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  • Ackerland für Biokraftstoff weiter international begehrt


Bei knapp einem Viertel der in Schwellenländern verkauften oder verpachteten Ackerflächen spielt die Produktion von Biokraftstoffen eine zentrale Rolle. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Wissenschaftlern des GIGA German Institute of Global and Area Studies. Dabei handelt es sich um Anbauflächen, die unter Beteiligung internationaler Investoren erworben wurden. Es zeigt sich jedoch: Wer investiert, sollte einen langen Atem haben.

Die Studie basiert auf Daten der Online-Plattform „Land Matrix“ – eine unabhängige Initiative, die großflächige Landinvestitionen beobachtet, Daten sammelt und auswertet. Die Informationen werden auf der Open-Data-Plattform www.landmatrix.org verknüpft und veröffentlicht. Land Matrix listet aktuell rund 956 abgeschlossene Bodendeals (36 Mio. Hektar Land) mit internationaler Beteiligung. Auf knapp einem Viertel dieser Flächen sollen ausschließlich oder teilweise Pflanzen für die Biokraftstoffproduktion wachsen. Insbesondere Gebiete in Subsahara-Afrika rücken demnach ins Visier internationaler Geldgeber. Investoren aus Großbritannien verwalten mit weltweit 1,5 Mio. Hektar das größte Gebiet, gefolgt von den Niederlanden und Malaysia mit etwas über 900 Tsd. Hektar.

Einen regelrechten Hype habe es laut Bericht zuletzt um den Anbau von Jatropha gegeben. Jatropha-Samen enthalten viel Öl, weshalb die Pflanze als nachhaltige Alternative zu Biosprit aus Soja, Rohrzucker und Palmöl angepriesen wird. Weiterhin soll Jatropha dem Nahrungsmittelanbau weniger Konkurrenz machen, da die Pflanze in trockenen und heißen Gebieten gedeiht.

Investoren sollten langen Atem haben

Die Daten der Land Matrix zeigen jedoch auch, dass Jatropha-Projekte verhältnismäßig oft scheitern. Dies läge am hohen Startkapital, das Investoren für Biokraftstoffprojekte benötigen. Einen langen Atem beweisen lange nicht alle: Der Markt zog laut Bericht viele Investoren an, die sich Gewinne erhofften, jedoch kaum Erfahrung in der Biokraftstoffproduktion mitgebracht hätten. Die treffe insbesondere auf den Anbau von Jatropha zu. Die Folge: 15 Prozent der Projekte wurden eingestellt.

Insgesamt scheine sich der Markt rund um die Herstellung von Biokraftstoffen zu stabilisieren. Die Autoren der Studie gehen davon aus, dass sich sogenannte „Cowboy-Investoren“ zurückziehen. Investoren, die dagegen auch Durststrecken in Kauf nehmen würden sich am Markt halten.

Die Studie zum Download:

Kerstin Nolte, Martin Ostermeier, Kim Schultze, Food or fuel – The role of agrofuels in the rush for land, GIGA Focus International Edition English, 05/2014

Weitere Links:

Die Online-Plattform Land Matrix

Das Forschungsprojekt Land Matrix am GIGA

Das könnte Sie ebenfalls interessieren: Agrarrohstoffe: Spekulationsware, Energielieferant, Nahrung? Interview mit Klemens van de Sand in der Ernährungs Umschau 08/12 von Seite 458 bis 462  >> hier

Fotohinweis: © Thinkstock / Jaykayl





Bei knapp einem Viertel der in Schwellenländern verkauften oder verpachteten Ackerflächen spielt die Produktion von Biokraftstoffen eine zentrale Rolle. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Wissenschaftlern des GIGA German Institute of Global and Area Studies. Dabei handelt es sich um Anbauflächen, die unter Beteiligung internationaler Investoren erworben wurden. Es zeigt sich jedoch: Wer investiert, sollte einen langen Atem haben.

Die Studie basiert auf Daten der Online-Plattform „Land Matrix“ – eine unabhängige Initiative, die großflächige Landinvestitionen beobachtet, Daten sammelt und auswertet. Die Informationen werden auf der Open-Data-Plattform www.landmatrix.org verknüpft und veröffentlicht. Land Matrix listet aktuell rund 956 abgeschlossene Bodendeals (36 Mio. Hektar Land) mit internationaler Beteiligung. Auf knapp einem Viertel dieser Flächen sollen ausschließlich oder teilweise Pflanzen für die Biokraftstoffproduktion wachsen. Insbesondere Gebiete in Subsahara-Afrika rücken demnach ins Visier internationaler Geldgeber. Investoren aus Großbritannien verwalten mit weltweit 1,5 Mio. Hektar das größte Gebiet, gefolgt von den Niederlanden und Malaysia mit etwas über 900 Tsd. Hektar.

Einen regelrechten Hype habe es laut Bericht zuletzt um den Anbau von Jatropha gegeben. Jatropha-Samen enthalten viel Öl, weshalb die Pflanze als nachhaltige Alternative zu Biosprit aus Soja, Rohrzucker und Palmöl angepriesen wird. Weiterhin soll Jatropha dem Nahrungsmittelanbau weniger Konkurrenz machen, da die Pflanze in trockenen und heißen Gebieten gedeiht.

