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  • Angebot an Bio-Fleisch wächst


In nächster Zeit wird es auf dem deutschen Markt noch mehr Bio-Fleisch geben als bisher, denn die Umstellungsphase vieler Betriebe ist beendet oder wird es in Kürze sein. Die Nachfrage hält nach Angaben der Zentralen Markt- und Preisberichtstelle mit dem wachsenden Angebot jedoch nicht Schritt: Die allgemein schwache Konjunktur und der Aufpreis gegenüber konventionell erzeugter Ware hemmen den Absatz. Zudem fehlt es an zusätzlichen Verkaufsstellen, die Bio-Fleisch in ihr Sortiment aufnehmen.

Zudem sind die Abnehmer seit der Nitrofenkrise verunsichert. Vom flauen Absatz sind vor allem Rinder und Schweine aus ökologischer Erzeugung betroffen, ein Teil der Tiere musste daher konventionell vermarktet werden. Am deutschen Schweinemarkt machen sich neben der schwachen Inlandsnachfrage zusätzlich rückläufige Exportgeschäfte bemerkbar sowie ein zeitweise größeres Angebot an Bio-Schweinen aus dem Ausland.

Eine mögliche Entspannung ist frühestens im Herbst nach der Ferienzeit zu erwarten. Dann dürfte das Kaufinteresse zunehmen. Außerdem kann die seit dem 24. August geltende Änderung in der Bio-EU-Verordnung zu einer Entlastung des Marktes und einer Stabilisierung der Preise führen. Dann wird die Mindesthaltungsdauer von Schweinen in allen Öko-Betrieben von 120 auf 180 Tage heraufgesetzt. Das wird den Zukauf konventioneller Ferkel begrenzen. Mit der neu festgesetzten Haltungsdauer in Öko-Betrieben wird es nach Meinung von Experten ohne den Einsatz von Antibiotika nicht mehr möglich sein, konventionelle Ferkel zu mästen und gleichzeitig die erforderliche Fleischqualität zu erzielen. Das macht ihre Haltung unrentabel. Ab Januar 2004 ist der Zukauf von konventionellen Ferkeln ganz verboten.

Die Vermarktung von Bio-Fleisch im Direktabsatz ist dagegen recht stabil. Ein Teil der Unternehmen rechnet in diesem Jahr sogar mit einer Erhöhung der Vermarktungsmengen. Dies dürfte auf die Kundennähe der Erzeuger und den hohen Anteil an Stammkunden zurückzuführen sein. Außerdem haben die Verbraucher neben der Produktinformation auch einen Preisvorteil gegenüber dem Einkauf von Bio-Fleisch in Fachgeschäften. 01.09.03



In nächster Zeit wird es auf dem deutschen Markt noch mehr Bio-Fleisch geben als bisher, denn die Umstellungsphase vieler Betriebe ist beendet oder wird es in Kürze sein. Die Nachfrage hält nach Angaben der Zentralen Markt- und Preisberichtstelle mit dem wachsenden Angebot jedoch nicht Schritt: Die allgemein schwache Konjunktur und der Aufpreis gegenüber konventionell erzeugter Ware hemmen den Absatz. Zudem fehlt es an zusätzlichen Verkaufsstellen, die Bio-Fleisch in ihr Sortiment aufnehmen.

Zudem sind die Abnehmer seit der Nitrofenkrise verunsichert. Vom flauen Absatz sind vor allem Rinder und Schweine aus ökologischer Erzeugung betroffen, ein Teil der Tiere musste daher konventionell vermarktet werden. Am deutschen Schweinemarkt machen sich neben der schwachen Inlandsnachfrage zusätzlich rückläufige Exportgeschäfte bemerkbar sowie ein zeitweise größeres Angebot an Bio-Schweinen aus dem Ausland.

