• Facebook
  • Linkedin
  • Instagram
  • RSS
  • Shop
  • Service
    • Mediadaten
    • Newsletter
    • Presseportal
    • Studium und Ausbildung
    • History
    • Verbände
    • Termine
    • Newsarchiv
    • Team
    • Galerie
    • FAQ
    • Peer-Review-Verfahren
    • Hinweise für Autoren
    • Instructions for Authors
  • Abonnements
    • Bestellformular
  • Fortbildungen
    • So funktionierts
    • Sammeln Sie Punkte
    • Aktuelle Fortbildungen
    • Vergangene Fortbildungen
  • English Articles
  • Anmelden
ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • News
  • Branche
    • Marktplatz
    • Produkte
    • Rezepte
    • Aktuelles
  • Online Plus
    • +Plus-Themen
    • Public Health Nutrition
    • Hintergrundinterviews
    • Videos
  • Artikel-Archiv
    • Special Editions
  • Heft-Archiv
    • Heft-Archiv 2021-
    • Heft-Archiv 2011-2020
    • Heft-Archiv 2001-2010
  • Suche
    • Profi-Suche
    • Globale Suche
Seite wählen
  • ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • 5
  • BfR-Forum Verbraucherschutz – Kinder sind keine kleinen Erwachsenen


Risiken für Kinder müssen anders bewertet werden als Risiken für Erwachsene. Bei der Beurteilung von chemischen Stoffen muss berücksichtigt werden, dass Kinder im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht eine größere Hautoberfläche haben, mehr Nahrung aufnehmen und häufiger atmen als Erwachsene. Sie haben eine erhöhte Stoffwechselrate, der Körper nimmt über den Magen-Darm-Trakt bestimmte Stoffe schneller und in größeren Mengen auf.

Schadstoffe, die nur langsam abgebaut werden, können über einen längeren Zeitraum einwirken. Außerdem nehmen Kinder Risiken anders wahr und verhalten sich anders als Erwachsene. Inwieweit die Wissenschaft spezielle Risiken für Kinder bisher angemessen bewertet und die Politik daraus ausreichende Maßnahmen zum Schutz von Kindern abgeleitet hat, diskutierten rund 140 Vertreter aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Verbraucherverbänden und Medien auf dem siebten BfR-Forum Verbraucherschutz in Berlin.

Einig waren sie sich darüber, dass Ergebnisse von Risikobewertungen für Erwachsene nicht ohne weiteres auf Kinder „heruntergerechnet“ bzw. übertragen werden können. In den meisten Fällen müssen stoffliche Risiken für Kinder eigens berechnet werden. Bemängelt wurde, dass es dafür häufig nicht genug Daten gibt.

Rechtlich besteht für Kinder ein besonderer Schutz vor bestimmten Stoffen in Lebensmitteln. So muss Säuglingsnahrung besondere Anforderungen erfüllen, bevor sie auf den Markt gebracht wird und für bestimmte Pestizide gelten strengere Höchstmengen. Bei schädlichen Stoffen in Spielzeug besteht hingegen Nachbesserungsbedarf. Weit verbreitete Labels wie das CE-Zeichen, das Hersteller sich selbst verleihen, können nicht immer ausreichende Verbrauchersicherheit gewährleisten. Eine Qualitätsverbesserung kann nur durch die Kontrolle von unabhängigen Instituten erreicht werden, wie es z. B. beim GS-Zeichen der Fall ist.

Welche Rolle den Eltern beim Schutz ihrer Kinder vor Gesundheitsrisiken zukommt, wurde kontrovers diskutiert. Unbestritten blieb, dass sie in ihrer Vorbildfunktion einen bedeutenden Beitrag zur Verhütung von Unfällen leisten können. Doch setzt dies auch ein entsprechendes Wissen bei den Eltern selbst voraus, das nicht überall gleichermaßen gegeben ist. Wissenslücken gibt es nach wie vor bei der Einschätzung mikrobieller Risiken. So kommt es bei Kindern immer wieder zu Infektionen mit Lebensmittelkeimen wie Salmonellen und Campylobacter, weil Eltern nicht wissen, dass diese vor allem auf rohem Fleisch und Eiern vorkommen können. Hier ist weiterhin auch die Aufklärungsarbeit von Verbänden wie staatlichen Institutionen gefragt. Quelle: Bundesinstitut für Risikobewertung (07.08.09)





