An der Studie nahmen insgesamt 1500 Personen in Bayern teil. Die Untersuchungen und Befragungen fanden zwischen Herbst 2021 und Frühjahr 2023 statt [1].

Aus der Studie geht u. a. hervor, dass der Verzehr von Fleisch und alkoholischen Getränken bei Erwachsenen in Bayern deutlich gesunken ist. Auch der Konsum an zuckerhaltigen Erfrischungsgetränken ist bei Erwachsenen rückläufig. Vor 20 Jahren wurden im Durchschnitt 145 mL/Tag an Erfrischungsgetränken konsumiert, während es heute nur noch gut 100 mL sind. Das Hauptgetränk der Bayern ist mit 1,4 L/Tag Trinkwasser, der Konsum von Bier beträgt 130 mL/Tag. Auch wenn die Bayern heute zudem mehr Gemüse und Getreideprodukte verzehren als noch vor 20 Jahren, sind 50 % der Erwachsenen übergewichtig. Anzeichen für Typ-2-Diabetes wurden bei 5 % der Befragten festgestellt.

„Die Bayerische Ernährungsstudie zeigt, dass wir uns insgesamt auf einem guten Weg zu einer ausgewogenen und gesundheitsförderlichen Ernährung befinden“, resümierte die Ernährungsministerin Michaela Kaniber, die die Studie in München vorstellte. Doch die hohen Zahlen in puncto Übergewicht und Diabetes seien ein Warnsignal, das alle Verbraucher*innen ernst nehmen müssten. Ministerin Kaniber: „Ernährungsbildung von klein an, ein noch stärkerer Fokus auf Bewegung und ein Umfeld, das zum Bewegen motiviert, aber auch ein gesundheitsförderliches Essensangebot in der Gemeinschaftsverpflegung sind hier wichtige Elemente unserer Strategie.“ Die Ernährungsstudie ist nach 1995 und 2003 die dritte ihrer Art und liefert wichtige Erkenntnisse zu den Ernährungsgewohnheiten. Diese sind wichtig für die Landwirtschaft und die Ernährungswirtschaft, für Politik und Verwaltung, aber natürlich auch für die Verbraucher*innen. Die Studie ist die Grundlage für Überlegungen, was künftig angebaut werden oder wo Ernährungsaufklärung ansetzen soll.

Weitere Informationen zur Bayerischen Ernährungsstudie 

 www.kern.bayern.de/wissenschaft/246886/index.php 

Literatur


1. Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn): Forschungsprojekt. Was isst Bayern? – Bayerische Ernährungsstudie. www.kern.bayern.de/wissenschaft/246886/index.php (last accessed on 21 October 2024).

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus (StMELF), Pressemeldung vom 21.10.2024




Diesen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 12/2024 auf Seite M690.


Im Auftrag des Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus hat das Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn) gemeinsam mit der Universität Augsburg, der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) sowie der Technischen Universität München (TUM) aktuelle Daten zum Ernährungsverhalten und Gesundheitsstatus der bayerischen Bevölkerung erfasst.


An der Studie nahmen insgesamt 1500 Personen in Bayern teil. Die Untersuchungen und Befragungen fanden zwischen Herbst 2021 und Frühjahr 2023 statt [1].

Aus der Studie geht u. a. hervor, dass der Verzehr von Fleisch und alkoholischen Getränken bei Erwachsenen in Bayern deutlich gesunken ist. Auch der Konsum an zuckerhaltigen Erfrischungsgetränken ist bei Erwachsenen rückläufig. Vor 20 Jahren wurden im Durchschnitt 145 mL/Tag an Erfrischungsgetränken konsumiert, während es heute nur noch gut 100 mL sind. Das Hauptgetränk der Bayern ist mit 1,4 L/Tag Trinkwasser, der Konsum von Bier beträgt 130 mL/Tag. Auch wenn die Bayern heute zudem mehr Gemüse und Getreideprodukte verzehren als noch vor 20 Jahren, sind 50 % der Erwachsenen übergewichtig. Anzeichen für Typ-2-Diabetes wurden bei 5 % der Befragten festgestellt.

