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Auf dem 2. Deutschen Fußverkehrskongress am 11. und 12. Oktober 2018 in Berlin hat das Umweltbundesamt (UBA) eine bundesweite Fußverkehrsstrategie1 vorgestellt. Luftreinhaltung und mehr körperliche Aktivität, aber auch das „soziale Miteinander“ sollen damit unterstützt werden.
Die Vision: Mehr Menschen legen mehr Wege zu Fuß zurück, der Fußverkehr wird sicherer und barrierefrei. Lange Umwege zugunsten des Autoverkehrs, Unter- und Überführungen sollen v. a. im Städtebau der Zukunft einer fußgängerfreundlichen Gestaltung – ergänzt durch das nötige Maß an Öffis2 weichen. Für 2030 wird eine Steigerung des Fußverkehrsanteils an den Wegen der Deutschen um die Hälfte angestrebt: von derzeit durchschnittlich 27 % in Kernstädten auf 41 % und von durchschnittlich 23 % in ländlichen Kreisen auf 35 %. Das UBA sieht in der menschlichen Mobilität ein „Querschnittsthema“ und eine „interministerielle Aufgabe vieler Ressorts“.
Hier sollten wir uns als Ernährungsexperten einbringen, damit sich die Fußverkehrsstrategie nicht auf Fußgängerzonen und verkehrsberuhigte Spielstraßen reduziert. Wir könnten die UBA-Visionäre doch mit weiteren Ideen unterstützen:
Ich bin zwar skeptisch, dass das UBA mit seinen Plänen „interministerielle“ Unterstützung findet, solange z. B. das Verkehrsministerium offensichtlich hauptsächlich als Autoministerium (und nicht als Mobilitätsministerium) agiert. Aber wenn Sie weitere gute Ideen haben, können Sie diese ja gerne an das UBA weiterleiten! Jede Unterstützung zählt. Also, guten Fußweg!
Ihr Udo Maid-Kohnert
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1 www.umweltbundesamt.de/presse/pressemitteilungen/fussverkehr-staerken-umwelt-schonen-staedte Zugriff 18.10.18
2 Öffentlicher Nahverkehr