free access to english version






Ausgewählte Ergebnisse einer Expertenbefragung

Jessica Aschemann-Witzel, Aarhus/Dänemark; Federico J. A. Perez-Cueto, Aalborg/Dänemark; Barbara Niedzwiedzka, Kraków/Polen; Wim Verbeke, Gent/Belgien; Tino Bech-Larsen, Aarhus/Dänemark

Peer-Review-Verfahren | Eingegangen: 15.05.2013 | Akzeptiert: 19.08.2013

Im Rahmen von „Social Marketing“ werden Marketing-Ansätze auch für nicht-kommerzielle Ziele eingesetzt. Im Bereich der öffentlichen Gesundheitsförderung fehlt es dafür aber noch an Akzeptanz und erfolgreicher Umsetzung. Im Rahmen einer europaweiten Expertenbefragung wurde erhoben, unter welchen Bedingungen Social Marketing zur Förderung gesunder Ernährung zu einem anerkannten und erfolgreichen Instrument im Repertoire der Entscheidungsträger werden kann.


Der Ansatz des „Social Marketing“ – das bedeutet, Konzept und Methoden des Marketings für soziale Zwecke einzusetzen – ist im Bereich der Förderung ausgewogener Ernährung noch wenig üblich. In einer dieser Studie vorausgehenden Fallstudie erfolgreichen kommerziellen Lebensmittel-Marketings wurden Erfolgsfaktoren für die Kommunikation gesundheitsrelevanter Aspekte ermittelt.

In einer Delphi-Expertenbefragung wurde nun diskutiert, wie akzeptabel diese Faktoren sind und ob und welche Ressourcen und Kompetenzen nötig sind, um sie in öffentlichen Kampagnen erfolgreich umzusetzen. Die Experten befürworteten den Einsatz größtenteils, aber schlugen eine Reihe Bedingungen für den verantwortungsvollen Einsatz vor. Sie diskutierten Stärken und Schwächen öffentlicher Institutionen bezüglich der für den Einsatz nötigen Ressourcen und Kompetenzen sowie Möglichkeiten, Ressourcen und Kompetenzen zu erlangen oder zu verbessern.

Schlüsselwörter: Social Marketing, Erfolgsfaktoren, Experten, Übertragbarkeit

How acceptable is social marketing for more healthful eating? Selected findings from an expert interview study

Jessica Aschemann-Witzel, Aarhus/Denmark; Federico J. A. Perez-Cueto, Aalborg/Denmark; Barbara Niedzwiedzka, Kraków/Poland; Wim Verbeke, Gent/Belgien; Tino Bech-Larsen, Aarhus/Denmark

Summary The social marketing approach – that is to say applying marketing concepts and methods for social purposes – is not yet customary in promoting a balanced diet. Key success factors for communicating health-related information were identified in a case study exploring successful commercial food marketing. In a subsequent Delphi expert survey, it was discussed which resources and skills are needed to successfully implement these factors in public campaigns. Most experts advocated their use, but suggested a number of conditions for their responsible use. They discussed public authorities’ strengths and weaknesses regarding resources and skills and outlined how public authorities can acquire or improve the competences needed.

Keywords: social marketing, success factors, experts, transferability

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs Umschau 11/13 von Seite 188 bis 193.




free access to english version






Ausgewählte Ergebnisse einer Expertenbefragung

Jessica Aschemann-Witzel, Aarhus/Dänemark; Federico J. A. Perez-Cueto, Aalborg/Dänemark; Barbara Niedzwiedzka, Kraków/Polen; Wim Verbeke, Gent/Belgien; Tino Bech-Larsen, Aarhus/Dänemark

Peer-Review-Verfahren | Eingegangen: 15.05.2013 | Akzeptiert: 19.08.2013

Im Rahmen von „Social Marketing“ werden Marketing-Ansätze auch für nicht-kommerzielle Ziele eingesetzt. Im Bereich der öffentlichen Gesundheitsförderung fehlt es dafür aber noch an Akzeptanz und erfolgreicher Umsetzung. Im Rahmen einer europaweiten Expertenbefragung wurde erhoben, unter welchen Bedingungen Social Marketing zur Förderung gesunder Ernährung zu einem anerkannten und erfolgreichen Instrument im Repertoire der Entscheidungsträger werden kann.


Der Ansatz des „Social Marketing“ – das bedeutet, Konzept und Methoden des Marketings für soziale Zwecke einzusetzen – ist im Bereich der Förderung ausgewogener Ernährung noch wenig üblich. In einer dieser Studie vorausgehenden Fallstudie erfolgreichen kommerziellen Lebensmittel-Marketings wurden Erfolgsfaktoren für die Kommunikation gesundheitsrelevanter Aspekte ermittelt.

