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  • Antioxidantien-Forschung


Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat der Universität Kiel ein neues Graduiertenkolleg bewilligt. Zum Thema "Natürliche Antioxidantien - ihr Wirkungsspektrum in Pflanzen, Lebensmitteln, Tier und Mensch" startet das Kolleg zum 1. Oktober 2002. Es gibt Doktoranden mit einem überdurchschnittlichen Studienabschluss die Möglichkeit, eine Doktorarbeit in einem stark interdisziplinär orientierten Forschungsumfeld anzufertigen. Insgesamt werden neun Doktoranden- sowie zwei Habilitationsstellen ausgeschrieben.

Das interdisziplinäre Projekt verknüpft Forschungsaktivitäten der Agrar- und Ernährungswissenschaftlichen, der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen und der Medizinischen Fakultät. Aus dieser Kombination ergibt sich in Kiel eine methodisch vielfältige Plattform zur Erforschung des Wirkungsspektrums und der Wirkungsmechanismen von natürlichen Antioxidantien.

Das zugehörige Studienprogramm ist breit gefächert und fördert die interdisziplinäre Ausbildung der jungen Wissenschaftler durch fächerübergreifende Vorlesungen, Seminare und Praktika. Um die wissenschaftliche Qualifikation praxisnäher zu gestalten, nehmen die Doktoranden an Praktika in regionalen Betrieben aus den Bereichen der Pflanzenzüchtung, der Pharmazeutischen- oder Lebensmittelindustrie teil. Ein spezielles Gastwissenschaftlerprogramm und eine Exkursion bauen in der ersten Phase des Graduiertenkollegs langfristige Kontakte zu anderen Universitäten in Ländern der Ostseeregion auf.

Zu den Antioxidantien pflanzlichen Ursprungs gehören neben den Vitaminen C und E u. a. auch Polyphenole (z. B. Flavonoide in Obst, Gemüse, Tee und Rotwein). Obwohl man sich auf Grund des gesundheitsfördernden Potenzials der genannten Substanzen im Hinblick auf Prophylaxe und Therapie zahlreicher Erkrankungen (z. B. Arteriosklerose und Krebs) viel verspricht, sind die molekularen und physiologischen Grundlagen ihrer Wirkungen weitgehend unbekannt. Im Rahmen des Graduiertenkollegs soll daher auch geklärt werden, durch welche Umweltfaktoren die Bildung von Antioxidantien in der Pflanze begünstigt wird, inwieweit die Substanzen in Lebensmitteln stabil sind, ob und in welchem Umfang sie in wirksamer Form vom Körper aufgenommen werden und welche molekularen Wirkungen sie in Pflanzen- und Tierzellen haben. 31.05.02





Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat der Universität Kiel ein neues Graduiertenkolleg bewilligt. Zum Thema "Natürliche Antioxidantien - ihr Wirkungsspektrum in Pflanzen, Lebensmitteln, Tier und Mensch" startet das Kolleg zum 1. Oktober 2002. Es gibt Doktoranden mit einem überdurchschnittlichen Studienabschluss die Möglichkeit, eine Doktorarbeit in einem stark interdisziplinär orientierten Forschungsumfeld anzufertigen. Insgesamt werden neun Doktoranden- sowie zwei Habilitationsstellen ausgeschrieben.

Das interdisziplinäre Projekt verknüpft Forschungsaktivitäten der Agrar- und Ernährungswissenschaftlichen, der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen und der Medizinischen Fakultät. Aus dieser Kombination ergibt sich in Kiel eine methodisch vielfältige Plattform zur Erforschung des Wirkungsspektrums und der Wirkungsmechanismen von natürlichen Antioxidantien.

Das zugehörige Studienprogramm ist breit gefächert und fördert die interdisziplinäre Ausbildung der jungen Wissenschaftler durch fächerübergreifende Vorlesungen, Seminare und Praktika. Um die wissenschaftliche Qualifikation praxisnäher zu gestalten, nehmen die Doktoranden an Praktika in regionalen Betrieben aus den Bereichen der Pflanzenzüchtung, der Pharmazeutischen- oder Lebensmittelindustrie teil. Ein spezielles Gastwissenschaftlerprogramm und eine Exkursion bauen in der ersten Phase des Graduiertenkollegs langfristige Kontakte zu anderen Universitäten in Ländern der Ostseeregion auf.

