Methodenworkshop des FReDA-Panel1

Ein generelles Problem bei Befragungen ist die Untererfassung von Migrantinnen und Migranten. Aus verschiedenen Gründen (z. B. aufgrund sprachlicher Barrieren oder fehlender Akzeptanz) beteiligen sich Migrantinnen und Migranten weniger stark an Befragungen als Menschen ohne Migrationshintergrund. Zum Teil sind Migrantenpopulationen auch bereits in der kontaktierten Bruttostichprobe unterrepräsentiert. Vor allem in Surveys und Panels, deren Stichproben den Anspruch auf Repräsentativität erheben, ist dies ein Problem, wenn man z. B. Aussagen über die gesamte Gesellschaft treffen möchte. „FReDA – Das familiendemografische Panel“ veranstaltete einen Methodenworkshop zum Thema „(Unter-) Repräsentation von Migrantinnen und Migranten in Surveys und Panels“, um geeignete, effektive Best-Practice-Strategien zu identifizieren, die der Unterrepräsentation von Migrantinnen und Migranten in verschiedenen Erhebungsdesigns und mit verschiedenen Budgets begegnen.


„Eine Generallösung ist nicht in Sicht!“ – so könnte ein erstes Fazit des Methodenworkshops lauten, den „FReDA – Das familiendemografische Panel“ (• Kasten) am 31. März und 1. April als Hybridveranstaltung in Wiesbaden veranstaltet hat. Dazu ist das Problem zu vielschichtig und komplex. Teilnehmende aus rund 20 verschiedenen Forschungsgruppen und Instituten berichteten von ihren Erfahrungen bei großen Bevölkerungsbefragungen, aber auch bei spezifischen Studien zu Gruppen mit Migrationshintergrund. Dabei wurden die Hintergründe und Zugänge der jeweiligen Erhebungen beleuchtet, die Strategien für eine repräsentative Beteiligung der fokussierten Bevölkerungsgruppen erläutert sowie die Umsetzungserfolge diskutiert. ...




Diesen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 5/2022 auf den Seiten M278 bis M279.




Methodenworkshop des FReDA-Panel1

Ein generelles Problem bei Befragungen ist die Untererfassung von Migrantinnen und Migranten. Aus verschiedenen Gründen (z. B. aufgrund sprachlicher Barrieren oder fehlender Akzeptanz) beteiligen sich Migrantinnen und Migranten weniger stark an Befragungen als Menschen ohne Migrationshintergrund. Zum Teil sind Migrantenpopulationen auch bereits in der kontaktierten Bruttostichprobe unterrepräsentiert. Vor allem in Surveys und Panels, deren Stichproben den Anspruch auf Repräsentativität erheben, ist dies ein Problem, wenn man z. B. Aussagen über die gesamte Gesellschaft treffen möchte. „FReDA – Das familiendemografische Panel“ veranstaltete einen Methodenworkshop zum Thema „(Unter-) Repräsentation von Migrantinnen und Migranten in Surveys und Panels“, um geeignete, effektive Best-Practice-Strategien zu identifizieren, die der Unterrepräsentation von Migrantinnen und Migranten in verschiedenen Erhebungsdesigns und mit verschiedenen Budgets begegnen.


„Eine Generallösung ist nicht in Sicht!“ – so könnte ein erstes Fazit des Methodenworkshops lauten, den „FReDA – Das familiendemografische Panel“ (• Kasten) am 31. März und 1. April als Hybridveranstaltung in Wiesbaden veranstaltet hat. Dazu ist das Problem zu vielschichtig und komplex. Teilnehmende aus rund 20 verschiedenen Forschungsgruppen und Instituten berichteten von ihren Erfahrungen bei großen Bevölkerungsbefragungen, aber auch bei spezifischen Studien zu Gruppen mit Migrationshintergrund. Dabei wurden die Hintergründe und Zugänge der jeweiligen Erhebungen beleuchtet, die Strategien für eine repräsentative Beteiligung der fokussierten Bevölkerungsgruppen erläutert sowie die Umsetzungserfolge diskutiert. ...




Diesen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 5/2022 auf den Seiten M278 bis M279.


(Unter-) Repräsentation von Migrantinnen und Migranten in Umfragen und Panels

Methodenworkshop des FReDA-Panel1

Ein generelles Problem bei Befragungen ist die Untererfassung von Migrantinnen und Migranten. Aus verschiedenen Gründen (z. B. aufgrund sprachlicher Barrieren oder fehlender Akzeptanz) beteiligen sich Migrantinnen und Migranten weniger stark an Befragungen als Menschen ohne Migrationshintergrund. Zum Teil sind Migrantenpopulationen auch bereits in der kontaktierten Bruttostichprobe unterrepräsentiert. Vor allem in Surveys und Panels, deren Stichproben den Anspruch auf Repräsentativität erheben, ist dies ein Problem, wenn man z. B. Aussagen über die gesamte Gesellschaft treffen möchte. „FReDA – Das familiendemografische Panel“ veranstaltete einen Methodenworkshop zum Thema „(Unter-) Repräsentation von Migrantinnen und Migranten in Surveys und Panels“, um geeignete, effektive Best-Practice-Strategien zu identifizieren, die der Unterrepräsentation von Migrantinnen und Migranten in verschiedenen Erhebungsdesigns und mit verschiedenen Budgets begegnen.

„Eine Generallösung ist nicht in Sicht!“ – so könnte ein erstes Fazit des Methodenworkshops lauten, den „FReDA – Das familiendemografische Panel“ (• Kasten) am 31. März und 1. April als Hybridveranstaltung in Wiesbaden veranstaltet hat. Dazu ist das Problem zu vielschichtig und komplex. Teilnehmende aus rund 20 verschiedenen Forschungsgruppen und Instituten berichteten von ihren Erfahrungen bei großen Bevölkerungsbefragungen, aber auch bei spezifischen Studien zu Gruppen mit Migrationshintergrund. Dabei wurden die Hintergründe und Zugänge der jeweiligen Erhebungen beleuchtet, die Strategien für eine repräsentative Beteiligung der fokussierten Bevölkerungsgruppen erläutert sowie die Umsetzungserfolge diskutiert. …


Diesen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 5/2022 auf den Seiten M278 bis M279.
Verschlagwortet mit: Migranten, Umfrage

Artikelfakten

Rubrik: Im Fokus
Veröffentlicht: 11.05.2022

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