In einer Delphi-Expertenbefragung wurde nun diskutiert, wie akzeptabel diese Faktoren sind und ob und welche Ressourcen und Kompetenzen nötig sind, um sie in öffentlichen Kampagnen erfolgreich umzusetzen. Die Experten befürworteten den Einsatz größtenteils, aber schlugen eine Reihe Bedingungen für den verantwortungsvollen Einsatz vor. Sie diskutierten Stärken und Schwächen öffentlicher Institutionen bezüglich der für den Einsatz nötigen Ressourcen und Kompetenzen sowie Möglichkeiten, Ressourcen und Kompetenzen zu erlangen oder zu verbessern.

Schlüsselwörter: Social Marketing, Erfolgsfaktoren, Experten, Übertragbarkeit

How acceptable is social marketing for more healthful eating? Selected findings from an expert interview study

Jessica Aschemann-Witzel, Aarhus/Denmark; Federico J. A. Perez-Cueto, Aalborg/Denmark; Barbara Niedzwiedzka, Kraków/Poland; Wim Verbeke, Gent/Belgien; Tino Bech-Larsen, Aarhus/Denmark

Summary The social marketing approach – that is to say applying marketing concepts and methods for social purposes – is not yet customary in promoting a balanced diet. Key success factors for communicating health-related information were identified in a case study exploring successful commercial food marketing. In a subsequent Delphi expert survey, it was discussed which resources and skills are needed to successfully implement these factors in public campaigns. Most experts advocated their use, but suggested a number of conditions for their responsible use. They discussed public authorities’ strengths and weaknesses regarding resources and skills and outlined how public authorities can acquire or improve the competences needed.

Keywords: social marketing, success factors, experts, transferability

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs Umschau 11/13 von Seite 188 bis 193.


Wie akzeptiert ist „Social Marketing“ für eine ausgewogenere Ernährung?

free access to english version


Ausgewählte Ergebnisse einer Expertenbefragung

Jessica Aschemann-Witzel, Aarhus/Dänemark; Federico J. A. Perez-Cueto, Aalborg/Dänemark; Barbara Niedzwiedzka, Kraków/Polen; Wim Verbeke, Gent/Belgien; Tino Bech-Larsen, Aarhus/Dänemark

Peer-Review-Verfahren | Eingegangen: 15.05.2013 | Akzeptiert: 19.08.2013

Im Rahmen von „Social Marketing“ werden Marketing-Ansätze auch für nicht-kommerzielle Ziele eingesetzt. Im Bereich der öffentlichen Gesundheitsförderung fehlt es dafür aber noch an Akzeptanz und erfolgreicher Umsetzung. Im Rahmen einer europaweiten Expertenbefragung wurde erhoben, unter welchen Bedingungen Social Marketing zur Förderung gesunder Ernährung zu einem anerkannten und erfolgreichen Instrument im Repertoire der Entscheidungsträger werden kann.

Der Ansatz des „Social Marketing“ – das bedeutet, Konzept und Methoden des Marketings für soziale Zwecke einzusetzen – ist im Bereich der Förderung ausgewogener Ernährung noch wenig üblich. In einer dieser Studie vorausgehenden Fallstudie erfolgreichen kommerziellen Lebensmittel-Marketings wurden Erfolgsfaktoren für die Kommunikation gesundheitsrelevanter Aspekte ermittelt.

In einer Delphi-Expertenbefragung wurde nun diskutiert, wie akzeptabel diese Faktoren sind und ob und welche Ressourcen und Kompetenzen nötig sind, um sie in öffentlichen Kampagnen erfolgreich umzusetzen. Die Experten befürworteten den Einsatz größtenteils, aber schlugen eine Reihe Bedingungen für den verantwortungsvollen Einsatz vor. Sie diskutierten Stärken und Schwächen öffentlicher Institutionen bezüglich der für den Einsatz nötigen Ressourcen und Kompetenzen sowie Möglichkeiten, Ressourcen und Kompetenzen zu erlangen oder zu verbessern.

Schlüsselwörter: Social Marketing, Erfolgsfaktoren, Experten, Übertragbarkeit

How acceptable is social marketing for more healthful eating? Selected findings from an expert interview study

Jessica Aschemann-Witzel, Aarhus/Denmark; Federico J. A. Perez-Cueto, Aalborg/Denmark; Barbara Niedzwiedzka, Kraków/Poland; Wim Verbeke, Gent/Belgien; Tino Bech-Larsen, Aarhus/Denmark

Summary The social marketing approach – that is to say applying marketing concepts and methods for social purposes – is not yet customary in promoting a balanced diet. Key success factors for communicating health-related information were identified in a case study exploring successful commercial food marketing. In a subsequent Delphi expert survey, it was discussed which resources and skills are needed to successfully implement these factors in public campaigns. Most experts advocated their use, but suggested a number of conditions for their responsible use. They discussed public authorities’ strengths and weaknesses regarding resources and skills and outlined how public authorities can acquire or improve the competences needed.

Keywords: social marketing, success factors, experts, transferability

Den vollständigen Artikel finden Sie in Ernährungs Umschau 11/13 von Seite 188 bis 193.

