• Facebook
  • Linkedin
  • Instagram
  • RSS
  • Shop
  • Service
    • Mediadaten
    • Newsletter
    • Presseportal
    • Studium und Ausbildung
    • History
    • Verbände
    • Termine
    • Newsarchiv
    • Team
    • Galerie
    • FAQ
    • Peer-Review-Verfahren
    • Hinweise für Autoren
    • Instructions for Authors
  • Abonnements
    • Bestellformular
  • Fortbildungen
    • So funktionierts
    • Sammeln Sie Punkte
    • Aktuelle Fortbildungen
    • Vergangene Fortbildungen
  • English Articles
  • Anmelden
ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • News
  • Branche
    • Aktuelles
    • Marktplatz
    • Rezepte
    • Insights
    • Produkte
    • Spotlights
    • Karriere & Jobs
  • Online Plus
    • +Plus-Themen
    • Public Health Nutrition
    • Hintergrundinterviews
    • Videos
  • Artikel-Archiv
    • Special Editions
  • Heft-Archiv
    • Heft-Archiv 2021-
    • Heft-Archiv 2011-2020
    • Heft-Archiv 2001-2010
  • Suche
    • Profi-Suche
    • Globale Suche
Seite wählen
  • ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • 5
  • Anhaltende Trockenheit verteuert Brotgetreide


Das ungünstige Wetter lässt eine geringe Getreideernte 2011 befürchten. Diese Einschätzung teilt der Verband Deutscher Mühlen (VDM) mit der Landwirtschaft und dem Getreidehandel.

Die extreme Trockenheit der vergangenen Wochen führt bei Weizen und Roggen zu deutlich weniger und kleineren Ähren und erheblichen Ertragsausfällen. Aufgrund der Schmälerung der Rohstoffbasis für die Mühlen geht der VDM davon aus, dass Brotgetreide nach der diesjährigen Ernte teuer sein wird. Diese hohen Kosten sind derzeit nicht in den Mühlenkalkulationen enthalten.

Der Winter war von einer lang anhaltenden Frostperiode mit überdurchschnittlich viel Schnee geprägt. Seit Februar ist dann kaum Regen gefallen. Der Deutsche Wetterdienst berichtet vom sonnigsten Frühling seit Beginn der Messungen 1951. Er übertraf mit 699 Stunden Sonnenschein den Normalwert um 50 Prozent. Dagegen fielen im Durchschnitt nur 88 Liter Regen pro Quadratmeter, im langjährigen Mittel sind es 186 Liter. Die vereinzelten Schauer der vergangenen Tage konnten dies nicht ausgleichen.

Die ungünstige Witterung spiegelt sich in den aktuellen Ernteprognosen wider: So geht der Deutsche Raiffeisenverband mit 40,7 Millionen Tonnen von einer um 8,2 Prozent niedrigeren Getreideernte als im letzten Jahr (44,3 Mio. t) aus. 2008 wurden noch über 50 Millionen Tonnen eingebracht. In der gesamten EU sieht es ähnlich ungünstig aus. Die diesjährige Weizenernte wird nun auf nur noch 126 Millionen Tonnen geschätzt. Im März wurden noch 135 Mio. t veranschlagt, während im Jahr 2010 sogar 137 Mio. Tonnen geerntet wurden. Auch weltweit sieht die Situation nicht rosig aus: In weiten Gebieten Nordamerikas herrscht ebenfalls Trockenheit, entlang des Mississippis gibt es Überschwemmungen. Auch dort ist also mit Ernteeinbußen zu rechnen.

Die Getreidepreise dürften deshalb entgegen den ursprünglichen Erwartungen nach der Ernte auf hohem Niveau bleiben. Um die gewohnt hohe Qualität der deutschen Mahlprodukte zu gewährleisten, müssen die Mühlen bereits heute für ihre Getreidemischung rund 280 Euro pro Tonne bezahlen. Dabei macht der Anteil des Getreides 80 % der Gesamtkosten einer Mühle aus. Steigende Getreidekosten sind in den Mühlenkalkulationen noch nicht berücksichtigt.

Ebenso wird laut Theo VONTZ, Vorsitzender der Getreidekommission im Mühlenverband, der weltweite Getreideverbrauch nach Schätzung des Internationalen Getreiderats in London 2011/12 erneut die Erntemenge übersteigen und damit die Preise weiter treiben. Zusätzlichen Druck bringt der niedrigste Wasserstand seit 100 Jahren in deutschen Flüssen, der die Frachten erheblich verteuert. Die Mühlen sehen sich außerdem höheren Kosten für Energie, Personal, Transport und Qualitätssicherung gegenüber. Quelle: Pressemitteilung Verband Deutscher Mühlen e. V. vom 03.06.11 (15.06.11)





Das ungünstige Wetter lässt eine geringe Getreideernte 2011 befürchten. Diese Einschätzung teilt der Verband Deutscher Mühlen (VDM) mit der Landwirtschaft und dem Getreidehandel.

