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Die Essenzialität von Zink ist seit über einem Jahrhundert bekannt: Für Pflanzen wurde sie bereits vor mehr als 100 Jahren beschrieben, für Tiere im Jahr 1934 und für den Menschen im Jahr 1961 [1]. Die herausragende Bedeutung von Zink in biologischen Systemen beruht auf seinen besonderen physikalisch-chemischen Eigenschaften. Zink ist nach Eisen das zweithäufigste Übergangsmetall im menschlichen Körper [2]. Als vergleichsweise kleines Ion mit hohem Ionisierungspotenzial fungiert Zn²+ als starker Elektronenakzeptor (Lewis-Säure). Diese Eigenschaft verleiht dem Zinkion die Fähigkeit, stabile, aber zugleich leicht austauschbare Bindungen mit organischen Liganden einzugehen. …