• Facebook
  • Linkedin
  • Instagram
  • RSS
  • Shop
  • Service
    • Mediadaten
    • Newsletter
    • Presseportal
    • Studium und Ausbildung
    • History
    • Verbände
    • Termine
    • Newsarchiv
    • Team
    • Galerie
    • FAQ
    • Peer-Review-Verfahren
    • Hinweise für Autoren
    • Instructions for Authors
  • Abonnements
    • Bestellformular
  • Fortbildungen
    • So funktionierts
    • Sammeln Sie Punkte
    • Aktuelle Fortbildungen
    • Vergangene Fortbildungen
  • English Articles
  • Anmelden
ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • News
  • Branche
    • Marktplatz
    • Produkte
    • Rezepte
    • Aktuelles
  • Online Plus
    • +Plus-Themen
    • Public Health Nutrition
    • Hintergrundinterviews
    • Videos
  • Artikel-Archiv
    • Special Editions
  • Heft-Archiv
    • Heft-Archiv 2021-
    • Heft-Archiv 2011-2020
    • Heft-Archiv 2001-2010
  • Suche
    • Profi-Suche
    • Globale Suche
Seite wählen
  • ERNÄHRUNGS UMSCHAU
  • 5
  • Bitterrezeptoren für Stevia-Süßstoffe entdeckt


© Tjall/Fotolia.com

Stevia gilt als gesunde Alternative zu Zucker. Die kürzlich von der EU als Süßungsmittel zugelassenen Steviaprodukte haben aber auch Nachteile, z. B. einen langanhaltenden, bitteren Nachgeschmack. Die dafür verantwortlichen Geschmacksrezeptoren auf der menschlichen Zunge haben Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) und des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) nun identifiziert.

Mit Zellkulturversuchen und sensorischen Tests konnten die Wissenschaftler zudem zeigen, dass Stevioside mit vielen Glukosemolekülen besonders süß schmecken. Auf der menschlichen Zunge gibt es nur einen Rezeptortyp, der für die Wahrnehmung von süßem Geschmack zuständig ist, etwa 25 verschiedene Rezeptoren hingegen für bittere Aromen. Wissenschaftler der TUM und des DIfE haben nun zwei Geschmacksrezeptoren identifiziert, durch die der bittere Nachgeschmack von Stevia in hohen Konzentrationen entsteht: hTAS2R4 und hTAS2R14.

Neun sog. Steviolglykoside wurden untersucht, die für den intensiven Geschmack von Extrakten der Steviapflanze sorgen. Wie süß oder bitter die unterschiedlichen Glykosid-Varianten wirken, haben die Forscher zunächst anhand speziell gezüchteter Zellen getestet, die die Funktion von Geschmacksrezeptorzellen übernehmen und wie eine künstliche Zunge auf die Glykosid-Moleküle reagieren. Damit konnten diejenigen Rezeptortypen identifiziert werden, die durch Stevia aktiviert werden. Darüber hinaus wurden sensorische Tests durchgeführt, bei denen geschulte Probanden die Geschmacksintensität der Stevia-Bestandteile in Abhängigkeit von deren Konzentration beurteilen.

Das Ergebnis der kombinierten Geschmackstests: Die Struktur der Glykosid-Moleküle ist ein entscheidender Faktor für den Süße- oder Bitterkeitsgrad von Stevia: Je mehr Glukose am Molekül gebundenen ist, desto süßer und weniger bitter schmeckt Stevia. Diese neuen Erkenntnisse könnten dazu beitragen, den Bittergeschmack von Stevia-Produkten schon früh zu minimieren, bspw. können züchterische Maßnahmen oder auch die Aufreinigung bei der Gewinnung der Stevia-Produkte zielorientiert auf die besten Süßungskandidaten konzentriert werden. Literatur: Hellfritsch C, Brockhoff A, Stähler F et al. (2012) Human Psychometric and Taste Receptor Responses to Steviol Glycosides. Journal of Agricultural and Food Chemistry. Mai 2012. URL: http://pubs.acs.org/doi/abs/10.1021/jf301297n  
Quelle: Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) und Technische Universität München (TUM), Gemeinsame Pressemeldung vom 24.05.2012 (11.06.12)



© Tjall/Fotolia.com
© Tjall/Fotolia.com


© Tjall/Fotolia.com

Stevia gilt als gesunde Alternative zu Zucker. Die kürzlich von der EU als Süßungsmittel zugelassenen Steviaprodukte haben aber auch Nachteile, z. B. einen langanhaltenden, bitteren Nachgeschmack. Die dafür verantwortlichen Geschmacksrezeptoren auf der menschlichen Zunge haben Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) und des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) nun identifiziert.

