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  • Bundesweiter Survey für Kinder und Jugendliche


Erstmals in Deutschland wird ein bundesweiter Gesundheitssurvey für Kinder und Jugendliche vergleichbare umfassende Daten zur gesundheitlichen Situation von Kindern und Jugendlichen liefern. Nachdem die zwölf Monate dauernde Pilotphase der vom Robert-Koch-Institut ausgearbeiteten Studie erfolgreich abgeschlossen ist, beginnt Ende des Jahres 2002 die Hauptphase mit ca. 20 000 Kindern.

Ziel des Surveys ist es, bestehende Informationslücken zu schließen, Gesundheitsrisiken zu identifizieren und die Grundlagen für gezielte gesundheitspolitische Maßnahmen zu verbessern.

Bislang fehlen insbesondere verknüpfbare Daten aus den verschiedenen Ebenen des gesundheitlichen Geschehens. Daher umfasst der Kinder- und Jugendsurvey ein weites Themenspektrum: akute und chronische Krankheiten, körperliche Beschwerden und Befindlichkeiten, Impfstatus, Gesundheitsrisiken, Unfälle, Inanspruchnahme medizinischer Leistungen, Ernährung und Essstörungen, psychische Gesundheit und Verhaltensauffälligkeiten, Lebensqualität und soziale Bedingungen.

Die Wissenschaftler des Robert-Koch-Instituts beschränken sich dabei nicht auf die Befragung der Eltern sowie der Kinder und Jugendlichen (mit eigens für jede Altersgruppe entwickelten Fragebögen). Die Pilotphase hat gezeigt, dass ein ärztliches Interview ein geeignetes Instrument für die Erfassung zusätzlicher Informationen, z. B. zu chronischen Krankheiten und Impfraten, ist. Eine körperliche Untersuchung ermöglicht Befunde, die unabhängig sind von der subjektiven Einschätzung der befragten Teilnehmer und ihrer Eltern. Sie umfasst Motoriktests wie Einbeinstand und Rumpfvorbeuge, Sehtests, Hautuntersuchungen und eine Schilddrüsensonografie; Gewicht und Körpergröße werden ebenso gemessen wie der Blutdruck und die Hautfaltendicke. Zusätzlich dienen Laboruntersuchungen der Ergänzung subjektiver Angaben und körperlicher Befunde. Außerdem können damit gesundheitliche Risiken bei den einzelnen Teilnehmern ermittelt werden, die durch Befragung und körperliche Untersuchung nicht erkennbar wären, etwa Nährstoffmangel oder Risikofaktoren für künftige Herz-Kreislauf-Krankheiten.

Die Pilotphase mit mehr als 1500 Schülern war an vier Orten durchgeführt worden (Berlin-Friedrichshain, Berlin-Steglitz, Neuruppin und Wesendorf im niedersächsischen Landkreis Gifhorn), die jeweils für eine ostdeutsche und eine westdeutsche Groß- bzw. Kleinstadt stehen. In dieser Phase testeten die Epidemiologen des Robert-Koch-Instituts die Praktikabilität des von ihnen erarbeiteten Untersuchungs- und Befragungsprogramms, einschließlich der qualitätssichernden Maßnahmen. Damit stehen für die Hauptphase, deren Vorbereitung in Kürze startet, geprüfte Methoden und Verfahren zur Verfügung. Die "Feldarbeit" in den rund 150 bundesweit verteilten Studienorten beginnt Ende des Jahres. Der Beginn der ersten Auswertungsphase ist für August 2005 vorgesehen.

Ausgehend von den Erfahrungen beim Bundes-Gesundheitssurvey 1998 (durchgeführt mit Erwachsenen) ist auch für den Kinder- und Jugendsurvey eine modulare Erweiterung eingeplant. "Modulpartner" hätten eine erheblich geringere Finanzierung aufzubringen als bei einer unabhängigen Erhebung. Eine Erweiterung kann "vertikal", also inhaltlich vertiefend, erfolgen. So werden derzeit Module zu psychischer Gesundheit und zu Motorik/Körperliche Aktivität vorbereitet. Außerdem gibt es Überlegungen für ein "Umweltmodul". Neben der vertikalen bieten sich auch horizontale Erweiterungen an, durch eine Erhöhung der Teilnehmerzahl in bestimmten Regionen. Weitere Informationen unter www.kinder-jugend-gesundheit21.de. 24.06.02





Erstmals in Deutschland wird ein bundesweiter Gesundheitssurvey für Kinder und Jugendliche vergleichbare umfassende Daten zur gesundheitlichen Situation von Kindern und Jugendlichen liefern. Nachdem die zwölf Monate dauernde Pilotphase der vom Robert-Koch-Institut ausgearbeiteten Studie erfolgreich abgeschlossen ist, beginnt Ende des Jahres 2002 die Hauptphase mit ca. 20 000 Kindern.

