Das Forscherteam konnte drei Käufertypen ermitteln, die sich stark unterscheiden:

  •  „Seltenkäufer mit niedrigem Budget“ 
  • „besserverdienende Neukunden“ 
  • „unverpackt-Intensivkunden“


Jeder nutzt sowohl einen Unverpackt-Laden als Ort für regelmäßige Einkäufe als auch Supermärkte, Bioläden, Wochenmärkte und andere Einkaufsstätten – aber in ganz unterschiedlichem Maße. Die Seltenkäufer z. B. kaufen im Unverpackt-Laden v. a. Non Food, bspw. Hygieneprodukte. Die Neukunden kombinieren Unverpackt-Läden v. a. mit Supermärkten. Die Intensivkunden gehen viel seltener Einkaufen als die anderen. Für alle gilt jedoch: Die Lage und Erreichbarkeit spielen für die Wahl einer Einkaufsstätte offenbar die größte Rolle, aber auch das unverpackte Angebot und die Auswahl an Bioprodukten.

Es geht den meisten KundInnen v. a. um die Reduzierung von Abfall und Plastik. Auch die Möglichkeit, individuelle Mengen zu kaufen, ist für viele attraktiv. Darüber hinaus bewegt KundInnen die Atmosphäre, Beratung und Ladengestaltung sowie die besondere Produktqualität zum Einkauf in den Unverpackt-Läden.

Quelle: Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, Pressemeldung vom 03.07.2018




Unverpackt einkaufen in Deutschland


Seit Gründung der ersten Unverpackt-Läden 2014 sind stetig neue hinzugekommen. Auch etablierte Händler, etwa Biosupermärkte, experimentieren mit Unverpackt-Abteilungen. Aktuell gibt es über 70 Unverpackt-Läden in Deutschland – also in fast jeder größeren Stadt. Im April hat sich Unverpackt e. V. gegründet, der Verband der Unverpackt-Läden. Die Pioniere vernetzen sich und wollen in Zukunft stärker zusammenarbeiten. Unter www.netzwerk-unverpackt.de können Unverpackt-Läden ihr Profil registrieren lassen (oder per Mail: alexandra.wittwer@hnee.de).

=> Lesen Sie mehr zum Unverpackt-Trend im Special in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 5/2018.




Diesen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 8/2018 auf Seite M415.


Besonderes Interesse erwecken aktuell VerbraucherInnen, die auf umweltbewusste Einkaufsmöglichkeit in Unverpackt-Läden setzen. Ein Forscherteam der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) untersuchte deren Einkaufsgewohnheiten.


Das Forscherteam konnte drei Käufertypen ermitteln, die sich stark unterscheiden:

  •  „Seltenkäufer mit niedrigem Budget“ 
  • „besserverdienende Neukunden“ 
  • „unverpackt-Intensivkunden“


Jeder nutzt sowohl einen Unverpackt-Laden als Ort für regelmäßige Einkäufe als auch Supermärkte, Bioläden, Wochenmärkte und andere Einkaufsstätten – aber in ganz unterschiedlichem Maße. Die Seltenkäufer z. B. kaufen im Unverpackt-Laden v. a. Non Food, bspw. Hygieneprodukte. Die Neukunden kombinieren Unverpackt-Läden v. a. mit Supermärkten. Die Intensivkunden gehen viel seltener Einkaufen als die anderen. Für alle gilt jedoch: Die Lage und Erreichbarkeit spielen für die Wahl einer Einkaufsstätte offenbar die größte Rolle, aber auch das unverpackte Angebot und die Auswahl an Bioprodukten.

Es geht den meisten KundInnen v. a. um die Reduzierung von Abfall und Plastik. Auch die Möglichkeit, individuelle Mengen zu kaufen, ist für viele attraktiv. Darüber hinaus bewegt KundInnen die Atmosphäre, Beratung und Ladengestaltung sowie die besondere Produktqualität zum Einkauf in den Unverpackt-Läden.

Quelle: Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, Pressemeldung vom 03.07.2018




Unverpackt einkaufen in Deutschland


Seit Gründung der ersten Unverpackt-Läden 2014 sind stetig neue hinzugekommen. Auch etablierte Händler, etwa Biosupermärkte, experimentieren mit Unverpackt-Abteilungen. Aktuell gibt es über 70 Unverpackt-Läden in Deutschland – also in fast jeder größeren Stadt. Im April hat sich Unverpackt e. V. gegründet, der Verband der Unverpackt-Läden. Die Pioniere vernetzen sich und wollen in Zukunft stärker zusammenarbeiten. Unter www.netzwerk-unverpackt.de können Unverpackt-Läden ihr Profil registrieren lassen (oder per Mail: alexandra.wittwer@hnee.de).

=> Lesen Sie mehr zum Unverpackt-Trend im Special in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 5/2018.




Diesen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 8/2018 auf Seite M415.


Verbraucherforschung: Wer kauft unverpackt?

Das Forscherteam konnte drei Käufertypen ermitteln, die sich stark unterscheiden:

  •  „Seltenkäufer mit niedrigem Budget“ 
  • „besserverdienende Neukunden“ 
  • „unverpackt-Intensivkunden“

Jeder nutzt sowohl einen Unverpackt-Laden als Ort für regelmäßige Einkäufe als auch Supermärkte, Bioläden, Wochenmärkte und andere Einkaufsstätten – aber in ganz unterschiedlichem Maße. Die Seltenkäufer z. B. kaufen im Unverpackt-Laden v. a. Non Food, bspw. Hygieneprodukte. Die Neukunden kombinieren Unverpackt-Läden v. a. mit Supermärkten. Die Intensivkunden gehen viel seltener Einkaufen als die anderen. Für alle gilt jedoch: Die Lage und Erreichbarkeit spielen für die Wahl einer Einkaufsstätte offenbar die größte Rolle, aber auch das unverpackte Angebot und die Auswahl an Bioprodukten.

Es geht den meisten KundInnen v. a. um die Reduzierung von Abfall und Plastik. Auch die Möglichkeit, individuelle Mengen zu kaufen, ist für viele attraktiv. Darüber hinaus bewegt KundInnen die Atmosphäre, Beratung und Ladengestaltung sowie die besondere Produktqualität zum Einkauf in den Unverpackt-Läden.

Quelle: Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, Pressemeldung vom 03.07.2018


Unverpackt einkaufen in Deutschland

Seit Gründung der ersten Unverpackt-Läden 2014 sind stetig neue hinzugekommen. Auch etablierte Händler, etwa Biosupermärkte, experimentieren mit Unverpackt-Abteilungen. Aktuell gibt es über 70 Unverpackt-Läden in Deutschland – also in fast jeder größeren Stadt. Im April hat sich Unverpackt e. V. gegründet, der Verband der Unverpackt-Läden. Die Pioniere vernetzen sich und wollen in Zukunft stärker zusammenarbeiten. Unter www.netzwerk-unverpackt.de können Unverpackt-Läden ihr Profil registrieren lassen (oder per Mail: alexandra.wittwer@hnee.de).

=> Lesen Sie mehr zum Unverpackt-Trend im Special in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 5/2018.


Diesen Artikel finden Sie auch in Ernährungs Umschau 8/2018 auf Seite M415.

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Veröffentlicht: 15.08.2018

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