Einige Verbraucher in Deutschland verzehren zunehmend importiertes Fleisch wildlebender Tiere, bspw. das von Kängurus aus Australien. In den letzten zehn Jahren stieg die Menge exportierten Kängurufleisches nach Deutschland von ca. 416 Tonnen 2005 auf knapp über 1 000 Tonnen pro Jahr an.


Damit ist Deutschland Spitzenreiter in der EU, gefolgt von Belgien und Frankreich. Das Deutsche Tierschutzbüro e. V. betont, dass exotisches Fleisch keine Alternative zu Fleisch aus Massentierhaltung sei. Ungefähr 440 000 verwaiste Jungtiere würden in Australien jährlich gekeult oder verhungerten. Außerdem bestehe die Gefahr, dass die Wildtiere nicht mit einem tödlichen Kopfschuss erlegt werden; einigen gelänge die Flucht und so sterben sie erst anschließend an den Folgen der Verletzungen. Der lange Zeitraum zwischen Tötung und Kühlung erhöhe zudem die Kontamination mit Bakterien wie E. coli und Salmonellen.

Quelle: Deutsches Tierschutzbüro e. V.,Pressemeldung vom 14.10.2015




Den Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 11/15 auf Seite M620.




Einige Verbraucher in Deutschland verzehren zunehmend importiertes Fleisch wildlebender Tiere, bspw. das von Kängurus aus Australien. In den letzten zehn Jahren stieg die Menge exportierten Kängurufleisches nach Deutschland von ca. 416 Tonnen 2005 auf knapp über 1 000 Tonnen pro Jahr an.


Damit ist Deutschland Spitzenreiter in der EU, gefolgt von Belgien und Frankreich. Das Deutsche Tierschutzbüro e. V. betont, dass exotisches Fleisch keine Alternative zu Fleisch aus Massentierhaltung sei. Ungefähr 440 000 verwaiste Jungtiere würden in Australien jährlich gekeult oder verhungerten. Außerdem bestehe die Gefahr, dass die Wildtiere nicht mit einem tödlichen Kopfschuss erlegt werden; einigen gelänge die Flucht und so sterben sie erst anschließend an den Folgen der Verletzungen. Der lange Zeitraum zwischen Tötung und Kühlung erhöhe zudem die Kontamination mit Bakterien wie E. coli und Salmonellen.

Quelle: Deutsches Tierschutzbüro e. V.,Pressemeldung vom 14.10.2015




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Tierschutz: Größter EU-Abnehmer für Kängurufleisch ist Deutschland

Einige Verbraucher in Deutschland verzehren zunehmend importiertes Fleisch wildlebender Tiere, bspw. das von Kängurus aus Australien. In den letzten zehn Jahren stieg die Menge exportierten Kängurufleisches nach Deutschland von ca. 416 Tonnen 2005 auf knapp über 1 000 Tonnen pro Jahr an.

Damit ist Deutschland Spitzenreiter in der EU, gefolgt von Belgien und Frankreich. Das Deutsche Tierschutzbüro e. V. betont, dass exotisches Fleisch keine Alternative zu Fleisch aus Massentierhaltung sei. Ungefähr 440 000 verwaiste Jungtiere würden in Australien jährlich gekeult oder verhungerten. Außerdem bestehe die Gefahr, dass die Wildtiere nicht mit einem tödlichen Kopfschuss erlegt werden; einigen gelänge die Flucht und so sterben sie erst anschließend an den Folgen der Verletzungen. Der lange Zeitraum zwischen Tötung und Kühlung erhöhe zudem die Kontamination mit Bakterien wie E. coli und Salmonellen.

Quelle: Deutsches Tierschutzbüro e. V.,Pressemeldung vom 14.10.2015


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Veröffentlicht: 11.11.2015

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