Zu den Antioxidantien pflanzlichen Ursprungs gehören neben den Vitaminen C und E u. a. auch Polyphenole (z. B. Flavonoide in Obst, Gemüse, Tee und Rotwein). Obwohl man sich auf Grund des gesundheitsfördernden Potenzials der genannten Substanzen im Hinblick auf Prophylaxe und Therapie zahlreicher Erkrankungen (z. B. Arteriosklerose und Krebs) viel verspricht, sind die molekularen und physiologischen Grundlagen ihrer Wirkungen weitgehend unbekannt. Im Rahmen des Graduiertenkollegs soll daher auch geklärt werden, durch welche Umweltfaktoren die Bildung von Antioxidantien in der Pflanze begünstigt wird, inwieweit die Substanzen in Lebensmitteln stabil sind, ob und in welchem Umfang sie in wirksamer Form vom Körper aufgenommen werden und welche molekularen Wirkungen sie in Pflanzen- und Tierzellen haben. 31.05.02



Antioxidantien-Forschung

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat der Universität Kiel ein neues Graduiertenkolleg bewilligt. Zum Thema "Natürliche Antioxidantien - ihr Wirkungsspektrum in Pflanzen, Lebensmitteln, Tier und Mensch" startet das Kolleg zum 1. …

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat der Universität Kiel ein neues Graduiertenkolleg bewilligt. Zum Thema “Natürliche Antioxidantien – ihr Wirkungsspektrum in Pflanzen, Lebensmitteln, Tier und Mensch” startet das Kolleg zum 1. Oktober 2002. Es gibt Doktoranden mit einem überdurchschnittlichen Studienabschluss die Möglichkeit, eine Doktorarbeit in einem stark interdisziplinär orientierten Forschungsumfeld anzufertigen. Insgesamt werden neun Doktoranden- sowie zwei Habilitationsstellen ausgeschrieben.

Das interdisziplinäre Projekt verknüpft Forschungsaktivitäten der Agrar- und Ernährungswissenschaftlichen, der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen und der Medizinischen Fakultät. Aus dieser Kombination ergibt sich in Kiel eine methodisch vielfältige Plattform zur Erforschung des Wirkungsspektrums und der Wirkungsmechanismen von natürlichen Antioxidantien.

Das zugehörige Studienprogramm ist breit gefächert und fördert die interdisziplinäre Ausbildung der jungen Wissenschaftler durch fächerübergreifende Vorlesungen, Seminare und Praktika. Um die wissenschaftliche Qualifikation praxisnäher zu gestalten, nehmen die Doktoranden an Praktika in regionalen Betrieben aus den Bereichen der Pflanzenzüchtung, der Pharmazeutischen- oder Lebensmittelindustrie teil. Ein spezielles Gastwissenschaftlerprogramm und eine Exkursion bauen in der ersten Phase des Graduiertenkollegs langfristige Kontakte zu anderen Universitäten in Ländern der Ostseeregion auf.

Zu den Antioxidantien pflanzlichen Ursprungs gehören neben den Vitaminen C und E u. a. auch Polyphenole (z. B. Flavonoide in Obst, Gemüse, Tee und Rotwein). Obwohl man sich auf Grund des gesundheitsfördernden Potenzials der genannten Substanzen im Hinblick auf Prophylaxe und Therapie zahlreicher Erkrankungen (z. B. Arteriosklerose und Krebs) viel verspricht, sind die molekularen und physiologischen Grundlagen ihrer Wirkungen weitgehend unbekannt. Im Rahmen des Graduiertenkollegs soll daher auch geklärt werden, durch welche Umweltfaktoren die Bildung von Antioxidantien in der Pflanze begünstigt wird, inwieweit die Substanzen in Lebensmitteln stabil sind, ob und in welchem Umfang sie in wirksamer Form vom Körper aufgenommen werden und welche molekularen Wirkungen sie in Pflanzen- und Tierzellen haben. 31.05.02

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Veröffentlicht: 31.05.2002

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