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  • 2. Junges Forum Public Health Nutrition


Zum zweiten Mal fand an der Hochschule Fulda das „Junge Forum Public Health Nutrition“ (PHN) statt. Veranstaltet vom studentischen Projekt „Pro PHN“ bot das Forum den Teilnehmern am 1. März neben ausnahmslos interessanten Vorträgen Raum und Zeit zur Vernetzung. Die Gelegenheit nutzten knapp 80 Nachwuchskräfte; die Referenten konnten Studienergebnisse oder -vorhaben präsentieren und erfuhren in lebhaften Diskussionen Feedback und weitere Anregungen.

Begrüßt wurden die Teilnehmer von Studiengangsleiterin Prof. Dr. Kathrin KOHLENBERG-MÜLLER und von Prof. Dr. Anja KROKE. Die Eingangsvorträge widmeten sich dem Wissenschaftsgebiet und Berufsfeld PHN in Großbritannien und Deutschland.

Wie die Lebens(ess)welten von sozial benachteiligten alleinerziehenden Müttern aussehen, stellte Dr. Stefanie ANDRÉ vor. Das Zusammenspiel von Umweltfaktoren und Erbgut am Beispiel Brustkrebs erläuterte Dr. Anja RUDOLPH vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg.

Zentral war der Vortrag von Verena LINDACHER (Universität Regensburg) – die Kommunikationswissenschaftlerin und MSc Public Health stellte anhand von Daten einer Inhaltsanalyse vor, wie ernährungsbezogene Themen in Facebook kommuniziert werden. Die meisten Posts zu Ernährungsverhalten ließen sich im Rahmen der Inhaltsanalyse den Themenfeldern Geselligkeit, Spaß oder Stolz auf Leistung zuordnen. Gesundheitliches Risikoverhalten wird zudem mehrheitlich positiv konnotiert dargestellt. LINDACHER schlussfolgert, dass ernährungsbezogenes Gesundheits- und Risikoverhalten auf Facebook vornehmlich dazu genutzt wird, um einen positiven Eindruck der eigenen Person herzustellen.

Was LINDACHER fassbar machte: Soziale Online-Netzwerke sind mittlerweile fester Bestandteil der Lebenswelt jüngerer Menschen. Daher dürfen sie als neuartige Settings für Gesundheitsförderung oder ernährungsbezogene Interventionen – neben Settings wie Kita, Schule oder Arbeitsplatz – nicht vernachlässigt werden. Analysen wie die von LINDACHER sind grundlegend, um Maßnahmen in diesem Bereich planen zu können.

Die anschließenden Workshops richteten sich nicht nur inhaltlich, sondern auch in ihrer Einteilung (nach Zielgruppen: Kinder/Jugendliche, Senioren, Familien in schweren Lebenslagen, Ernährungsverhalten) konsequent nach dem Public-Health-Blickwinkel, der eine Bevölkerungsperspektive einnimmt.

Kommentar: Die Gestaltung des Forums mit ausnahmslos interessanten Vorträgen, Workshops, bewegter Pause und genügend Zeit zum Austausch war ausgewogen und kurzweilig. Die Tagung wurde auffallend positiv durch die jungen Wissenschaftler/-innen und Studierenden gestaltet und ausgefüllt. Die engagierten, ja im Sinne des Empowerment-Ansatzes „empowered“ Nachwuchswissenschaftler der HS Fulda prägten maßgeblich die anregende Stimmung des Forums, das den aufstrebenden Wissenschaftszweig PHN an der HS Fulda wiederspiegelt. Ganz klar: Für Nachwuchskräfte im Bereich der Gesundheitsförderung ist das Junge Forum PHN ein jährliches „must“ im Terminkalender! Weitere Informationen: www.junges-forum-phn.de (05.04.13) 



© marinini/Fotolia.com
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Zum zweiten Mal fand an der Hochschule Fulda das „Junge Forum Public Health Nutrition“ (PHN) statt. Veranstaltet vom studentischen Projekt „Pro PHN“ bot das Forum den Teilnehmern am 1. März neben ausnahmslos interessanten Vorträgen Raum und Zeit zur Vernetzung. Die Gelegenheit nutzten knapp 80 Nachwuchskräfte; die Referenten konnten Studienergebnisse oder -vorhaben präsentieren und erfuhren in lebhaften Diskussionen Feedback und weitere Anregungen.

Begrüßt wurden die Teilnehmer von Studiengangsleiterin Prof. Dr. Kathrin KOHLENBERG-MÜLLER und von Prof. Dr. Anja KROKE. Die Eingangsvorträge widmeten sich dem Wissenschaftsgebiet und Berufsfeld PHN in Großbritannien und Deutschland.

Wie die Lebens(ess)welten von sozial benachteiligten alleinerziehenden Müttern aussehen, stellte Dr. Stefanie ANDRÉ vor. Das Zusammenspiel von Umweltfaktoren und Erbgut am Beispiel Brustkrebs erläuterte Dr. Anja RUDOLPH vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg.

Zentral war der Vortrag von Verena LINDACHER (Universität Regensburg) – die Kommunikationswissenschaftlerin und MSc Public Health stellte anhand von Daten einer Inhaltsanalyse vor, wie ernährungsbezogene Themen in Facebook kommuniziert werden. Die meisten Posts zu Ernährungsverhalten ließen sich im Rahmen der Inhaltsanalyse den Themenfeldern Geselligkeit, Spaß oder Stolz auf Leistung zuordnen. Gesundheitliches Risikoverhalten wird zudem mehrheitlich positiv konnotiert dargestellt. LINDACHER schlussfolgert, dass ernährungsbezogenes Gesundheits- und Risikoverhalten auf Facebook vornehmlich dazu genutzt wird, um einen positiven Eindruck der eigenen Person herzustellen.

