Ein Porträt


Mehr als 3 Mio. SchülerInnen in Deutschland besuchen eine Ganztagsschule [1]; ihre Verpflegung ist somit nicht nur ein individuelles Thema für jede Familie, sondern gesamtpolitische Aufgabe. Die Schulverpflegung kann ein wichtiges Stellrad sein, um eine gesundheitsfördernde Ernährung zu gewährleisten und entsprechendes Ernährungsverhalten zu prägen. Bei der Diskussion um eine Verbesserung der Verpflegung während der Schulzeit lohnt sich auch der Blick auf internationale Modelle.

Im Folgenden wird die Schulverpflegung der Vereinigten Staaten von Amerika porträtiert. Die USA haben traditionell einen Ganztagsschulbetrieb und bereits seit 1946 ein staatlich aufgelegtes Schulverpflegungsprogramm, das National School Lunch Program (NSLP), an dem Schulen und ihre SchülerInnen freiwillig teilnehmen können. Aktuell werden über das NSLP mittags täglich knapp 30 Mio. SchülerInnen verpflegt [2]. Der Beitrag stellt verschiedene Akteure und staatliche Kinderernährungsprogramme vor, umreißt historische Meilensteine der amerikanischen Schulverpflegung und erläutert schließlich das NSLP im Detail.


Akteure der US-Schulverpflegung

Das NSLP fällt in den Zuständigkeitsbereich des United States Department of Agriculture (USDA). • Tabelle 1 gibt einen Überblick über die wichtigsten Akteure im Bereich der US-Schulverpflegung.

Allen öffentlichen und privaten gemeinnützigen Schulen ist es möglich, an den in • Tabelle 2 aufgezählten Ernährungsprogrammen teilzunehmen und jede/r SchülerIn einer teilnehmenden Schule ist berechtigt, eine Verpflegung zu erhalten. Die Schulen entscheiden sich somit freiwillig für die Teilnahme an den Programmen und die SchülerInnen entscheiden sich ebenfalls freiwillig, ob sie das Angebot wahrnehmen möchten (oder sich ein anderes Mittagessen mitbringen oder kaufen).

Den gesamten Artikel können Sie hier kostenlos lesen! 

Literatur zum Artikel




Den vollständigen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 3/2020 von Seite M158 bis M167.




Ein Porträt


Mehr als 3 Mio. SchülerInnen in Deutschland besuchen eine Ganztagsschule [1]; ihre Verpflegung ist somit nicht nur ein individuelles Thema für jede Familie, sondern gesamtpolitische Aufgabe. Die Schulverpflegung kann ein wichtiges Stellrad sein, um eine gesundheitsfördernde Ernährung zu gewährleisten und entsprechendes Ernährungsverhalten zu prägen. Bei der Diskussion um eine Verbesserung der Verpflegung während der Schulzeit lohnt sich auch der Blick auf internationale Modelle.

Im Folgenden wird die Schulverpflegung der Vereinigten Staaten von Amerika porträtiert. Die USA haben traditionell einen Ganztagsschulbetrieb und bereits seit 1946 ein staatlich aufgelegtes Schulverpflegungsprogramm, das National School Lunch Program (NSLP), an dem Schulen und ihre SchülerInnen freiwillig teilnehmen können. Aktuell werden über das NSLP mittags täglich knapp 30 Mio. SchülerInnen verpflegt [2]. Der Beitrag stellt verschiedene Akteure und staatliche Kinderernährungsprogramme vor, umreißt historische Meilensteine der amerikanischen Schulverpflegung und erläutert schließlich das NSLP im Detail.


Akteure der US-Schulverpflegung

Das NSLP fällt in den Zuständigkeitsbereich des United States Department of Agriculture (USDA). • Tabelle 1 gibt einen Überblick über die wichtigsten Akteure im Bereich der US-Schulverpflegung.