Ziel des Surveys ist es, bestehende Informationslücken zu schließen, Gesundheitsrisiken zu identifizieren und die Grundlagen für gezielte gesundheitspolitische Maßnahmen zu verbessern.

Bislang fehlen insbesondere verknüpfbare Daten aus den verschiedenen Ebenen des gesundheitlichen Geschehens. Daher umfasst der Kinder- und Jugendsurvey ein weites Themenspektrum: akute und chronische Krankheiten, körperliche Beschwerden und Befindlichkeiten, Impfstatus, Gesundheitsrisiken, Unfälle, Inanspruchnahme medizinischer Leistungen, Ernährung und Essstörungen, psychische Gesundheit und Verhaltensauffälligkeiten, Lebensqualität und soziale Bedingungen.

Die Wissenschaftler des Robert-Koch-Instituts beschränken sich dabei nicht auf die Befragung der Eltern sowie der Kinder und Jugendlichen (mit eigens für jede Altersgruppe entwickelten Fragebögen). Die Pilotphase hat gezeigt, dass ein ärztliches Interview ein geeignetes Instrument für die Erfassung zusätzlicher Informationen, z. B. zu chronischen Krankheiten und Impfraten, ist. Eine körperliche Untersuchung ermöglicht Befunde, die unabhängig sind von der subjektiven Einschätzung der befragten Teilnehmer und ihrer Eltern. Sie umfasst Motoriktests wie Einbeinstand und Rumpfvorbeuge, Sehtests, Hautuntersuchungen und eine Schilddrüsensonografie; Gewicht und Körpergröße werden ebenso gemessen wie der Blutdruck und die Hautfaltendicke. Zusätzlich dienen Laboruntersuchungen der Ergänzung subjektiver Angaben und körperlicher Befunde. Außerdem können damit gesundheitliche Risiken bei den einzelnen Teilnehmern ermittelt werden, die durch Befragung und körperliche Untersuchung nicht erkennbar wären, etwa Nährstoffmangel oder Risikofaktoren für künftige Herz-Kreislauf-Krankheiten.

Die Pilotphase mit mehr als 1500 Schülern war an vier Orten durchgeführt worden (Berlin-Friedrichshain, Berlin-Steglitz, Neuruppin und Wesendorf im niedersächsischen Landkreis Gifhorn), die jeweils für eine ostdeutsche und eine westdeutsche Groß- bzw. Kleinstadt stehen. In dieser Phase testeten die Epidemiologen des Robert-Koch-Instituts die Praktikabilität des von ihnen erarbeiteten Untersuchungs- und Befragungsprogramms, einschließlich der qualitätssichernden Maßnahmen. Damit stehen für die Hauptphase, deren Vorbereitung in Kürze startet, geprüfte Methoden und Verfahren zur Verfügung. Die "Feldarbeit" in den rund 150 bundesweit verteilten Studienorten beginnt Ende des Jahres. Der Beginn der ersten Auswertungsphase ist für August 2005 vorgesehen.

Ausgehend von den Erfahrungen beim Bundes-Gesundheitssurvey 1998 (durchgeführt mit Erwachsenen) ist auch für den Kinder- und Jugendsurvey eine modulare Erweiterung eingeplant. "Modulpartner" hätten eine erheblich geringere Finanzierung aufzubringen als bei einer unabhängigen Erhebung. Eine Erweiterung kann "vertikal", also inhaltlich vertiefend, erfolgen. So werden derzeit Module zu psychischer Gesundheit und zu Motorik/Körperliche Aktivität vorbereitet. Außerdem gibt es Überlegungen für ein "Umweltmodul". Neben der vertikalen bieten sich auch horizontale Erweiterungen an, durch eine Erhöhung der Teilnehmerzahl in bestimmten Regionen. Weitere Informationen unter www.kinder-jugend-gesundheit21.de. 24.06.02



Bundesweiter Survey für Kinder und Jugendliche

Erstmals in Deutschland wird ein bundesweiter Gesundheitssurvey für Kinder und Jugendliche vergleichbare umfassende Daten zur gesundheitlichen Situation von Kindern und Jugendlichen liefern. Nachdem die zwölf Monate dauernde Pilotphase der vom …

Erstmals in Deutschland wird ein bundesweiter Gesundheitssurvey für Kinder und Jugendliche vergleichbare umfassende Daten zur gesundheitlichen Situation von Kindern und Jugendlichen liefern. Nachdem die zwölf Monate dauernde Pilotphase der vom Robert-Koch-Institut ausgearbeiteten Studie erfolgreich abgeschlossen ist, beginnt Ende des Jahres 2002 die Hauptphase mit ca. 20 000 Kindern.

