Die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen, die 2015 von der Generalversammlung verabschiedet wurden, bilden ein Rahmenwerk für die ökologische, ökonomische und soziale Entwicklung bis ins Jahr 2030 und haben sich zu einer sozialen Norm für die globale Transformation entwickelt. Innerhalb dieser 17 Nachhaltigkeitsziele, genauer gesagt im Ziel 12.31, wird für die Einzelhandels- und Verbraucher*innenebene eine Halbierung der weltweiten Lebensmittelverschwendung pro Kopf angestrebt [1]. Zur Erreichung dieses ambitionierten Ziels, das sowohl in die von der EU-Kommission vorgelegten Farm-to-Fork-Strategie [2] als auch in die „Nationale Strategie gegen Lebensmittelverschwendung“ der Deutschen Bundesregierung [3] Eingang gefunden hat, sind koordiniertes und wirkungsvolles Handeln von der Politik und auf allen Stufen der Wertschöpfungskette einschließlich der Verbraucher*innen notwendig.

Der Beitrag2 beschreibt die aktuelle Problemlage der Lebensmittelverschwendung auf nationaler wie internationaler Ebene und diskutiert Maßnahmen zur Reduktion von Food Waste entlang der Handlungsfelder Gesellschaft, Markt und Politik.


Food Waste als globale Herausforderung


Food Waste ist eine globale Herausforderung. Weltweit gehen rund 13 % der produzierten Lebensmittel nach der Ernte entlang der Wertschöpfungskette bis zum Handel verloren [4]. Weitere 17 % der globalen Lebensmittelproduktion werden auf den Stufen des Handels, der Außer-Haus-Verpflegung und speziell in den Privathaushalten verschwendet [5]. Eine wachsende Weltbevölkerung sowie der voranschreitende Klimawandel lässt die Reduktion von Food Waste zu einer primären gesamtgesellschaftlichen Aufgabe werden. ...




Den vollständigen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 8/2023 auf den Seiten M500 bis M508.




Die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen, die 2015 von der Generalversammlung verabschiedet wurden, bilden ein Rahmenwerk für die ökologische, ökonomische und soziale Entwicklung bis ins Jahr 2030 und haben sich zu einer sozialen Norm für die globale Transformation entwickelt. Innerhalb dieser 17 Nachhaltigkeitsziele, genauer gesagt im Ziel 12.31, wird für die Einzelhandels- und Verbraucher*innenebene eine Halbierung der weltweiten Lebensmittelverschwendung pro Kopf angestrebt [1]. Zur Erreichung dieses ambitionierten Ziels, das sowohl in die von der EU-Kommission vorgelegten Farm-to-Fork-Strategie [2] als auch in die „Nationale Strategie gegen Lebensmittelverschwendung“ der Deutschen Bundesregierung [3] Eingang gefunden hat, sind koordiniertes und wirkungsvolles Handeln von der Politik und auf allen Stufen der Wertschöpfungskette einschließlich der Verbraucher*innen notwendig.

Der Beitrag2 beschreibt die aktuelle Problemlage der Lebensmittelverschwendung auf nationaler wie internationaler Ebene und diskutiert Maßnahmen zur Reduktion von Food Waste entlang der Handlungsfelder Gesellschaft, Markt und Politik.


Food Waste als globale Herausforderung


Food Waste ist eine globale Herausforderung. Weltweit gehen rund 13 % der produzierten Lebensmittel nach der Ernte entlang der Wertschöpfungskette bis zum Handel verloren [4]. Weitere 17 % der globalen Lebensmittelproduktion werden auf den Stufen des Handels, der Außer-Haus-Verpflegung und speziell in den Privathaushalten verschwendet [5]. Eine wachsende Weltbevölkerung sowie der voranschreitende Klimawandel lässt die Reduktion von Food Waste zu einer primären gesamtgesellschaftlichen Aufgabe werden. ...




Den vollständigen Artikel finden Sie auch in ERNÄHRUNGS UMSCHAU 8/2023 auf den Seiten M500 bis M508.


Wie der Herausforderung Food Waste begegnen?

Die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen, die 2015 von der Generalversammlung verabschiedet wurden, bilden ein Rahmenwerk für die ökologische, ökonomische und soziale Entwicklung bis ins Jahr 2030 und haben sich zu einer sozialen Norm für die globale Transformation entwickelt. Innerhalb dieser 17 Nachhaltigkeitsziele, genauer gesagt im Ziel 12.31, wird für die Einzelhandels- und Verbraucher*innenebene eine Halbierung der weltweiten Lebensmittelverschwendung pro Kopf angestrebt [1]. Zur Erreichung dieses ambitionierten Ziels, das sowohl in die von der EU-Kommission vorgelegten Farm-to-Fork-Strategie [2] als auch in die „Nationale Strategie gegen Lebensmittelverschwendung“ der Deutschen Bundesregierung [3] Eingang gefunden hat, sind koordiniertes und wirkungsvolles Handeln von der Politik und auf allen Stufen der Wertschöpfungskette einschließlich der Verbraucher*innen notwendig.

Der Beitrag2 beschreibt die aktuelle Problemlage der Lebensmittelverschwendung auf nationaler wie internationaler Ebene und diskutiert Maßnahmen zur Reduktion von Food Waste entlang der Handlungsfelder Gesellschaft, Markt und Politik.

Food Waste als globale Herausforderung

Food Waste ist eine globale Herausforderung. Weltweit gehen rund 13 % der produzierten Lebensmittel nach der Ernte entlang der Wertschöpfungskette bis zum Handel verloren [4]. Weitere 17 % der globalen Lebensmittelproduktion werden auf den Stufen des Handels, der Außer-Haus-Verpflegung und speziell in den Privathaushalten verschwendet [5]. Eine wachsende Weltbevölkerung sowie der voranschreitende Klimawandel lässt die Reduktion von Food Waste zu einer primären gesamtgesellschaftlichen Aufgabe werden. …


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Verschlagwortet mit: United Nations (UN), Food Waste

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Rubrik: Special
Veröffentlicht: 15.08.2023

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