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Eine chronische Nierenerkrankung (CKD) tritt häufig erst in der zweiten Lebenshälfte auf. Wie auch bei den anderen Organen nimmt die Leistungsfähigkeit der Niere mit zunehmendem Alter ab. Wenn z. B. Diabetes mellitus Typ 2, Bluthochdruck oder Rauchen die vielen kleinen Gefäße der Niere zusätzlich schädigen, kann diese ihre Funktion einbüßen. Sinkt die Nierenfunktion unter 10 %, sind die Betroffenen auf eine Nierenersatztherapie (Transplantation oder Dialyse) angewiesen.
Da ein dialysepflichtiges Nierenversagen zusätzlich mit einem deutlich erhöhten Herz-Kreislauf-Risiko verbunden ist, empfiehlt die DGfN PatientInnen mit einer noch leichtgradigen Nierenfunktionseinschränkung, darauf zu achten, ihre Nieren möglichst lange funktionstüchtig zu erhalten.