• Facebook
  • Linkedin
  • Instagram
  • RSS
  • Shop
  • Service
    • Mediadaten
    • Newsletter
    • Presseportal
    • Studium und Ausbildung
    • History
    • Verbände
    • Termine
    • Newsarchiv
    • Team
    • Galerie
    • FAQ
    • Peer-Review-Verfahren
    • Hinweise für Autoren
    • Instructions for Authors
  • Abonnements
    • Bestellformular
  • Fortbildungen
    • So funktionierts
    • Sammeln Sie Punkte
    • Aktuelle Fortbildungen
    • Vergangene Fortbildungen
  • English Articles
  • Anmelden
ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • News
  • Branche
    • Aktuelles
    • Marktplatz
    • Rezepte
    • Insights
    • Produkte
    • Spotlights
    • Karriere & Jobs
  • Online Plus
    • +Plus-Themen
    • Public Health Nutrition
    • Hintergrundinterviews
    • Videos
  • Artikel-Archiv
    • Special Editions
  • Heft-Archiv
    • Heft-Archiv 2021-
    • Heft-Archiv 2011-2020
    • Heft-Archiv 2001-2010
  • Suche
    • Profi-Suche
    • Globale Suche
Seite wählen
  • ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • 5
  • Ambulante Beratungsstellen: erste Anlaufstelle für Essgestörte


Für die erfolgreiche Behandlung von Essstörungen sind ambulante Beratungseinrichtungen dringend erforderlich. Diese sollten einer Studie der Abteilung Psychosomatik und Psychotherapie des Bereichs Humanmedizin der Universität Göttingen und des Bundesfachverbands Essstörungen (BFE) zufolge in ein abgestuftes Versorgungssystem integriert sein.

Vier Jahre lang haben die Wissenschaftler insgesamt 40 ambulante Beratungs- und Behandlungseinrichtungen im gesamten Bundesgebiet untersucht. Mit Hilfe von Fragebögen wurden Beraterinnen und Betroffene nach Beratungs- und Behandlungserfolg befragt sowie nach Behandlungsmethoden und deren Wirkungen. Zudem wurde unter anderem nach bereits absolvierten Therapien und nach Gewalt- und sexuellen Missbrauch-Erfahrungen gefragt. Weiterhin wurde die organisatorische und finanzielle Situation der Beratungsstellen untersucht.

Die Studie ergab u. a., dass betroffene Frauen und ihre Angehörigen die ambulanten Beratungsstellen zumeist als erste Anlaufstelle auf der Suche nach geeigneten Behandlungsmöglichkeiten nutzen. Die hier durchgeführte anonyme und persönliche Beratung erreicht auch chronische Kranke und Frauen mit Vorbehalten gegenüber Beratung und Psychotherapie. So kann es gelingen, diese Betroffenen zur medizinischen und therapeutischen Behandlung zu motivieren und weiter zu vermitteln.

Die Wissenschaftler folgen aus diesen Ergebnissen, dass diese sog. "niedrigschwelligen" Beratungsangebote der ambulanten Beratungsstellen ein wesentliches Glied in der Versorgungskette bei der Behandlung von Essstörungen sind. Allerdings müssten regionale Netzwerke aufgebaut werden, in denen alle Beteiligten über die erfolgreichen Vermittlungs- und Überweisungswege Bescheid wissen. Neben den Fachärzten und Psychotherapeuten müssen nach Mitteilung der Forscher auch Lehrer, Erziehungsberater und Hausärzte einbezogen werden.

Die Ergebnisse der Studie dienen als Grundlage für die Empfehlung einheitlicher Qualitätsstandards in Angebot und Ausstattung ambulanter Beratungsstellen, welche die jeweiligen Träger (Kommunen, Wohlfahrtverbände, Diakonie, Trägervereine, und Klinikambulanzen) bei der Planung, Einrichtung und Durchführung von Beratungen und ambulanten Therapien berücksichtigen müssen.