Mit Zellkulturversuchen und sensorischen Tests konnten die Wissenschaftler zudem zeigen, dass Stevioside mit vielen Glukosemolekülen besonders süß schmecken. Auf der menschlichen Zunge gibt es nur einen Rezeptortyp, der für die Wahrnehmung von süßem Geschmack zuständig ist, etwa 25 verschiedene Rezeptoren hingegen für bittere Aromen. Wissenschaftler der TUM und des DIfE haben nun zwei Geschmacksrezeptoren identifiziert, durch die der bittere Nachgeschmack von Stevia in hohen Konzentrationen entsteht: hTAS2R4 und hTAS2R14.

Neun sog. Steviolglykoside wurden untersucht, die für den intensiven Geschmack von Extrakten der Steviapflanze sorgen. Wie süß oder bitter die unterschiedlichen Glykosid-Varianten wirken, haben die Forscher zunächst anhand speziell gezüchteter Zellen getestet, die die Funktion von Geschmacksrezeptorzellen übernehmen und wie eine künstliche Zunge auf die Glykosid-Moleküle reagieren. Damit konnten diejenigen Rezeptortypen identifiziert werden, die durch Stevia aktiviert werden. Darüber hinaus wurden sensorische Tests durchgeführt, bei denen geschulte Probanden die Geschmacksintensität der Stevia-Bestandteile in Abhängigkeit von deren Konzentration beurteilen.

Das Ergebnis der kombinierten Geschmackstests: Die Struktur der Glykosid-Moleküle ist ein entscheidender Faktor für den Süße- oder Bitterkeitsgrad von Stevia: Je mehr Glukose am Molekül gebundenen ist, desto süßer und weniger bitter schmeckt Stevia. Diese neuen Erkenntnisse könnten dazu beitragen, den Bittergeschmack von Stevia-Produkten schon früh zu minimieren, bspw. können züchterische Maßnahmen oder auch die Aufreinigung bei der Gewinnung der Stevia-Produkte zielorientiert auf die besten Süßungskandidaten konzentriert werden. Literatur: Hellfritsch C, Brockhoff A, Stähler F et al. (2012) Human Psychometric and Taste Receptor Responses to Steviol Glycosides. Journal of Agricultural and Food Chemistry. Mai 2012. URL: http://pubs.acs.org/doi/abs/10.1021/jf301297n  
Quelle: Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) und Technische Universität München (TUM), Gemeinsame Pressemeldung vom 24.05.2012 (11.06.12)



Bitterrezeptoren für Stevia-Süßstoffe entdeckt

© Tjall/Fotolia.com Stevia gilt als gesunde Alternative zu Zucker. Die kürzlich von der EU als Süßungsmittel zugelassenen Steviaprodukte haben aber auch Nachteile, z. B. einen langanhaltenden, bitteren Nachgeschmack. Die dafür …

© Tjall/Fotolia.com

Stevia gilt als gesunde Alternative zu Zucker. Die kürzlich von der EU als Süßungsmittel zugelassenen Steviaprodukte haben aber auch Nachteile, z. B. einen langanhaltenden, bitteren Nachgeschmack. Die dafür verantwortlichen Geschmacksrezeptoren auf der menschlichen Zunge haben Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) und des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) nun identifiziert.

