisch keine Alternative zu Fleisch aus Massentierhaltung sei. Ungefähr 440 000 verwaiste Jungtiere würden in Australien jährlich gekeult oder verhungerten. Außerdem bestehe die Gefahr, dass die Wildtiere nicht mit einem tödlichen Kopfschuss erlegt werden; einigen gelänge die Flucht und so sterben sie erst anschließend an den Folgen der Verletzungen. Der lange Zeitraum zwischen Tötung und Kühlung erhöhe zudem die Kontamination mit Bakterien wie E. coli und Salmonellen.
Quelle: Deutsches Tierschutzbüro e. V.,Pressemeldung vom 14.10.2015