Die Studie ist unter dem Titel "Qualitätssicherung in Beratung und ambulanter Therapie von Frauen und Mädchen mit Essstörungen. Eine Praxisstudie" erschienen (V&R unipress, Göttingen, ISBN 3-89971-237-4, 39,90 Euro). (23.11.05)





Für die erfolgreiche Behandlung von Essstörungen sind ambulante Beratungseinrichtungen dringend erforderlich. Diese sollten einer Studie der Abteilung Psychosomatik und Psychotherapie des Bereichs Humanmedizin der Universität Göttingen und des Bundesfachverbands Essstörungen (BFE) zufolge in ein abgestuftes Versorgungssystem integriert sein.

Vier Jahre lang haben die Wissenschaftler insgesamt 40 ambulante Beratungs- und Behandlungseinrichtungen im gesamten Bundesgebiet untersucht. Mit Hilfe von Fragebögen wurden Beraterinnen und Betroffene nach Beratungs- und Behandlungserfolg befragt sowie nach Behandlungsmethoden und deren Wirkungen. Zudem wurde unter anderem nach bereits absolvierten Therapien und nach Gewalt- und sexuellen Missbrauch-Erfahrungen gefragt. Weiterhin wurde die organisatorische und finanzielle Situation der Beratungsstellen untersucht.

Die Studie ergab u. a., dass betroffene Frauen und ihre Angehörigen die ambulanten Beratungsstellen zumeist als erste Anlaufstelle auf der Suche nach geeigneten Behandlungsmöglichkeiten nutzen. Die hier durchgeführte anonyme und persönliche Beratung erreicht auch chronische Kranke und Frauen mit Vorbehalten gegenüber Beratung und Psychotherapie. So kann es gelingen, diese Betroffenen zur medizinischen und therapeutischen Behandlung zu motivieren und weiter zu vermitteln.

Die Wissenschaftler folgen aus diesen Ergebnissen, dass diese sog. "niedrigschwelligen" Beratungsangebote der ambulanten Beratungsstellen ein wesentliches Glied in der Versorgungskette bei der Behandlung von Essstörungen sind. Allerdings müssten regionale Netzwerke aufgebaut werden, in denen alle Beteiligten über die erfolgreichen Vermittlungs- und Überweisungswege Bescheid wissen. Neben den Fachärzten und Psychotherapeuten müssen nach Mitteilung der Forscher auch Lehrer, Erziehungsberater und Hausärzte einbezogen werden.

Die Ergebnisse der Studie dienen als Grundlage für die Empfehlung einheitlicher Qualitätsstandards in Angebot und Ausstattung ambulanter Beratungsstellen, welche die jeweiligen Träger (Kommunen, Wohlfahrtverbände, Diakonie, Trägervereine, und Klinikambulanzen) bei der Planung, Einrichtung und Durchführung von Beratungen und ambulanten Therapien berücksichtigen müssen.

Die Studie ist unter dem Titel "Qualitätssicherung in Beratung und ambulanter Therapie von Frauen und Mädchen mit Essstörungen. Eine Praxisstudie" erschienen (V&R unipress, Göttingen, ISBN 3-89971-237-4, 39,90 Euro). (23.11.05)



Ambulante Beratungsstellen: erste Anlaufstelle für Essgestörte

Für die erfolgreiche Behandlung von Essstörungen sind ambulante Beratungseinrichtungen dringend erforderlich. Diese sollten einer Studie der Abteilung Psychosomatik und Psychotherapie des Bereichs Humanmedizin der Universität Göttingen und des Bundesfachverbands Essstörungen …

Für die erfolgreiche Behandlung von Essstörungen sind ambulante Beratungseinrichtungen dringend erforderlich. Diese sollten einer Studie der Abteilung Psychosomatik und Psychotherapie des Bereichs Humanmedizin der Universität Göttingen und des Bundesfachverbands Essstörungen (BFE) zufolge in ein abgestuftes Versorgungssystem integriert sein.