Allen öffentlichen und privaten gemeinnützigen Schulen ist es möglich, an den in • Tabelle 2 aufgezählten Ernährungsprogrammen teilzunehmen und jede/r SchülerIn einer teilnehmenden Schule ist berechtigt, eine Verpflegung zu erhalten. Die Schulen entscheiden sich somit freiwillig für die Teilnahme an den Programmen und die SchülerInnen entscheiden sich ebenfalls freiwillig, ob sie das Angebot wahrnehmen möchten (oder sich ein anderes Mittagessen mitbringen oder kaufen).

Den gesamten Artikel können Sie hier kostenlos lesen! 

Literatur zum Artikel




Den vollständigen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 3/2020 von Seite M158 bis M167.


US-amerikanische Schulverpflegung

Ein Porträt

Mehr als 3 Mio. SchülerInnen in Deutschland besuchen eine Ganztagsschule [1]; ihre Verpflegung ist somit nicht nur ein individuelles Thema für jede Familie, sondern gesamtpolitische Aufgabe. Die Schulverpflegung kann ein wichtiges Stellrad sein, um eine gesundheitsfördernde Ernährung zu gewährleisten und entsprechendes Ernährungsverhalten zu prägen. Bei der Diskussion um eine Verbesserung der Verpflegung während der Schulzeit lohnt sich auch der Blick auf internationale Modelle.

Im Folgenden wird die Schulverpflegung der Vereinigten Staaten von Amerika porträtiert. Die USA haben traditionell einen Ganztagsschulbetrieb und bereits seit 1946 ein staatlich aufgelegtes Schulverpflegungsprogramm, das National School Lunch Program (NSLP), an dem Schulen und ihre SchülerInnen freiwillig teilnehmen können. Aktuell werden über das NSLP mittags täglich knapp 30 Mio. SchülerInnen verpflegt [2]. Der Beitrag stellt verschiedene Akteure und staatliche Kinderernährungsprogramme vor, umreißt historische Meilensteine der amerikanischen Schulverpflegung und erläutert schließlich das NSLP im Detail.

Akteure der US-Schulverpflegung

Das NSLP fällt in den Zuständigkeitsbereich des United States Department of Agriculture (USDA). • Tabelle 1 gibt einen Überblick über die wichtigsten Akteure im Bereich der US-Schulverpflegung.

Allen öffentlichen und privaten gemeinnützigen Schulen ist es möglich, an den in • Tabelle 2 aufgezählten Ernährungsprogrammen teilzunehmen und jede/r SchülerIn einer teilnehmenden Schule ist berechtigt, eine Verpflegung zu erhalten. Die Schulen entscheiden sich somit freiwillig für die Teilnahme an den Programmen und die SchülerInnen entscheiden sich ebenfalls freiwillig, ob sie das Angebot wahrnehmen möchten (oder sich ein anderes Mittagessen mitbringen oder kaufen).

Den gesamten Artikel können Sie hier kostenlos lesen! 

Literatur zum Artikel


Den vollständigen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 3/2020 von Seite M158 bis M167.

News zum Thema des Artikels

Zwei Personen sitzen am Tisch und prüfen ein Schriftstück

Online News: Leopoldina veröffentlicht Positionspapier zur Prävention und Therapie von Adipositas

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat einen Policy Brief zur Eindämmung der Adipositas-Epidemie in Deutschland veröffentlicht. Darin empfiehlt sie Strategien zur Prävention und Therapie von Adipositas …
weiterlesen

5 Grafiken von Menschen in unetrschiedlichen Essumgebungen

Lesetipp Heft 2/2026: Wie Ernährungsumgebungen in grafischen Modellen dargestellt werden

Das Konzept der Ernährungsumgebungen versucht die verschieden Einflussebenen auf das individuelle Ernährungsverhalten zu verdeutlichen. Der Special Beitrag stellt verschiedene Modelle mit ihren Stärken und Limitationen für Public Health-Aufgaben vor …
weiterlesen

Online News: Pflanzenbasierte Ernährung kann das Risiko von Multimorbidität senken

