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Rein pflanzlich, noch süßer als Zucker und geeignet für Diabetiker: Die Süßpflanze Stevia. Forscher der Universität Hohenheim entwickelten die Pflanze aus Paraguay für den Anbau in Europa weiter. Nach einer ersten Prüfung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist die Zulassung der Pflanze in der EU in greifbare Nähe gerückt.

Der natürliche Süßstoff könnte künftig andere künstliche Süßstoffe in Getränken, Bonbons Brotaufstrichen, Keksen, Schokolade und Kaugummis ersetzen. In einigen südamerikanischen und asiatischen Staaten ist der Pflanzensüßstoff bereits zugelassen. Auch im Nachbarland Schweiz sind Stevia-Produkte schon in der Apotheke erhältlich. In den USA ist der Stevia Süßstoff seit 1995 als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich. Nun rückt die Zulassung auch in der EU mittelfristig in greifbare Nähe: So entschied der Expertenausschuss von WHO und FAO, Süßstoffen aus Stevia einen ADI-Wert zu erteilen, mit dem die Aufnahme einer gewissen Tagesdosis durch Lebensmittel befristet bis 2007 erlaubt ist. Allerdings bedeutet diese Experten-Entscheidung noch keinen Zulassungsautomatismus für die EU. Weitere Informationen zum Thema Stevia für Fachleute und Laien gibt es auf den Seiten der Universität Hohenheim. (06.12.04)





Rein pflanzlich, noch süßer als Zucker und geeignet für Diabetiker: Die Süßpflanze Stevia. Forscher der Universität Hohenheim entwickelten die Pflanze aus Paraguay für den Anbau in Europa weiter. Nach einer ersten Prüfung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist die Zulassung der Pflanze in der EU in greifbare Nähe gerückt.

Der natürliche Süßstoff könnte künftig andere künstliche Süßstoffe in Getränken, Bonbons Brotaufstrichen, Keksen, Schokolade und Kaugummis ersetzen. In einigen südamerikanischen und asiatischen Staaten ist der Pflanzensüßstoff bereits zugelassen. Auch im Nachbarland Schweiz sind Stevia-Produkte schon in der Apotheke erhältlich. In den USA ist der Stevia Süßstoff seit 1995 als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich. Nun rückt die Zulassung auch in der EU mittelfristig in greifbare Nähe: So entschied der Expertenausschuss von WHO und FAO, Süßstoffen aus Stevia einen ADI-Wert zu erteilen, mit dem die Aufnahme einer gewissen Tagesdosis durch Lebensmittel befristet bis 2007 erlaubt ist. Allerdings bedeutet diese Experten-Entscheidung noch keinen Zulassungsautomatismus für die EU. Weitere Informationen zum Thema Stevia für Fachleute und Laien gibt es auf den Seiten der Universität Hohenheim. (06.12.04)



Alternatives Süßungsmittel

Rein pflanzlich, noch süßer als Zucker und geeignet für Diabetiker: Die Süßpflanze Stevia. Forscher der Universität Hohenheim entwickelten die Pflanze aus Paraguay für den Anbau in Europa weiter. Nach einer …

Rein pflanzlich, noch süßer als Zucker und geeignet für Diabetiker: Die Süßpflanze Stevia. Forscher der Universität Hohenheim entwickelten die Pflanze aus Paraguay für den Anbau in Europa weiter. Nach einer ersten Prüfung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist die Zulassung der Pflanze in der EU in greifbare Nähe gerückt.

Der natürliche Süßstoff könnte künftig andere künstliche Süßstoffe in Getränken, Bonbons Brotaufstrichen, Keksen, Schokolade und Kaugummis ersetzen. In einigen südamerikanischen und asiatischen Staaten ist der Pflanzensüßstoff bereits zugelassen. Auch im Nachbarland Schweiz sind Stevia-Produkte schon in der Apotheke erhältlich. In den USA ist der Stevia Süßstoff seit 1995 als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich. Nun rückt die Zulassung auch in der EU mittelfristig in greifbare Nähe: So entschied der Expertenausschuss von WHO und FAO, Süßstoffen aus Stevia einen ADI-Wert zu erteilen, mit dem die Aufnahme einer gewissen Tagesdosis durch Lebensmittel befristet bis 2007 erlaubt ist. Allerdings bedeutet diese Experten-Entscheidung noch keinen Zulassungsautomatismus für die EU. Weitere Informationen zum Thema Stevia für Fachleute und Laien gibt es auf den Seiten der Universität Hohenheim. (06.12.04)

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Veröffentlicht: 06.12.2004

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