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  • Biogemüse: Saatgut effektiv behandeln


Die Anlagen für die häufigsten von Bakterien und Pilzen hervorgerufenen Gemüsekrankheiten schlummern oft versteckt im Saatgut. Deshalb ist es üblich, das Saatgut vorbeugend chemisch zu behandeln, ein Vorgang der als Beizen bezeichnet wird. Seit 2004 darf im ökologischen Anbau jedoch nur noch ökologisch produziertes Saatgut eingesetzt werden. Daher wurden im EU-Projekt STOVE in den vergangenen drei Jahren Alternativen zum chemischen Beizen getestet. Erste Ergebnisse der Gewächshaus- und Feldversuche stellten Wissenschaftler der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft kürzlich in Darmstadt vor.

Sie konnten in allen untersuchten Erregersystemen alternative Behandlungsmethoden identifizieren, die ähnlich effizient wirken wie die chemische Behandlung. So konnten beispielsweise die wichtigsten pilzlichen Erreger bei Möhre, Petersilie und Feldsalat ausgeschaltet und so die Zahl der infizierten Pflanzen deutlich gesenkt werden. Bei den Bakterienkrankheiten sei die Situation etwas schwieriger.

Die besten Ergebnisse erreichten die Wissenschaftler mit physikalischen Verfahren, wie der Feuchtheißluft, der Heißwasserbehandlung bzw. mit der Elektronenbeizung. Bei letzterem Verfahren dringen Elektronen gleichmäßig an allen Stellen des Samens in die äußere Schale ein. Durch die damit angeregten physikalischen, chemischen und biologischen Prozesse werden die Krankheitserreger, die auf bzw. unmittelbar unter der Samenschale leben, abgetötet.

Als nicht ganz so effektiv erwies sich unter den Versuchsbedingungen die Behandlung mit biologischen Mitteln. Dazu gehören Mittel auf der Basis von Naturstoffen (Thymianöl) und antagonistischen Mikroorganismen. Allerdings wurden sehr stark infizierte Samenchargen eingesetzt, wie sie so niemals eine Saatgutfirma vertreiben würde. Deshalb sei nicht ausgeschlossen, dass die "sanfte" Biologie unter normalen Bedingungen durchaus zum Schutz der Pflanze beitragen kann. (28.09.06)





Die Anlagen für die häufigsten von Bakterien und Pilzen hervorgerufenen Gemüsekrankheiten schlummern oft versteckt im Saatgut. Deshalb ist es üblich, das Saatgut vorbeugend chemisch zu behandeln, ein Vorgang der als Beizen bezeichnet wird. Seit 2004 darf im ökologischen Anbau jedoch nur noch ökologisch produziertes Saatgut eingesetzt werden. Daher wurden im EU-Projekt STOVE in den vergangenen drei Jahren Alternativen zum chemischen Beizen getestet. Erste Ergebnisse der Gewächshaus- und Feldversuche stellten Wissenschaftler der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft kürzlich in Darmstadt vor.

Sie konnten in allen untersuchten Erregersystemen alternative Behandlungsmethoden identifizieren, die ähnlich effizient wirken wie die chemische Behandlung. So konnten beispielsweise die wichtigsten pilzlichen Erreger bei Möhre, Petersilie und Feldsalat ausgeschaltet und so die Zahl der infizierten Pflanzen deutlich gesenkt werden. Bei den Bakterienkrankheiten sei die Situation etwas schwieriger.

Die besten Ergebnisse erreichten die Wissenschaftler mit physikalischen Verfahren, wie der Feuchtheißluft, der Heißwasserbehandlung bzw. mit der Elektronenbeizung. Bei letzterem Verfahren dringen Elektronen gleichmäßig an allen Stellen des Samens in die äußere Schale ein. Durch die damit angeregten physikalischen, chemischen und biologischen Prozesse werden die Krankheitserreger, die auf bzw. unmittelbar unter der Samenschale leben, abgetötet.

Als nicht ganz so effektiv erwies sich unter den Versuchsbedingungen die Behandlung mit biologischen Mitteln. Dazu gehören Mittel auf der Basis von Naturstoffen (Thymianöl) und antagonistischen Mikroorganismen. Allerdings wurden sehr stark infizierte Samenchargen eingesetzt, wie sie so niemals eine Saatgutfirma vertreiben würde. Deshalb sei nicht ausgeschlossen, dass die "sanfte" Biologie unter normalen Bedingungen durchaus zum Schutz der Pflanze beitragen kann. (28.09.06)



Biogemüse: Saatgut effektiv behandeln

Die Anlagen für die häufigsten von Bakterien und Pilzen hervorgerufenen Gemüsekrankheiten schlummern oft versteckt im Saatgut. Deshalb ist es üblich, das Saatgut vorbeugend chemisch zu behandeln, ein Vorgang der als …

Die Anlagen für die häufigsten von Bakterien und Pilzen hervorgerufenen Gemüsekrankheiten schlummern oft versteckt im Saatgut. Deshalb ist es üblich, das Saatgut vorbeugend chemisch zu behandeln, ein Vorgang der als Beizen bezeichnet wird. Seit 2004 darf im ökologischen Anbau jedoch nur noch ökologisch produziertes Saatgut eingesetzt werden. Daher wurden im EU-Projekt STOVE in den vergangenen drei Jahren Alternativen zum chemischen Beizen getestet. Erste Ergebnisse der Gewächshaus- und Feldversuche stellten Wissenschaftler der Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft kürzlich in Darmstadt vor.

Sie konnten in allen untersuchten Erregersystemen alternative Behandlungsmethoden identifizieren, die ähnlich effizient wirken wie die chemische Behandlung. So konnten beispielsweise die wichtigsten pilzlichen Erreger bei Möhre, Petersilie und Feldsalat ausgeschaltet und so die Zahl der infizierten Pflanzen deutlich gesenkt werden. Bei den Bakterienkrankheiten sei die Situation etwas schwieriger.

Die besten Ergebnisse erreichten die Wissenschaftler mit physikalischen Verfahren, wie der Feuchtheißluft, der Heißwasserbehandlung bzw. mit der Elektronenbeizung. Bei letzterem Verfahren dringen Elektronen gleichmäßig an allen Stellen des Samens in die äußere Schale ein. Durch die damit angeregten physikalischen, chemischen und biologischen Prozesse werden die Krankheitserreger, die auf bzw. unmittelbar unter der Samenschale leben, abgetötet.

Als nicht ganz so effektiv erwies sich unter den Versuchsbedingungen die Behandlung mit biologischen Mitteln. Dazu gehören Mittel auf der Basis von Naturstoffen (Thymianöl) und antagonistischen Mikroorganismen. Allerdings wurden sehr stark infizierte Samenchargen eingesetzt, wie sie so niemals eine Saatgutfirma vertreiben würde. Deshalb sei nicht ausgeschlossen, dass die “sanfte” Biologie unter normalen Bedingungen durchaus zum Schutz der Pflanze beitragen kann. (28.09.06)

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Veröffentlicht: 28.09.2006

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