In einer groß angelegten multinationalen Studie mit mehr als 400.000 Personen wurden Ernährungsgewohnheiten und Krankheitsverläufe analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass eine vorwiegend pflanzliche Ernährungsweise mit einem geringeren Risiko für Krebs, Diabetes mellitu …
weiterlesen

Artikelfakten

Rubrik: Special
Veröffentlicht: 11.03.2020

Themen des Artikels

Dieser Artikel erscheint in

Artikel teilen

Weitere Artikel zum Thema

Regionale Hülsenfrüchte in der Ernährung

Teil 1 Einführung: Mehr Hülsenfrüchte auf den Teller Es gibt viele Gründe, warum weniger Fleisch und mehr Hülsenfrüchte auf dem Teller nachhaltig und gesund sind. Hülsenfrüchte liefern hochwertiges pflanzliches Eiweiß (nicht nur) für eine vegetarische oder vegane Ernähr … weiterlesen

15.09.2025

Lebensmittelbasierte Ernährungsempfehlungen für Kinder und Jugendliche und Planetare Gesundheit

Update der Optimierten Mischkost Der globale Klimawandel erfordert einen Paradigmenwechsel in der Ernährung. In der vorliegenden Studie wurde die Nachhaltigkeit des lebensmittelbasierten Ernährungskonzepts der Optimierten Mischkost (OMK) für Kinder und Jugendliche unter … weiterlesen

15.09.2025

Mehr Auswahl am gemeinsamen Tisch

Alternativprodukte zu tierischen Lebensmitteln als Beitrag zu einer nachhaltigeren Ernährung Im Interview mit der ERNÄHRUNGS UMSCHAU erläutern die Beiratsmitglieder Prof. Dr. Monika Pischetsrieder, Lehrstuhl für Lebensmittelchemie, Universität Erlangen-Nürnberg, Prof. D … weiterlesen

Der Bildungsort Esstisch

Gemeinsames Essen als Bildungsanlass  Mahlzeiten bieten Kindern die Möglichkeit für zahlreiche Lernerfahrungen. Sie lernen verschiedene Lebensmittel kennen und üben durch Ausprobieren und Selber-Machen, ihren Körper und dessen Bedürfnisse zu spüren. Wichtig ist ein … weiterlesen

13.08.2025

Alternative Ernährungsformen

Teil 3: Ernährungsformen mit Gesundheitsversprechen im Vordergrund In Teil 3 der Artikelreihe zu alternativen Ernährungsformen (AE) (Teile 1 [1] und 2 [2]) liegt der Fokus auf Ernährungsformen, bei denen Gesundheitsversprechen bzw. -aspekte im Vordergrund stehen. Im Geg … weiterlesen

13.08.2025

Umsetzung des DGE-Qualitätsstandards für die Verpflegung in einer Hochschule

free access to english version Peer-Review-Verfahren /  Manuskript (Original) eingereicht: 25.10.2024; Überarbeitung angenommen: 25.03.2025 Faktoren der (Nicht-)Verstetigung1 Hintergrund und Fragestellung Die Gemeinschaftsverpflegung in den verschiedenen Lebenswelt … weiterlesen

14.07.2025

Pflanzliche Speisefette und -öle, Teil 10

Teil 10: Leindotteröl Leindotteröl ist in den letzten Jahrzehnten etwas in Vergessenheit geraten, obwohl es sich um ein wertvolles, heimisches Öl handelt. Die wirtschaftliche und ernährungsphysiologische Bedeutung sowie die Besonderheiten dieses Öls werden im vorliegend … weiterlesen

14.07.2025

Hitze in der stationären Gesundheitsversorgung

Ernährungsbasierte Hitzeschutzmaßnahmen in Gesundheitseinrichtungen Der fortschreitende Klimawandel stellt eine erhebliche Bedrohung für die öffentliche Gesundheit dar. In Deutschland ist Hitze mit aktuell rund 3000 Todesfällen im Jahr die tödlichste Folgeerscheinung. A … weiterlesen