Die extreme Trockenheit der vergangenen Wochen führt bei Weizen und Roggen zu deutlich weniger und kleineren Ähren und erheblichen Ertragsausfällen. Aufgrund der Schmälerung der Rohstoffbasis für die Mühlen geht der VDM davon aus, dass Brotgetreide nach der diesjährigen Ernte teuer sein wird. Diese hohen Kosten sind derzeit nicht in den Mühlenkalkulationen enthalten.

Der Winter war von einer lang anhaltenden Frostperiode mit überdurchschnittlich viel Schnee geprägt. Seit Februar ist dann kaum Regen gefallen. Der Deutsche Wetterdienst berichtet vom sonnigsten Frühling seit Beginn der Messungen 1951. Er übertraf mit 699 Stunden Sonnenschein den Normalwert um 50 Prozent. Dagegen fielen im Durchschnitt nur 88 Liter Regen pro Quadratmeter, im langjährigen Mittel sind es 186 Liter. Die vereinzelten Schauer der vergangenen Tage konnten dies nicht ausgleichen.

Die ungünstige Witterung spiegelt sich in den aktuellen Ernteprognosen wider: So geht der Deutsche Raiffeisenverband mit 40,7 Millionen Tonnen von einer um 8,2 Prozent niedrigeren Getreideernte als im letzten Jahr (44,3 Mio. t) aus. 2008 wurden noch über 50 Millionen Tonnen eingebracht. In der gesamten EU sieht es ähnlich ungünstig aus. Die diesjährige Weizenernte wird nun auf nur noch 126 Millionen Tonnen geschätzt. Im März wurden noch 135 Mio. t veranschlagt, während im Jahr 2010 sogar 137 Mio. Tonnen geerntet wurden. Auch weltweit sieht die Situation nicht rosig aus: In weiten Gebieten Nordamerikas herrscht ebenfalls Trockenheit, entlang des Mississippis gibt es Überschwemmungen. Auch dort ist also mit Ernteeinbußen zu rechnen.

Die Getreidepreise dürften deshalb entgegen den ursprünglichen Erwartungen nach der Ernte auf hohem Niveau bleiben. Um die gewohnt hohe Qualität der deutschen Mahlprodukte zu gewährleisten, müssen die Mühlen bereits heute für ihre Getreidemischung rund 280 Euro pro Tonne bezahlen. Dabei macht der Anteil des Getreides 80 % der Gesamtkosten einer Mühle aus. Steigende Getreidekosten sind in den Mühlenkalkulationen noch nicht berücksichtigt.

Ebenso wird laut Theo VONTZ, Vorsitzender der Getreidekommission im Mühlenverband, der weltweite Getreideverbrauch nach Schätzung des Internationalen Getreiderats in London 2011/12 erneut die Erntemenge übersteigen und damit die Preise weiter treiben. Zusätzlichen Druck bringt der niedrigste Wasserstand seit 100 Jahren in deutschen Flüssen, der die Frachten erheblich verteuert. Die Mühlen sehen sich außerdem höheren Kosten für Energie, Personal, Transport und Qualitätssicherung gegenüber. Quelle: Pressemitteilung Verband Deutscher Mühlen e. V. vom 03.06.11 (15.06.11)



Anhaltende Trockenheit verteuert Brotgetreide

Das ungünstige Wetter lässt eine geringe Getreideernte 2011 befürchten. Diese Einschätzung teilt der Verband Deutscher Mühlen (VDM) mit der Landwirtschaft und dem Getreidehandel. Die extreme Trockenheit der vergangenen Wochen führt …

Das ungünstige Wetter lässt eine geringe Getreideernte 2011 befürchten. Diese Einschätzung teilt der Verband Deutscher Mühlen (VDM) mit der Landwirtschaft und dem Getreidehandel.

Die extreme Trockenheit der vergangenen Wochen führt bei Weizen und Roggen zu deutlich weniger und kleineren Ähren und erheblichen Ertragsausfällen. Aufgrund der Schmälerung der Rohstoffbasis für die Mühlen geht der VDM davon aus, dass Brotgetreide nach der diesjährigen Ernte teuer sein wird. Diese hohen Kosten sind derzeit nicht in den Mühlenkalkulationen enthalten.