Risiken für Kinder müssen anders bewertet werden als Risiken für Erwachsene. Bei der Beurteilung von chemischen Stoffen muss berücksichtigt werden, dass Kinder im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht eine größere Hautoberfläche haben, mehr Nahrung aufnehmen und häufiger atmen als Erwachsene. Sie haben eine erhöhte Stoffwechselrate, der Körper nimmt über den Magen-Darm-Trakt bestimmte Stoffe schneller und in größeren Mengen auf.

Schadstoffe, die nur langsam abgebaut werden, können über einen längeren Zeitraum einwirken. Außerdem nehmen Kinder Risiken anders wahr und verhalten sich anders als Erwachsene. Inwieweit die Wissenschaft spezielle Risiken für Kinder bisher angemessen bewertet und die Politik daraus ausreichende Maßnahmen zum Schutz von Kindern abgeleitet hat, diskutierten rund 140 Vertreter aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Verbraucherverbänden und Medien auf dem siebten BfR-Forum Verbraucherschutz in Berlin.

Einig waren sie sich darüber, dass Ergebnisse von Risikobewertungen für Erwachsene nicht ohne weiteres auf Kinder „heruntergerechnet“ bzw. übertragen werden können. In den meisten Fällen müssen stoffliche Risiken für Kinder eigens berechnet werden. Bemängelt wurde, dass es dafür häufig nicht genug Daten gibt.

Rechtlich besteht für Kinder ein besonderer Schutz vor bestimmten Stoffen in Lebensmitteln. So muss Säuglingsnahrung besondere Anforderungen erfüllen, bevor sie auf den Markt gebracht wird und für bestimmte Pestizide gelten strengere Höchstmengen. Bei schädlichen Stoffen in Spielzeug besteht hingegen Nachbesserungsbedarf. Weit verbreitete Labels wie das CE-Zeichen, das Hersteller sich selbst verleihen, können nicht immer ausreichende Verbrauchersicherheit gewährleisten. Eine Qualitätsverbesserung kann nur durch die Kontrolle von unabhängigen Instituten erreicht werden, wie es z. B. beim GS-Zeichen der Fall ist.

Welche Rolle den Eltern beim Schutz ihrer Kinder vor Gesundheitsrisiken zukommt, wurde kontrovers diskutiert. Unbestritten blieb, dass sie in ihrer Vorbildfunktion einen bedeutenden Beitrag zur Verhütung von Unfällen leisten können. Doch setzt dies auch ein entsprechendes Wissen bei den Eltern selbst voraus, das nicht überall gleichermaßen gegeben ist. Wissenslücken gibt es nach wie vor bei der Einschätzung mikrobieller Risiken. So kommt es bei Kindern immer wieder zu Infektionen mit Lebensmittelkeimen wie Salmonellen und Campylobacter, weil Eltern nicht wissen, dass diese vor allem auf rohem Fleisch und Eiern vorkommen können. Hier ist weiterhin auch die Aufklärungsarbeit von Verbänden wie staatlichen Institutionen gefragt. Quelle: Bundesinstitut für Risikobewertung (07.08.09)



BfR-Forum Verbraucherschutz – Kinder sind keine kleinen Erwachsenen

Risiken für Kinder müssen anders bewertet werden als Risiken für Erwachsene. Bei der Beurteilung von chemischen Stoffen muss berücksichtigt werden, dass Kinder im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht eine größere Hautoberfläche …

Risiken für Kinder müssen anders bewertet werden als Risiken für Erwachsene. Bei der Beurteilung von chemischen Stoffen muss berücksichtigt werden, dass Kinder im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht eine größere Hautoberfläche haben, mehr Nahrung aufnehmen und häufiger atmen als Erwachsene. Sie haben eine erhöhte Stoffwechselrate, der Körper nimmt über den Magen-Darm-Trakt bestimmte Stoffe schneller und in größeren Mengen auf.

