Physiologie, Funktionen, Vorkommen und gesundheitliche Aspekte


Das Ultraspurenelement Vanadium kommt in der Nahrung und im Körper des Menschen nur in sehr geringen Mengen vor. Für den Menschen gibt es keine Beweise für eine Essenzialität von Vanadium, da keine spezifische Funktion bekannt ist. Aufgrund seiner insulinähnlichen Wirkung wird ihm in hoher Dosis eine leistungssteigernde Wirkung für Kraftsportler und Bodybuilder zugesprochen. In pharmakologischen Studien wird die Möglichkeit getestet, durch die Einnahme von Vanadiumverbindungen den Insulinbedarf zu senken. Eine sichere Zufuhrhöhe ist für Vanadium bisher jedoch nicht bekannt.


Eigenschaften


Vanadium (Elementsymbol V) wurde im Jahr 1801 entdeckt, aber zunächst nicht als neues Element anerkannt. 30 Jahre später wurde es wiederentdeckt und nach Vanadis benannt, einem der Namen von Freya, der nordischen Göttin der Liebe und Schönheit [1]. Vanadium ist in mehr als 60 natürlich vorkommenden Mineralen enthalten [2]. Die natürliche Freisetzung von Vanadium in die Umwelt erfolgt durch Verwitterung von Gestein, kontinentale Stäube, marine Aerosole und vulkanische Aktivität [3]. Der zu beobachtende Anstieg der Vanadiumkonzentration in der Atmosphäre ist aber überwiegend auf anthropogene Aktivitäten wie die Verbrennung von fossilen Brennstoffen zurückzuführen [2].




Den vollständigen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 01/16 von Seite M34 bis M37.




Physiologie, Funktionen, Vorkommen und gesundheitliche Aspekte


Das Ultraspurenelement Vanadium kommt in der Nahrung und im Körper des Menschen nur in sehr geringen Mengen vor. Für den Menschen gibt es keine Beweise für eine Essenzialität von Vanadium, da keine spezifische Funktion bekannt ist. Aufgrund seiner insulinähnlichen Wirkung wird ihm in hoher Dosis eine leistungssteigernde Wirkung für Kraftsportler und Bodybuilder zugesprochen. In pharmakologischen Studien wird die Möglichkeit getestet, durch die Einnahme von Vanadiumverbindungen den Insulinbedarf zu senken. Eine sichere Zufuhrhöhe ist für Vanadium bisher jedoch nicht bekannt.


Eigenschaften


Vanadium (Elementsymbol V) wurde im Jahr 1801 entdeckt, aber zunächst nicht als neues Element anerkannt. 30 Jahre später wurde es wiederentdeckt und nach Vanadis benannt, einem der Namen von Freya, der nordischen Göttin der Liebe und Schönheit [1]. Vanadium ist in mehr als 60 natürlich vorkommenden Mineralen enthalten [2]. Die natürliche Freisetzung von Vanadium in die Umwelt erfolgt durch Verwitterung von Gestein, kontinentale Stäube, marine Aerosole und vulkanische Aktivität [3]. Der zu beobachtende Anstieg der Vanadiumkonzentration in der Atmosphäre ist aber überwiegend auf anthropogene Aktivitäten wie die Verbrennung von fossilen Brennstoffen zurückzuführen [2].




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Vanadium

Physiologie, Funktionen, Vorkommen und gesundheitliche Aspekte
Das Ultraspurenelement Vanadium kommt in der Nahrung und im Körper des Menschen nur in sehr geringen Mengen vor. Für den Menschen gibt es keine Beweise für eine Essenzialität von Vanadium, da keine spezifische Funktion bekannt ist. Aufgrund seiner insulinähnlichen Wirkung wird ihm in hoher Dosis eine leistungssteigernde Wirkung für Kraftsportler und Bodybuilder zugesprochen. In pharmakologischen Studien wird die Möglichkeit getestet, durch die Einnahme von Vanadiumverbindungen den Insulinbedarf zu senken. Eine sichere Zufuhrhöhe ist für Vanadium bisher jedoch nicht bekannt.
Eigenschaften

Vanadium (Elementsymbol V) wurde im Jahr 1801 entdeckt, aber zunächst nicht als neues Element anerkannt. 30 Jahre später wurde es wiederentdeckt und nach Vanadis benannt, einem der Namen von Freya, der nordischen Göttin der Liebe und Schönheit [1]. Vanadium ist in mehr als 60 natürlich vorkommenden Mineralen enthalten [2]. Die natürliche Freisetzung von Vanadium in die Umwelt erfolgt durch Verwitterung von Gestein, kontinentale Stäube, marine Aerosole und vulkanische Aktivität [3]. Der zu beobachtende Anstieg der Vanadiumkonzentration in der Atmosphäre ist aber überwiegend auf anthropogene Aktivitäten wie die Verbrennung von fossilen Brennstoffen zurückzuführen [2].


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Artikelfakten

Rubrik: Basiswissen
Veröffentlicht: 12.01.2016

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