„Die Bayerische Ernährungsstudie zeigt, dass wir uns insgesamt auf einem guten Weg zu einer ausgewogenen und gesundheitsförderlichen Ernährung befinden“, resümierte die Ernährungsministerin Michaela Kaniber, die die Studie in München vorstellte. Doch die hohen Zahlen in puncto Übergewicht und Diabetes seien ein Warnsignal, das alle Verbraucher*innen ernst nehmen müssten. Ministerin Kaniber: „Ernährungsbildung von klein an, ein noch stärkerer Fokus auf Bewegung und ein Umfeld, das zum Bewegen motiviert, aber auch ein gesundheitsförderliches Essensangebot in der Gemeinschaftsverpflegung sind hier wichtige Elemente unserer Strategie.“ Die Ernährungsstudie ist nach 1995 und 2003 die dritte ihrer Art und liefert wichtige Erkenntnisse zu den Ernährungsgewohnheiten. Diese sind wichtig für die Landwirtschaft und die Ernährungswirtschaft, für Politik und Verwaltung, aber natürlich auch für die Verbraucher*innen. Die Studie ist die Grundlage für Überlegungen, was künftig angebaut werden oder wo Ernährungsaufklärung ansetzen soll.

Weitere Informationen zur Bayerischen Ernährungsstudie 

 www.kern.bayern.de/wissenschaft/246886/index.php 

Literatur


1. Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn): Forschungsprojekt. Was isst Bayern? – Bayerische Ernährungsstudie. www.kern.bayern.de/wissenschaft/246886/index.php (last accessed on 21 October 2024).

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus (StMELF), Pressemeldung vom 21.10.2024




Diesen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 12/2024 auf Seite M690.


Bayerische Ernährungsstudie: „Was isst Bayern?“

An der Studie nahmen insgesamt 1500 Personen in Bayern teil. Die Untersuchungen und Befragungen fanden zwischen Herbst 2021 und Frühjahr 2023 statt [1].

Aus der Studie geht u. a. hervor, dass der Verzehr von Fleisch und alkoholischen Getränken bei Erwachsenen in Bayern deutlich gesunken ist. Auch der Konsum an zuckerhaltigen Erfrischungsgetränken ist bei Erwachsenen rückläufig. Vor 20 Jahren wurden im Durchschnitt 145 mL/Tag an Erfrischungsgetränken konsumiert, während es heute nur noch gut 100 mL sind. Das Hauptgetränk der Bayern ist mit 1,4 L/Tag Trinkwasser, der Konsum von Bier beträgt 130 mL/Tag. Auch wenn die Bayern heute zudem mehr Gemüse und Getreideprodukte verzehren als noch vor 20 Jahren, sind 50 % der Erwachsenen übergewichtig. Anzeichen für Typ-2-Diabetes wurden bei 5 % der Befragten festgestellt.

„Die Bayerische Ernährungsstudie zeigt, dass wir uns insgesamt auf einem guten Weg zu einer ausgewogenen und gesundheitsförderlichen Ernährung befinden“, resümierte die Ernährungsministerin Michaela Kaniber, die die Studie in München vorstellte. Doch die hohen Zahlen in puncto Übergewicht und Diabetes seien ein Warnsignal, das alle Verbraucher*innen ernst nehmen müssten. Ministerin Kaniber: „Ernährungsbildung von klein an, ein noch stärkerer Fokus auf Bewegung und ein Umfeld, das zum Bewegen motiviert, aber auch ein gesundheitsförderliches Essensangebot in der Gemeinschaftsverpflegung sind hier wichtige Elemente unserer Strategie.“ Die Ernährungsstudie ist nach 1995 und 2003 die dritte ihrer Art und liefert wichtige Erkenntnisse zu den Ernährungsgewohnheiten. Diese sind wichtig für die Landwirtschaft und die Ernährungswirtschaft, für Politik und Verwaltung, aber natürlich auch für die Verbraucher*innen. Die Studie ist die Grundlage für Überlegungen, was künftig angebaut werden oder wo Ernährungsaufklärung ansetzen soll.

Weitere Informationen zur Bayerischen Ernährungsstudie 

 www.kern.bayern.de/wissenschaft/246886/index.php 

Literatur

1. Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn): Forschungsprojekt. Was isst Bayern? – Bayerische Ernährungsstudie. www.kern.bayern.de/wissenschaft/246886/index.php (last accessed on 21 October 2024).

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus (StMELF), Pressemeldung vom 21.10.2024


Diesen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 12/2024 auf Seite M690.
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Veröffentlicht: 12.12.2024

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