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Seit Ende des 20. Jahrhunderts ist zu den vier Grundgeschmacksrichtungen – süß, sauer, salzig, bitter – eine fünfte hinzugekommen: umami [1]. Diese Bezeichnung geht auf den ursprünglichen Entdecker dieser Geschmacksrichtung und der dafür verantwortlichen Lebensmittelinhaltsstoffe zurück: Kikunae Ikeda (University of Tokyo). Er benannte diesen neuen Geschmack Anfang 1900 „umami“, abgeleitet vom japanischen Wort „umai“, was auf Deutsch so viel wie lecker oder fleischig bedeutet [2]. Weitere Bezeichnungen für umami sind herzhaft, schmackhaft, köstlich und Glutamat-Geschmack [3, 4]. Letzteres kommt daher, dass Ikeda beobachtete, dass Glutamat – welches er aus Kombu (Seetang, Laminaria japonica) isolierte – die Substanz ist, die den umami-Geschmack unter anderem hervorruft [2].
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