Der Winter war von einer lang anhaltenden Frostperiode mit überdurchschnittlich viel Schnee geprägt. Seit Februar ist dann kaum Regen gefallen. Der Deutsche Wetterdienst berichtet vom sonnigsten Frühling seit Beginn der Messungen 1951. Er übertraf mit 699 Stunden Sonnenschein den Normalwert um 50 Prozent. Dagegen fielen im Durchschnitt nur 88 Liter Regen pro Quadratmeter, im langjährigen Mittel sind es 186 Liter. Die vereinzelten Schauer der vergangenen Tage konnten dies nicht ausgleichen.

Die ungünstige Witterung spiegelt sich in den aktuellen Ernteprognosen wider: So geht der Deutsche Raiffeisenverband mit 40,7 Millionen Tonnen von einer um 8,2 Prozent niedrigeren Getreideernte als im letzten Jahr (44,3 Mio. t) aus. 2008 wurden noch über 50 Millionen Tonnen eingebracht. In der gesamten EU sieht es ähnlich ungünstig aus. Die diesjährige Weizenernte wird nun auf nur noch 126 Millionen Tonnen geschätzt. Im März wurden noch 135 Mio. t veranschlagt, während im Jahr 2010 sogar 137 Mio. Tonnen geerntet wurden. Auch weltweit sieht die Situation nicht rosig aus: In weiten Gebieten Nordamerikas herrscht ebenfalls Trockenheit, entlang des Mississippis gibt es Überschwemmungen. Auch dort ist also mit Ernteeinbußen zu rechnen.

Die Getreidepreise dürften deshalb entgegen den ursprünglichen Erwartungen nach der Ernte auf hohem Niveau bleiben. Um die gewohnt hohe Qualität der deutschen Mahlprodukte zu gewährleisten, müssen die Mühlen bereits heute für ihre Getreidemischung rund 280 Euro pro Tonne bezahlen. Dabei macht der Anteil des Getreides 80 % der Gesamtkosten einer Mühle aus. Steigende Getreidekosten sind in den Mühlenkalkulationen noch nicht berücksichtigt.

Ebenso wird laut Theo VONTZ, Vorsitzender der Getreidekommission im Mühlenverband, der weltweite Getreideverbrauch nach Schätzung des Internationalen Getreiderats in London 2011/12 erneut die Erntemenge übersteigen und damit die Preise weiter treiben. Zusätzlichen Druck bringt der niedrigste Wasserstand seit 100 Jahren in deutschen Flüssen, der die Frachten erheblich verteuert. Die Mühlen sehen sich außerdem höheren Kosten für Energie, Personal, Transport und Qualitätssicherung gegenüber. Quelle: Pressemitteilung Verband Deutscher Mühlen e. V. vom 03.06.11 (15.06.11)

Content wird geladen. Bitte warten!

Artikelfakten

Veröffentlicht: 15.06.2011

Autor

Redaktion
Redaktion

Artikel teilen

Aktuelle Ausgabe

Zum Heft
Content wird geladen. Bitte warten!

Meist gelesen

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Studien zeigen Einfluss von Trockenpflaumen auf Knochendichte

© Danone
PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: FruchtZwerge: Geringster Zuckergehalt seit Markteinführung

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: Neue Milchprodukte und pflanzliche Alternativen mit hohem Proteingehalt

Alle "Aktuelles" Artikel
Content wird geladen. Bitte warten!

Tipps

20.08.2026 | Karriere & Jobs | 50933 Köln
Deutsche Sporthochschule Köln

M.Sc. Sport Bewegung und Ernährung

zur Anzeige
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Logo IDD
Content wird geladen. Bitte warten!


Marktplatz 13, D-65183 Wiesbaden



Postfach 5709, 65047 Wiesbaden


+49 611 360 98 113

Ernährungs Umschau

Allgemeine Fragen



+49 611 360 98 362


kontakt@ernaehrungs-umschau.de

Redaktion Print & Online

mpm Fachmedien



+49 6403 63772


eu-redaktion@mpm-online.de

Marketing- & Anzeigenleitung

Tanja Kilbert



+49 611 360 98 301


t.kilbert@uzv.de

Rechtliches

AGB
Cookie
Datenschutz
Impressum
Teilnahmebedingungen Gewinnspiel

Service & Kontakt

Abos
Kontakt
Medien & Preise
Newsletter

Inhalte

Artikel
Heftarchiv
News
Fortbildungen
Termine

© ERNÄHRUNGS UMSCHAU 2026 | PERIMETRIK® - Digitalagentur