Nahrungsergänzungsmittel im Überblick

Nahrungsergänzungsmittel im Überblick

Nahrungsergänzungsmittel (NEM) sind frei verkäufliche Lebensmittel, die Vitamine, Mineralstoffe oder andere Substanzen in konzentrierter Form enthalten und die ohne behördliches Zulassungsverfahren in den Verkehr gebracht werden. Ihr Einsatz reicht von der Prävention über therapiebegleitende Maßnahmen bis hin zu Lifestyle-Anwendungen. Die wissenschaftliche Evidenz ist äußerst heterogen: Während für einzelne Präparate ein gesundheitlicher Nutzen eindeutig belegt ist, fehlt für die meisten Produkte ein entsprechender Nachweis. Gleichzeitig können hohe Dosierungen, Wechselwirkungen mit Arzneimitteln sowie potenziell toxische Inhaltsstoffe gesundheitliche Risiken bergen. Der vorliegende Übersichtsartikel stellt die rechtlichen Rahmenbedingungen dar, erläutert Kriterien zur Bewertung von Produktqualität und Dosierung und diskutiert Beispiele für sinnvolle, unkritische sowie gefährliche NEM mit dokumentierten Risiken im klinischen und ernährungsmedizinischen Kontext.

Psychologische Methoden in der Ernährungsberatung

Psychologische Methoden in der Ernährungsberatung

Dieser Beitrag hat das Ziel, Ernährungsberater*innen eine praxisorientierte Einführung in die Relevanz und Anwendung psychologischer Methoden zu geben. Dazu wird ein Überblick über zentrale psychologische Methoden gegeben, ohne diese im Detail zu beschreiben. Im Fokus steht, das Bewusstsein für die psychologischen Dimensionen der Ernährungsberatung zu stärken, deren Berücksichtigung maßgeblich zum Beratungserfolg beiträgt. Damit möchte der Artikel die praxisnahe Weiterentwicklung der ernährungspsychologischen Kompetenz im Beratungsalltag unterstützen – und damit letztlich zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung insgesamt beitragen.

Gewichtsstigmatisierung

Gewichtsstigmatisierung

Gewichtsstigmatisierung ist ein bedeutendes Problem im Gesundheitswesen und beeinträchtigt die Lebensqualität vieler Menschen mit höherem Gewicht. In der Ernährungsberatung wird die Bedeutung neuer gewichtsinklusiver Ansätze, die Stigmatisierung reduzieren und den Fokus auf ganzheitliche Gesundheit legen, zunehmend erkannt. Dieser Artikel beschreibt praktische Strategien für eine klient*innenzentrierte Beratung, die eine wertschätzende Kommunikation gegenüber Menschen mit unterschiedlichen Körperformen unterstützt.

Gewichtsstigmatisierung

Gewichtsstigmatisierung

Gewichtsstigmatisierung ist ein bedeutendes Problem im Gesundheitswesen und beeinträchtigt die Lebensqualität vieler Menschen mit höherem Gewicht. In der Ernährungsberatung wird die Bedeutung neuer gewichtsinklusiver Ansätze, die Stigmatisierung reduzieren und den Fokus auf ganzheitliche Gesundheit legen, zunehmend erkannt. Dieser Artikel beschreibt praktische Strategien für eine klient*innenzentrierte Beratung, die eine wertschätzende Kommunikation gegenüber Menschen mit unterschiedlichen Körperformen unterstützt.

Ernährung bei Lebererkrankungen

Ernährung bei Lebererkrankungen

Die Ernährung spielt eine zentrale Rolle bei der Entstehung, Vorbeugung und Behandlung zahlreicher Erkrankungen. Neben Herz-Kreislauf- Erkrankungen, Diabetes und Adipositas sind auch Lebererkrankungen zu nennen [1]. Die Leber übernimmt essenzielle Funktionen in der Verdauung und der Entgiftung. Ungesunde Ernährungsgewohnheiten können ihre Funktion jedoch erheblich beeinträchtigen und zur Entwicklung von Lebererkrankungen beitragen.

Beratungspraxis

Beratungspraxis

Ernährungsberatung betrifft nicht nur die Faktoren Essen und Trinken als Energie- sowie Flüssigkeitszufuhr im Rahmen von Prävention und Therapie. Beratungsfachkräfte benötigen weitere umfassende Kenntnisse, um herausfordernden Situationen gerecht zu werden. Hierzu gehören ein Verständnis von gesellschaftlichen und kulturellen Bedingungen genauso wie die Berücksichtigung der Auswirkungen von Familien-, Freundschafts- und Arbeitssystemen. Alle Bereiche werden durch die Psychologie verbunden, d. h. das Erleben und Verhalten von Menschen. Im Praxisalltag zeigen sich häufig Überschneidungen der Themen Ernährung und Psychologie, doch wo endet der Kompetenzbereich der Ernährungsberatung und wo beginnen andere Arbeitsfelder? Dieser Artikel zeigt Handlungsstrategien für herausfordernde Beratungssituationen.