Schadstoffe, die nur langsam abgebaut werden, können über einen längeren Zeitraum einwirken. Außerdem nehmen Kinder Risiken anders wahr und verhalten sich anders als Erwachsene. Inwieweit die Wissenschaft spezielle Risiken für Kinder bisher angemessen bewertet und die Politik daraus ausreichende Maßnahmen zum Schutz von Kindern abgeleitet hat, diskutierten rund 140 Vertreter aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Verbraucherverbänden und Medien auf dem siebten BfR-Forum Verbraucherschutz in Berlin.

Einig waren sie sich darüber, dass Ergebnisse von Risikobewertungen für Erwachsene nicht ohne weiteres auf Kinder „heruntergerechnet“ bzw. übertragen werden können. In den meisten Fällen müssen stoffliche Risiken für Kinder eigens berechnet werden. Bemängelt wurde, dass es dafür häufig nicht genug Daten gibt.

Rechtlich besteht für Kinder ein besonderer Schutz vor bestimmten Stoffen in Lebensmitteln. So muss Säuglingsnahrung besondere Anforderungen erfüllen, bevor sie auf den Markt gebracht wird und für bestimmte Pestizide gelten strengere Höchstmengen. Bei schädlichen Stoffen in Spielzeug besteht hingegen Nachbesserungsbedarf. Weit verbreitete Labels wie das CE-Zeichen, das Hersteller sich selbst verleihen, können nicht immer ausreichende Verbrauchersicherheit gewährleisten. Eine Qualitätsverbesserung kann nur durch die Kontrolle von unabhängigen Instituten erreicht werden, wie es z. B. beim GS-Zeichen der Fall ist.

Welche Rolle den Eltern beim Schutz ihrer Kinder vor Gesundheitsrisiken zukommt, wurde kontrovers diskutiert. Unbestritten blieb, dass sie in ihrer Vorbildfunktion einen bedeutenden Beitrag zur Verhütung von Unfällen leisten können. Doch setzt dies auch ein entsprechendes Wissen bei den Eltern selbst voraus, das nicht überall gleichermaßen gegeben ist. Wissenslücken gibt es nach wie vor bei der Einschätzung mikrobieller Risiken. So kommt es bei Kindern immer wieder zu Infektionen mit Lebensmittelkeimen wie Salmonellen und Campylobacter, weil Eltern nicht wissen, dass diese vor allem auf rohem Fleisch und Eiern vorkommen können. Hier ist weiterhin auch die Aufklärungsarbeit von Verbänden wie staatlichen Institutionen gefragt. Quelle: Bundesinstitut für Risikobewertung (07.08.09)

Content wird geladen. Bitte warten!

Artikelfakten

Veröffentlicht: 07.08.2009

Autor

Redaktion
Redaktion

Artikel teilen

Aktuelle Ausgabe

Zum Heft
Content wird geladen. Bitte warten!

Meist gelesen

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Alpro: Skyr Style - Die neuen Joghurtalternativen

© Danone
PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: FruchtZwerge: Geringster Zuckergehalt seit Markteinführung

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: Neue Milchprodukte und pflanzliche Alternativen mit hohem Proteingehalt

Alle "Aktuelles" Artikel
Content wird geladen. Bitte warten!

Tipps

30.04.2026 | Stellenangebote | 50933 Köln
Deutsche Sporthochschule Köln

M.Sc. Sport Bewegung und Ernährung

zur Anzeige
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Logo IDD
Content wird geladen. Bitte warten!


Marktplatz 13, D-65183 Wiesbaden



Postfach 5709, 65047 Wiesbaden


+49 611 360 98 113

Ernährungs Umschau

Allgemeine Fragen



+49 611 360 98 362


kontakt@ernaehrungs-umschau.de

Redaktion Print & Online

mpm Fachmedien



+49 6403 63772


eu-redaktion@mpm-online.de

Marketing- & Anzeigenleitung

Tanja Kilbert



+49 611 360 98 301


t.kilbert@uzv.de

Rechtliches

AGB
Cookie
Datenschutz
Impressum
Teilnahmebedingungen Gewinnspiel

Service & Kontakt

Abos
Kontakt
Medien & Preise
Newsletter

Inhalte

Artikel
Heftarchiv
News
Fortbildungen
Termine

© ERNÄHRUNGS UMSCHAU 2026 | PERIMETRIK® - Digitalagentur