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  • BSE möglicherweise in Geflügelfleisch


Wissenschaftler der Irish Food Safety Authority (FSAI) haben in Hühnerbrustfilets Rinder-Proteine gefunden. Nun befürchten die Forscher, dass auch das infektiöse Prion-Protein, das zu BSE führen kann, im Hühnerfleisch vorkommt.

Seit Dezember 2001 wurden Hühnerfilets untersucht. Grund hierfür waren Berichte der UK Food Standards Agency, nach denen nicht deklarierte Schweine-Proteine in Hühnerteilen aus Belgien und Holland gefunden worden waren. Die FSAI konnte jetzt, wie das Wissenschaftsmagazin New Scientist berichtet, in 26 % der Hühnerfilets nicht deklarierte hydrolysierte Kollagene nachweisen. Nach genaueren Analysen fanden die Wissenschaftler in 17 von 30 Fällen entweder Schweine- oder Rinder-Proteine, z. T. sogar beide. Bis jetzt konnten die Behörden aber nicht nachvollziehen, wie die Rinder-Proteine in die Hühnerfilets gelangen konnten.

Nach der aktuellen Lebensmittelgesetzeslage ist es nicht verboten dem Hühnerfleisch zusätzliche Proteine zuzufügen. Diese stammen zumeist aus alten Tieren, deren Fleisch nicht mehr verwendet werden kann oder aus Teilen wie Haut und Knochen. Diese Prozesse können aber Prionen nicht zerstören. 29.05.02





Wissenschaftler der Irish Food Safety Authority (FSAI) haben in Hühnerbrustfilets Rinder-Proteine gefunden. Nun befürchten die Forscher, dass auch das infektiöse Prion-Protein, das zu BSE führen kann, im Hühnerfleisch vorkommt.

Seit Dezember 2001 wurden Hühnerfilets untersucht. Grund hierfür waren Berichte der UK Food Standards Agency, nach denen nicht deklarierte Schweine-Proteine in Hühnerteilen aus Belgien und Holland gefunden worden waren. Die FSAI konnte jetzt, wie das Wissenschaftsmagazin New Scientist berichtet, in 26 % der Hühnerfilets nicht deklarierte hydrolysierte Kollagene nachweisen. Nach genaueren Analysen fanden die Wissenschaftler in 17 von 30 Fällen entweder Schweine- oder Rinder-Proteine, z. T. sogar beide. Bis jetzt konnten die Behörden aber nicht nachvollziehen, wie die Rinder-Proteine in die Hühnerfilets gelangen konnten.

Nach der aktuellen Lebensmittelgesetzeslage ist es nicht verboten dem Hühnerfleisch zusätzliche Proteine zuzufügen. Diese stammen zumeist aus alten Tieren, deren Fleisch nicht mehr verwendet werden kann oder aus Teilen wie Haut und Knochen. Diese Prozesse können aber Prionen nicht zerstören. 29.05.02



BSE möglicherweise in Geflügelfleisch

Wissenschaftler der Irish Food Safety Authority (FSAI) haben in Hühnerbrustfilets Rinder-Proteine gefunden. Nun befürchten die Forscher, dass auch das infektiöse Prion-Protein, das zu BSE führen kann, im Hühnerfleisch vorkommt.Seit Dezember …

Wissenschaftler der Irish Food Safety Authority (FSAI) haben in Hühnerbrustfilets Rinder-Proteine gefunden. Nun befürchten die Forscher, dass auch das infektiöse Prion-Protein, das zu BSE führen kann, im Hühnerfleisch vorkommt.

Seit Dezember 2001 wurden Hühnerfilets untersucht. Grund hierfür waren Berichte der UK Food Standards Agency, nach denen nicht deklarierte Schweine-Proteine in Hühnerteilen aus Belgien und Holland gefunden worden waren. Die FSAI konnte jetzt, wie das Wissenschaftsmagazin New Scientist berichtet, in 26 % der Hühnerfilets nicht deklarierte hydrolysierte Kollagene nachweisen. Nach genaueren Analysen fanden die Wissenschaftler in 17 von 30 Fällen entweder Schweine- oder Rinder-Proteine, z. T. sogar beide. Bis jetzt konnten die Behörden aber nicht nachvollziehen, wie die Rinder-Proteine in die Hühnerfilets gelangen konnten.

Nach der aktuellen Lebensmittelgesetzeslage ist es nicht verboten dem Hühnerfleisch zusätzliche Proteine zuzufügen. Diese stammen zumeist aus alten Tieren, deren Fleisch nicht mehr verwendet werden kann oder aus Teilen wie Haut und Knochen. Diese Prozesse können aber Prionen nicht zerstören. 29.05.02

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Veröffentlicht: 29.05.2002

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