Eine mögliche Entspannung ist frühestens im Herbst nach der Ferienzeit zu erwarten. Dann dürfte das Kaufinteresse zunehmen. Außerdem kann die seit dem 24. August geltende Änderung in der Bio-EU-Verordnung zu einer Entlastung des Marktes und einer Stabilisierung der Preise führen. Dann wird die Mindesthaltungsdauer von Schweinen in allen Öko-Betrieben von 120 auf 180 Tage heraufgesetzt. Das wird den Zukauf konventioneller Ferkel begrenzen. Mit der neu festgesetzten Haltungsdauer in Öko-Betrieben wird es nach Meinung von Experten ohne den Einsatz von Antibiotika nicht mehr möglich sein, konventionelle Ferkel zu mästen und gleichzeitig die erforderliche Fleischqualität zu erzielen. Das macht ihre Haltung unrentabel. Ab Januar 2004 ist der Zukauf von konventionellen Ferkeln ganz verboten.

Die Vermarktung von Bio-Fleisch im Direktabsatz ist dagegen recht stabil. Ein Teil der Unternehmen rechnet in diesem Jahr sogar mit einer Erhöhung der Vermarktungsmengen. Dies dürfte auf die Kundennähe der Erzeuger und den hohen Anteil an Stammkunden zurückzuführen sein. Außerdem haben die Verbraucher neben der Produktinformation auch einen Preisvorteil gegenüber dem Einkauf von Bio-Fleisch in Fachgeschäften. 01.09.03

Angebot an Bio-Fleisch wächst

In nächster Zeit wird es auf dem deutschen Markt noch mehr Bio-Fleisch geben als bisher, denn die Umstellungsphase vieler Betriebe ist beendet oder wird es in Kürze sein. Die Nachfrage …

In nächster Zeit wird es auf dem deutschen Markt noch mehr Bio-Fleisch geben als bisher, denn die Umstellungsphase vieler Betriebe ist beendet oder wird es in Kürze sein. Die Nachfrage hält nach Angaben der Zentralen Markt- und Preisberichtstelle mit dem wachsenden Angebot jedoch nicht Schritt: Die allgemein schwache Konjunktur und der Aufpreis gegenüber konventionell erzeugter Ware hemmen den Absatz. Zudem fehlt es an zusätzlichen Verkaufsstellen, die Bio-Fleisch in ihr Sortiment aufnehmen.

Zudem sind die Abnehmer seit der Nitrofenkrise verunsichert. Vom flauen Absatz sind vor allem Rinder und Schweine aus ökologischer Erzeugung betroffen, ein Teil der Tiere musste daher konventionell vermarktet werden. Am deutschen Schweinemarkt machen sich neben der schwachen Inlandsnachfrage zusätzlich rückläufige Exportgeschäfte bemerkbar sowie ein zeitweise größeres Angebot an Bio-Schweinen aus dem Ausland.

Eine mögliche Entspannung ist frühestens im Herbst nach der Ferienzeit zu erwarten. Dann dürfte das Kaufinteresse zunehmen. Außerdem kann die seit dem 24. August geltende Änderung in der Bio-EU-Verordnung zu einer Entlastung des Marktes und einer Stabilisierung der Preise führen. Dann wird die Mindesthaltungsdauer von Schweinen in allen Öko-Betrieben von 120 auf 180 Tage heraufgesetzt. Das wird den Zukauf konventioneller Ferkel begrenzen. Mit der neu festgesetzten Haltungsdauer in Öko-Betrieben wird es nach Meinung von Experten ohne den Einsatz von Antibiotika nicht mehr möglich sein, konventionelle Ferkel zu mästen und gleichzeitig die erforderliche Fleischqualität zu erzielen. Das macht ihre Haltung unrentabel. Ab Januar 2004 ist der Zukauf von konventionellen Ferkeln ganz verboten.

Die Vermarktung von Bio-Fleisch im Direktabsatz ist dagegen recht stabil. Ein Teil der Unternehmen rechnet in diesem Jahr sogar mit einer Erhöhung der Vermarktungsmengen. Dies dürfte auf die Kundennähe der Erzeuger und den hohen Anteil an Stammkunden zurückzuführen sein. Außerdem haben die Verbraucher neben der Produktinformation auch einen Preisvorteil gegenüber dem Einkauf von Bio-Fleisch in Fachgeschäften. 01.09.03

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Veröffentlicht: 01.09.2003

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