Ziel des Surveys ist es, bestehende Informationslücken zu schließen, Gesundheitsrisiken zu identifizieren und die Grundlagen für gezielte gesundheitspolitische Maßnahmen zu verbessern.

Bislang fehlen insbesondere verknüpfbare Daten aus den verschiedenen Ebenen des gesundheitlichen Geschehens. Daher umfasst der Kinder- und Jugendsurvey ein weites Themenspektrum: akute und chronische Krankheiten, körperliche Beschwerden und Befindlichkeiten, Impfstatus, Gesundheitsrisiken, Unfälle, Inanspruchnahme medizinischer Leistungen, Ernährung und Essstörungen, psychische Gesundheit und Verhaltensauffälligkeiten, Lebensqualität und soziale Bedingungen.

Die Wissenschaftler des Robert-Koch-Instituts beschränken sich dabei nicht auf die Befragung der Eltern sowie der Kinder und Jugendlichen (mit eigens für jede Altersgruppe entwickelten Fragebögen). Die Pilotphase hat gezeigt, dass ein ärztliches Interview ein geeignetes Instrument für die Erfassung zusätzlicher Informationen, z. B. zu chronischen Krankheiten und Impfraten, ist. Eine körperliche Untersuchung ermöglicht Befunde, die unabhängig sind von der subjektiven Einschätzung der befragten Teilnehmer und ihrer Eltern. Sie umfasst Motoriktests wie Einbeinstand und Rumpfvorbeuge, Sehtests, Hautuntersuchungen und eine Schilddrüsensonografie; Gewicht und Körpergröße werden ebenso gemessen wie der Blutdruck und die Hautfaltendicke. Zusätzlich dienen Laboruntersuchungen der Ergänzung subjektiver Angaben und körperlicher Befunde. Außerdem können damit gesundheitliche Risiken bei den einzelnen Teilnehmern ermittelt werden, die durch Befragung und körperliche Untersuchung nicht erkennbar wären, etwa Nährstoffmangel oder Risikofaktoren für künftige Herz-Kreislauf-Krankheiten.

Die Pilotphase mit mehr als 1500 Schülern war an vier Orten durchgeführt worden (Berlin-Friedrichshain, Berlin-Steglitz, Neuruppin und Wesendorf im niedersächsischen Landkreis Gifhorn), die jeweils für eine ostdeutsche und eine westdeutsche Groß- bzw. Kleinstadt stehen. In dieser Phase testeten die Epidemiologen des Robert-Koch-Instituts die Praktikabilität des von ihnen erarbeiteten Untersuchungs- und Befragungsprogramms, einschließlich der qualitätssichernden Maßnahmen. Damit stehen für die Hauptphase, deren Vorbereitung in Kürze startet, geprüfte Methoden und Verfahren zur Verfügung. Die “Feldarbeit” in den rund 150 bundesweit verteilten Studienorten beginnt Ende des Jahres. Der Beginn der ersten Auswertungsphase ist für August 2005 vorgesehen.

Ausgehend von den Erfahrungen beim Bundes-Gesundheitssurvey 1998 (durchgeführt mit Erwachsenen) ist auch für den Kinder- und Jugendsurvey eine modulare Erweiterung eingeplant. “Modulpartner” hätten eine erheblich geringere Finanzierung aufzubringen als bei einer unabhängigen Erhebung. Eine Erweiterung kann “vertikal”, also inhaltlich vertiefend, erfolgen. So werden derzeit Module zu psychischer Gesundheit und zu Motorik/Körperliche Aktivität vorbereitet. Außerdem gibt es Überlegungen für ein “Umweltmodul”. Neben der vertikalen bieten sich auch horizontale Erweiterungen an, durch eine Erhöhung der Teilnehmerzahl in bestimmten Regionen. Weitere Informationen unter www.kinder-jugend-gesundheit21.de. 24.06.02

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Veröffentlicht: 24.06.2002

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