News zum Thema des Artikels

Zwei Personen sitzen am Tisch und prüfen ein Schriftstück

Online News: Leopoldina veröffentlicht Positionspapier zur Prävention und Therapie von Adipositas

Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina hat einen Policy Brief zur Eindämmung der Adipositas-Epidemie in Deutschland veröffentlicht. Darin empfiehlt sie Strategien zur Prävention und Therapie von Adipositas …
weiterlesen

5 Grafiken von Menschen in unetrschiedlichen Essumgebungen

Lesetipp Heft 2/2026: Wie Ernährungsumgebungen in grafischen Modellen dargestellt werden

Das Konzept der Ernährungsumgebungen versucht die verschieden Einflussebenen auf das individuelle Ernährungsverhalten zu verdeutlichen. Der Special Beitrag stellt verschiedene Modelle mit ihren Stärken und Limitationen für Public Health-Aufgaben vor …
weiterlesen

Online News: Pflanzenbasierte Ernährung kann das Risiko von Multimorbidität senken

In einer groß angelegten multinationalen Studie mit mehr als 400.000 Personen wurden Ernährungsgewohnheiten und Krankheitsverläufe analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass eine vorwiegend pflanzliche Ernährungsweise mit einem geringeren Risiko für Krebs, Diabetes mellitu …
weiterlesen

Artikelfakten

DOI: 2013.037
Veröffentlicht: 14.11.2013

Themen des Artikels

Dieser Artikel erscheint in

Artikel teilen

Weitere Artikel zum Thema

Regionale Hülsenfrüchte in der Ernährung

Teil 1 Einführung: Mehr Hülsenfrüchte auf den Teller Es gibt viele Gründe, warum weniger Fleisch und mehr Hülsenfrüchte auf dem Teller nachhaltig und gesund sind. Hülsenfrüchte liefern hochwertiges pflanzliches Eiweiß (nicht nur) für eine vegetarische oder vegane Ernähr … weiterlesen

15.09.2025

Lebensmittelbasierte Ernährungsempfehlungen für Kinder und Jugendliche und Planetare Gesundheit

Update der Optimierten Mischkost Der globale Klimawandel erfordert einen Paradigmenwechsel in der Ernährung. In der vorliegenden Studie wurde die Nachhaltigkeit des lebensmittelbasierten Ernährungskonzepts der Optimierten Mischkost (OMK) für Kinder und Jugendliche unter … weiterlesen

15.09.2025

Mehr Auswahl am gemeinsamen Tisch

Alternativprodukte zu tierischen Lebensmitteln als Beitrag zu einer nachhaltigeren Ernährung Im Interview mit der ERNÄHRUNGS UMSCHAU erläutern die Beiratsmitglieder Prof. Dr. Monika Pischetsrieder, Lehrstuhl für Lebensmittelchemie, Universität Erlangen-Nürnberg, Prof. D … weiterlesen

Der Bildungsort Esstisch

Gemeinsames Essen als Bildungsanlass  Mahlzeiten bieten Kindern die Möglichkeit für zahlreiche Lernerfahrungen. Sie lernen verschiedene Lebensmittel kennen und üben durch Ausprobieren und Selber-Machen, ihren Körper und dessen Bedürfnisse zu spüren. Wichtig ist ein … weiterlesen

13.08.2025

Alternative Ernährungsformen

Teil 3: Ernährungsformen mit Gesundheitsversprechen im Vordergrund In Teil 3 der Artikelreihe zu alternativen Ernährungsformen (AE) (Teile 1 [1] und 2 [2]) liegt der Fokus auf Ernährungsformen, bei denen Gesundheitsversprechen bzw. -aspekte im Vordergrund stehen. Im Geg … weiterlesen

13.08.2025

Umsetzung des DGE-Qualitätsstandards für die Verpflegung in einer Hochschule

free access to english version Peer-Review-Verfahren /  Manuskript (Original) eingereicht: 25.10.2024; Überarbeitung angenommen: 25.03.2025 Faktoren der (Nicht-)Verstetigung1 Hintergrund und Fragestellung Die Gemeinschaftsverpflegung in den verschiedenen Lebenswelt … weiterlesen

14.07.2025

Pflanzliche Speisefette und -öle, Teil 10

Teil 10: Leindotteröl Leindotteröl ist in den letzten Jahrzehnten etwas in Vergessenheit geraten, obwohl es sich um ein wertvolles, heimisches Öl handelt. Die wirtschaftliche und ernährungsphysiologische Bedeutung sowie die Besonderheiten dieses Öls werden im vorliegend … weiterlesen

14.07.2025

Hitze in der stationären Gesundheitsversorgung

Ernährungsbasierte Hitzeschutzmaßnahmen in Gesundheitseinrichtungen Der fortschreitende Klimawandel stellt eine erhebliche Bedrohung für die öffentliche Gesundheit dar. In Deutschland ist Hitze mit aktuell rund 3000 Todesfällen im Jahr die tödlichste Folgeerscheinung. A … weiterlesen