Mit Zellkulturversuchen und sensorischen Tests konnten die Wissenschaftler zudem zeigen, dass Stevioside mit vielen Glukosemolekülen besonders süß schmecken. Auf der menschlichen Zunge gibt es nur einen Rezeptortyp, der für die Wahrnehmung von süßem Geschmack zuständig ist, etwa 25 verschiedene Rezeptoren hingegen für bittere Aromen. Wissenschaftler der TUM und des DIfE haben nun zwei Geschmacksrezeptoren identifiziert, durch die der bittere Nachgeschmack von Stevia in hohen Konzentrationen entsteht: hTAS2R4 und hTAS2R14.

Neun sog. Steviolglykoside wurden untersucht, die für den intensiven Geschmack von Extrakten der Steviapflanze sorgen. Wie süß oder bitter die unterschiedlichen Glykosid-Varianten wirken, haben die Forscher zunächst anhand speziell gezüchteter Zellen getestet, die die Funktion von Geschmacksrezeptorzellen übernehmen und wie eine künstliche Zunge auf die Glykosid-Moleküle reagieren. Damit konnten diejenigen Rezeptortypen identifiziert werden, die durch Stevia aktiviert werden. Darüber hinaus wurden sensorische Tests durchgeführt, bei denen geschulte Probanden die Geschmacksintensität der Stevia-Bestandteile in Abhängigkeit von deren Konzentration beurteilen.

Das Ergebnis der kombinierten Geschmackstests: Die Struktur der Glykosid-Moleküle ist ein entscheidender Faktor für den Süße- oder Bitterkeitsgrad von Stevia: Je mehr Glukose am Molekül gebundenen ist, desto süßer und weniger bitter schmeckt Stevia. Diese neuen Erkenntnisse könnten dazu beitragen, den Bittergeschmack von Stevia-Produkten schon früh zu minimieren, bspw. können züchterische Maßnahmen oder auch die Aufreinigung bei der Gewinnung der Stevia-Produkte zielorientiert auf die besten Süßungskandidaten konzentriert werden. Literatur: Hellfritsch C, Brockhoff A, Stähler F et al. (2012) Human Psychometric and Taste Receptor Responses to Steviol Glycosides. Journal of Agricultural and Food Chemistry. Mai 2012. URL: http://pubs.acs.org/doi/abs/10.1021/jf301297n  
Quelle: Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) und Technische Universität München (TUM), Gemeinsame Pressemeldung vom 24.05.2012 (11.06.12)

Content wird geladen. Bitte warten!

Artikelfakten

Veröffentlicht: 11.06.2012

Autor

Redaktion
Redaktion

Artikel teilen

Aktuelle Ausgabe

Zum Heft
Content wird geladen. Bitte warten!

Meist gelesen

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Alpro: Skyr Style - Die neuen Joghurtalternativen

© Danone
PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: FruchtZwerge: Geringster Zuckergehalt seit Markteinführung

PR-Veröffentlichung – Anzeige

Danone: Neue Milchprodukte und pflanzliche Alternativen mit hohem Proteingehalt

Alle "Aktuelles" Artikel
Content wird geladen. Bitte warten!

Tipps

© mikyso/iSTock/Getty Images Plus
06.03.2026 | Terminanzeigen
ERNÄHRUNGS UMSCHAU

Webinar – Ihr Weg zur Publikation

zur Anzeige
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Content wird geladen. Bitte warten!
Logo IDD
Content wird geladen. Bitte warten!


Marktplatz 13, D-65183 Wiesbaden



Postfach 5709, 65047 Wiesbaden


+49 611 360 98 113

Ernährungs Umschau

Allgemeine Fragen



+49 611 360 98 362


kontakt@ernaehrungs-umschau.de

Redaktion Print & Online

mpm Fachmedien



+49 6403 63772


eu-redaktion@mpm-online.de

Marketing- & Anzeigenleitung

Tanja Kilbert



+49 611 360 98 301


t.kilbert@uzv.de

Rechtliches

AGB
Cookie
Datenschutz
Impressum
Teilnahmebedingungen Gewinnspiel

Service & Kontakt

Abos
Kontakt
Medien & Preise
Newsletter

Inhalte

Artikel
Heftarchiv
News
Fortbildungen
Termine

© ERNÄHRUNGS UMSCHAU 2026 | PERIMETRIK® - Digitalagentur