Mangelernährung ist ein weiterhin unterschätztes, dabei weit verbreitetes Phänomen bei Krankenhauspatient*innen und älteren Einwohner*innen von Pflegeheimen in Deutschland. Aber auch wenn diese nicht flächendeckend sind, finden sich in einer Reihe von Institutionen schon Maßnahmen zur Verbesserung der Ernährungsversorgung inklusive Screening und Ernährungstherapie. Welche dieser Maßnahmen in einzelnen Einrichtungen Erfolg zeigen, war Gegenstand einer Studie von Forschenden des Instituts für Biomedizin des Alterns an der Universität Erlangen-Nürnberg. Die Ergebnisse fanden in komprimierter Form Eingang in den 15. Ernährungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.
Eine ausführlichere Darstellung der zusammengetragenen Best-Practice-Beispiele, begleitet von Aussagen befragter Klinik- bzw. Heimmitarbeitenden zu den Hintergründen der Maßnahmen liefert der aktuelle Artikel in Ausgabe 5/2026. Unter anderem wurde über Erfolge mit „case managern“ und „Menü-Assistent*innen“, einrichtungsübergreifend beratenden Ernährungsfachkräften und einer standardisierten, EDV-gestützten Dokumentation des Ernährungszustands berichtet.
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