Lebensmittelverarbeitung

Lebensmittelverarbeitung

Dieser Beitrag ist der Start in eine Serie zum Themenkomplex Lebensmittelverarbeitung, die in weiteren Heftausgaben unter der Rubrik Basiswissen fortgesetzt wird. Neben einfachen Zubereitungsverfahren im Privathaushalt werden komplexe Methoden in der Gemeinschaftsverpflegung und Lebensmittelindustrie betrachtet. Dabei werden auch Aspekte der Nachhaltigkeit sowie der Nutzung von Nebenprodukten, die während des Herstellungsprozesses entstehen, aber nicht das Hauptprodukt darstellen, berücksichtigt. Das Ziel ist u. a., dass die Leser*innen wissenschaftlich fundierte Informationen über physiologisch/diätetisch relevante Verarbeitungsverfahren erhalten und veralteten oder falschen Darstellungen über bestimmte Verfahren argumentativ begegnen können. Der vorliegende Beitrag führt mit einer Übersicht in die Thematik ein.

Ernährungstherapie bei Dialyse, Teil 2

Ernährungstherapie bei Dialyse, Teil 2

Nach den ersten beiden Teilen dieser Reihe zur Ernährungstherapie bei CKD [1] und den Aspekten Mangelernährung, Energie-/Proteinzufuhr und Hyperkaliämie bei Dialysetherapie [2] stehen in diesem Teil die zwei weiteren wichtigen Inhalte der Ernährungstherapie in der Dialysephase im Mittelpunkt: die Phosphatproblematik und die Flüssigkeitszufuhr.

Ernährungstherapie bei Dialyse

Ernährungstherapie bei Dialyse

Das Nierenversagen und der Beginn der Dialysetherapie stellen eine Zäsur in der Behandlung und im Alltag von Patient*innen mit chronischer Nierenerkrankung (chronic kidney disease, CKD) dar. Nach dem ersten Teil dieser Reihe zur Ernährungstherapie bei CKD [1] steht in diesem und dem nächsten Teil daher die Ernährungstherapie während der Dialysebehandlung im Mittelpunkt. In diesem Artikel liegt der Schwerpunkt auf Mangelernährung, Energie- und Proteinzufuhr sowie Hyperkaliämie, der letzte Teil der Reihe (in einer der nächsten Ausgaben) wird die Phosphatproblematik und die Flüssigkeitszufuhr behandeln.

Ernährung bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen mit cholestatischen Lebererkrankungen

Ernährung bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen mit cholestatischen Lebererkrankungen

Cholestatische Lebererkrankungen bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen haben erhebliche Auswirkungen auf den Ernährungsstatus, den Knochenstoffwechsel, das Wachstum und die Entwicklung. Sie führen neben Maldigestion und Malabsorption zu einem erhöhten Energiebedarf, wodurch es häufig zu einer Mangelernährung kommt und sich das Risiko für Morbidität und Mortalität erhöht. Daher ist eine gezielte Ernährungstherapie erforderlich, die von einem multidisziplinären Team aus spezialisierten Ärzten und Ärztinnen, Ernährungssowie Pflegefachkräften durchgeführt werden sollte. Dieser Übersichtsartikel fasst die aktuelle Literatur zu den ernährungsbezogenen Aspekten der Behandlung von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen mit cholestatischen Lebererkrankungen zusammen. Es werden Ernährungsempfehlungen und Beispiel-Tageskostpläne für diese Altersgruppen erläutert und die Herausforderungen, die sich bei dieser speziellen Ernährungstherapie ergeben, aufgezeigt.

Update Lebensmittelallergien

Update Lebensmittelallergien

Etwa ein Drittel der deutschen Bevölkerung glaubt, an einer Lebensmittelallergie zu leiden. Häufig ist den Betroffenen dabei nicht bewusst, dass es einen Unterschied zwischen einer allergischen und einer nicht allergischen Reaktion gibt. Dieser Beitrag widmet sich ausschließlich den allergischen Unverträglichkeitsreaktionen.

Potenziell kritische Nährstoffe bei vegetarischer und veganer Ernährung

Potenziell kritische Nährstoffe bei vegetarischer und veganer Ernährung

Pflanzliche Lebensmittel bieten ein vielfältiges Spektrum an nährstoffreichen Lebensmitteln. Dennoch kann der Verzicht auf einzelne Lebensmittel oder Lebensmittelgruppen dazu führen, dass essenzielle Nährstoffe nicht in bedarfsgerechten Mengen zugeführt werden. Dies kann langfristig die Ausbildung von Nährstoffmangelerscheinungen begünstigen. Der vorliegende Beitrag ist der zweite Teil der Betrachtung kritischer Nährstoffe vegetarischer und veganer Ernährungsweisen. Neben Informationen zu den physiologischen Wirkungen und Zufuhrempfehlungen sind Angaben zur aktuellen Versorgungslage sowie Möglichkeiten zur Bedarfsdeckung und geeignete Laborparameter bzw. Untersuchungsmethoden enthalten. Im ersten Teil wurden bereits Protein und unentbehrliche Aminosäuren, langkettige n-3-Fettsäuren sowie die Vitamine B 12, B 2 und A vorgestellt. Der Fokus des zweiten Teils liegt auf Mineralstoffen und Spurenelementen, genauer Calcium, Eisen, Zink, Selen und Jod.