Was LINDACHER fassbar machte: Soziale Online-Netzwerke sind mittlerweile fester Bestandteil der Lebenswelt jüngerer Menschen. Daher dürfen sie als neuartige Settings für Gesundheitsförderung oder ernährungsbezogene Interventionen – neben Settings wie Kita, Schule oder Arbeitsplatz – nicht vernachlässigt werden. Analysen wie die von LINDACHER sind grundlegend, um Maßnahmen in diesem Bereich planen zu können.

Die anschließenden Workshops richteten sich nicht nur inhaltlich, sondern auch in ihrer Einteilung (nach Zielgruppen: Kinder/Jugendliche, Senioren, Familien in schweren Lebenslagen, Ernährungsverhalten) konsequent nach dem Public-Health-Blickwinkel, der eine Bevölkerungsperspektive einnimmt.

Kommentar: Die Gestaltung des Forums mit ausnahmslos interessanten Vorträgen, Workshops, bewegter Pause und genügend Zeit zum Austausch war ausgewogen und kurzweilig. Die Tagung wurde auffallend positiv durch die jungen Wissenschaftler/-innen und Studierenden gestaltet und ausgefüllt. Die engagierten, ja im Sinne des Empowerment-Ansatzes „empowered“ Nachwuchswissenschaftler der HS Fulda prägten maßgeblich die anregende Stimmung des Forums, das den aufstrebenden Wissenschaftszweig PHN an der HS Fulda wiederspiegelt. Ganz klar: Für Nachwuchskräfte im Bereich der Gesundheitsförderung ist das Junge Forum PHN ein jährliches „must“ im Terminkalender! Weitere Informationen: www.junges-forum-phn.de (05.04.13) 



2. Junges Forum Public Health Nutrition

Zum zweiten Mal fand an der Hochschule Fulda das „Junge Forum Public Health Nutrition“ (PHN) statt. Veranstaltet vom studentischen Projekt „Pro PHN“ bot das Forum den Teilnehmern am 1. März …

Zum zweiten Mal fand an der Hochschule Fulda das „Junge Forum Public Health Nutrition“ (PHN) statt. Veranstaltet vom studentischen Projekt „Pro PHN“ bot das Forum den Teilnehmern am 1. März neben ausnahmslos interessanten Vorträgen Raum und Zeit zur Vernetzung. Die Gelegenheit nutzten knapp 80 Nachwuchskräfte; die Referenten konnten Studienergebnisse oder -vorhaben präsentieren und erfuhren in lebhaften Diskussionen Feedback und weitere Anregungen.

Begrüßt wurden die Teilnehmer von Studiengangsleiterin Prof. Dr. Kathrin KOHLENBERG-MÜLLER und von Prof. Dr. Anja KROKE. Die Eingangsvorträge widmeten sich dem Wissenschaftsgebiet und Berufsfeld PHN in Großbritannien und Deutschland.

Wie die Lebens(ess)welten von sozial benachteiligten alleinerziehenden Müttern aussehen, stellte Dr. Stefanie ANDRÉ vor. Das Zusammenspiel von Umweltfaktoren und Erbgut am Beispiel Brustkrebs erläuterte Dr. Anja RUDOLPH vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg.

Zentral war der Vortrag von Verena LINDACHER (Universität Regensburg) – die Kommunikationswissenschaftlerin und MSc Public Health stellte anhand von Daten einer Inhaltsanalyse vor, wie ernährungsbezogene Themen in Facebook kommuniziert werden. Die meisten Posts zu Ernährungsverhalten ließen sich im Rahmen der Inhaltsanalyse den Themenfeldern Geselligkeit, Spaß oder Stolz auf Leistung zuordnen. Gesundheitliches Risikoverhalten wird zudem mehrheitlich positiv konnotiert dargestellt. LINDACHER schlussfolgert, dass ernährungsbezogenes Gesundheits- und Risikoverhalten auf Facebook vornehmlich dazu genutzt wird, um einen positiven Eindruck der eigenen Person herzustellen.

Was LINDACHER fassbar machte: Soziale Online-Netzwerke sind mittlerweile fester Bestandteil der Lebenswelt jüngerer Menschen. Daher dürfen sie als neuartige Settings für Gesundheitsförderung oder ernährungsbezogene Interventionen – neben Settings wie Kita, Schule oder Arbeitsplatz – nicht vernachlässigt werden. Analysen wie die von LINDACHER sind grundlegend, um Maßnahmen in diesem Bereich planen zu können.

Die anschließenden Workshops richteten sich nicht nur inhaltlich, sondern auch in ihrer Einteilung (nach Zielgruppen: Kinder/Jugendliche, Senioren, Familien in schweren Lebenslagen, Ernährungsverhalten) konsequent nach dem Public-Health-Blickwinkel, der eine Bevölkerungsperspektive einnimmt.

Kommentar: Die Gestaltung des Forums mit ausnahmslos interessanten Vorträgen, Workshops, bewegter Pause und genügend Zeit zum Austausch war ausgewogen und kurzweilig. Die Tagung wurde auffallend positiv durch die jungen Wissenschaftler/-innen und Studierenden gestaltet und ausgefüllt. Die engagierten, ja im Sinne des Empowerment-Ansatzes „empowered“ Nachwuchswissenschaftler der HS Fulda prägten maßgeblich die anregende Stimmung des Forums, das den aufstrebenden Wissenschaftszweig PHN an der HS Fulda wiederspiegelt. Ganz klar: Für Nachwuchskräfte im Bereich der Gesundheitsförderung ist das Junge Forum PHN ein jährliches „must“ im Terminkalender! Weitere Informationen: www.junges-forum-phn.de (05.04.13) 

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Veröffentlicht: 05.04.2013

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