Investoren sollten langen Atem haben

Die Daten der Land Matrix zeigen jedoch auch, dass Jatropha-Projekte verhältnismäßig oft scheitern. Dies läge am hohen Startkapital, das Investoren für Biokraftstoffprojekte benötigen. Einen langen Atem beweisen lange nicht alle: Der Markt zog laut Bericht viele Investoren an, die sich Gewinne erhofften, jedoch kaum Erfahrung in der Biokraftstoffproduktion mitgebracht hätten. Die treffe insbesondere auf den Anbau von Jatropha zu. Die Folge: 15 Prozent der Projekte wurden eingestellt.

Insgesamt scheine sich der Markt rund um die Herstellung von Biokraftstoffen zu stabilisieren. Die Autoren der Studie gehen davon aus, dass sich sogenannte „Cowboy-Investoren“ zurückziehen. Investoren, die dagegen auch Durststrecken in Kauf nehmen würden sich am Markt halten.

Die Studie zum Download:

Kerstin Nolte, Martin Ostermeier, Kim Schultze, Food or fuel – The role of agrofuels in the rush for land, GIGA Focus International Edition English, 05/2014

Weitere Links:

Die Online-Plattform Land Matrix

Das Forschungsprojekt Land Matrix am GIGA

Das könnte Sie ebenfalls interessieren: Agrarrohstoffe: Spekulationsware, Energielieferant, Nahrung? Interview mit Klemens van de Sand in der Ernährungs Umschau 08/12 von Seite 458 bis 462  >> hier

Fotohinweis: © Thinkstock / Jaykayl



Ackerland für Biokraftstoff weiter international begehrt

Bei knapp einem Viertel der in Schwellenländern verkauften oder verpachteten Ackerflächen spielt die Produktion von Biokraftstoffen eine zentrale Rolle. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Wissenschaftlern des GIGA German …

Bei knapp einem Viertel der in Schwellenländern verkauften oder verpachteten Ackerflächen spielt die Produktion von Biokraftstoffen eine zentrale Rolle. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Wissenschaftlern des GIGA German Institute of Global and Area Studies. Dabei handelt es sich um Anbauflächen, die unter Beteiligung internationaler Investoren erworben wurden. Es zeigt sich jedoch: Wer investiert, sollte einen langen Atem haben.

Die Studie basiert auf Daten der Online-Plattform „Land Matrix“ – eine unabhängige Initiative, die großflächige Landinvestitionen beobachtet, Daten sammelt und auswertet. Die Informationen werden auf der Open-Data-Plattform www.landmatrix.org verknüpft und veröffentlicht. Land Matrix listet aktuell rund 956 abgeschlossene Bodendeals (36 Mio. Hektar Land) mit internationaler Beteiligung. Auf knapp einem Viertel dieser Flächen sollen ausschließlich oder teilweise Pflanzen für die Biokraftstoffproduktion wachsen. Insbesondere Gebiete in Subsahara-Afrika rücken demnach ins Visier internationaler Geldgeber. Investoren aus Großbritannien verwalten mit weltweit 1,5 Mio. Hektar das größte Gebiet, gefolgt von den Niederlanden und Malaysia mit etwas über 900 Tsd. Hektar.

Einen regelrechten Hype habe es laut Bericht zuletzt um den Anbau von Jatropha gegeben. Jatropha-Samen enthalten viel Öl, weshalb die Pflanze als nachhaltige Alternative zu Biosprit aus Soja, Rohrzucker und Palmöl angepriesen wird. Weiterhin soll Jatropha dem Nahrungsmittelanbau weniger Konkurrenz machen, da die Pflanze in trockenen und heißen Gebieten gedeiht.

Investoren sollten langen Atem haben

Die Daten der Land Matrix zeigen jedoch auch, dass Jatropha-Projekte verhältnismäßig oft scheitern. Dies läge am hohen Startkapital, das Investoren für Biokraftstoffprojekte benötigen. Einen langen Atem beweisen lange nicht alle: Der Markt zog laut Bericht viele Investoren an, die sich Gewinne erhofften, jedoch kaum Erfahrung in der Biokraftstoffproduktion mitgebracht hätten. Die treffe insbesondere auf den Anbau von Jatropha zu. Die Folge: 15 Prozent der Projekte wurden eingestellt.

Insgesamt scheine sich der Markt rund um die Herstellung von Biokraftstoffen zu stabilisieren. Die Autoren der Studie gehen davon aus, dass sich sogenannte „Cowboy-Investoren“ zurückziehen. Investoren, die dagegen auch Durststrecken in Kauf nehmen würden sich am Markt halten.

Die Studie zum Download:

Kerstin Nolte, Martin Ostermeier, Kim Schultze, Food or fuel – The role of agrofuels in the rush for land, GIGA Focus International Edition English, 05/2014

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Veröffentlicht: 03.09.2014

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