Vier Jahre lang haben die Wissenschaftler insgesamt 40 ambulante Beratungs- und Behandlungseinrichtungen im gesamten Bundesgebiet untersucht. Mit Hilfe von Fragebögen wurden Beraterinnen und Betroffene nach Beratungs- und Behandlungserfolg befragt sowie nach Behandlungsmethoden und deren Wirkungen. Zudem wurde unter anderem nach bereits absolvierten Therapien und nach Gewalt- und sexuellen Missbrauch-Erfahrungen gefragt. Weiterhin wurde die organisatorische und finanzielle Situation der Beratungsstellen untersucht.

Die Studie ergab u. a., dass betroffene Frauen und ihre Angehörigen die ambulanten Beratungsstellen zumeist als erste Anlaufstelle auf der Suche nach geeigneten Behandlungsmöglichkeiten nutzen. Die hier durchgeführte anonyme und persönliche Beratung erreicht auch chronische Kranke und Frauen mit Vorbehalten gegenüber Beratung und Psychotherapie. So kann es gelingen, diese Betroffenen zur medizinischen und therapeutischen Behandlung zu motivieren und weiter zu vermitteln.

Die Wissenschaftler folgen aus diesen Ergebnissen, dass diese sog. “niedrigschwelligen” Beratungsangebote der ambulanten Beratungsstellen ein wesentliches Glied in der Versorgungskette bei der Behandlung von Essstörungen sind. Allerdings müssten regionale Netzwerke aufgebaut werden, in denen alle Beteiligten über die erfolgreichen Vermittlungs- und Überweisungswege Bescheid wissen. Neben den Fachärzten und Psychotherapeuten müssen nach Mitteilung der Forscher auch Lehrer, Erziehungsberater und Hausärzte einbezogen werden.

Die Ergebnisse der Studie dienen als Grundlage für die Empfehlung einheitlicher Qualitätsstandards in Angebot und Ausstattung ambulanter Beratungsstellen, welche die jeweiligen Träger (Kommunen, Wohlfahrtverbände, Diakonie, Trägervereine, und Klinikambulanzen) bei der Planung, Einrichtung und Durchführung von Beratungen und ambulanten Therapien berücksichtigen müssen.

Die Studie ist unter dem Titel “Qualitätssicherung in Beratung und ambulanter Therapie von Frauen und Mädchen mit Essstörungen. Eine Praxisstudie” erschienen (V&R unipress, Göttingen, ISBN 3-89971-237-4, 39,90 Euro). (23.11.05)

Content wird geladen. Bitte warten!

Artikelfakten

Veröffentlicht: 23.11.2005

Autor

Redaktion
Redaktion

Artikel teilen

Aktuelle Ausgabe

Zum Heft
Content wird geladen. Bitte warten!

Meist gelesen

© Danone
PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: FruchtZwerge: Geringster Zuckergehalt seit Markteinführung

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: Neue Milchprodukte und pflanzliche Alternativen mit hohem Proteingehalt

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Studien zeigen Einfluss von Trockenpflaumen auf Knochendichte

Alle "Aktuelles" Artikel
Content wird geladen. Bitte warten!

Tipps

09.07.2026 | Karriere & Jobs | 53175 Bonn
Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.

Mitarbeiter*in (m/w/d) im Landesprojekt " Koordinierungsstelle Gemeinschaftsverpflegung"

zur Anzeige
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Logo IDD
Content wird geladen. Bitte warten!


Marktplatz 13, D-65183 Wiesbaden



Postfach 5709, 65047 Wiesbaden


+49 611 360 98 113

Ernährungs Umschau

Allgemeine Fragen



+49 611 360 98 362


kontakt@ernaehrungs-umschau.de

Redaktion Print & Online

mpm Fachmedien



+49 6403 63772


eu-redaktion@mpm-online.de

Marketing- & Anzeigenleitung

Tanja Kilbert



+49 611 360 98 301


t.kilbert@uzv.de

Rechtliches

AGB
Cookie
Datenschutz
Impressum
Teilnahmebedingungen Gewinnspiel

Service & Kontakt

Abos
Kontakt
Medien & Preise
Newsletter

Inhalte

Artikel
Heftarchiv
News
Fortbildungen
Termine

© ERNÄHRUNGS UMSCHAU 2026 | PERIMETRIK® - Digitalagentur